14.12.09 09:53 Alter: 268 days
FTD: Erhöhungen zum Jahreswechsel - Strompreise drehen durch
Steigende Kosten für erneuerbare Energie und höhere Netzentgelte veranlassten viele Stromversorger zu Preiserhöhungen, teils um zweistellige Prozentraten; kleinere Anbieter lockten dagegen Kunden mit Tarifsenkungen, stand in der FTD am 18.11.09 zu lesen. Der fünftgrößte deutsche Energiekonzern, die Oldenburger EWE, kündige Verteuerungen bis zu 14 Prozent zur Jahreswende an. Vattenfall schraube den Strompreis in Hamburg und Berlin um bis zu 8,9 Prozent nach oben. Nach Angaben des Stromportals Verivox hätten bisher 40 Versorger Preiserhöhungen um durchschnittlich fünf Prozent angekündigt, weitere würden wohl folgen. Seit zehn Jahren höben die Elektrizitätsversorger die Preise immer wieder an. Inzwischen müssten die Kunden 40 Prozent mehr zahlen als im Jahr 2000.
Doch während die Branche früher mehr oder weniger einheitlich agiert habe und allenfalls Zeitpunkt und Ausmaß der Erhöhungen variiert hätten - zeigten sich diesmal Risse in der Phalanx. So würden längst nicht alle Anbieter mitziehen. Als Hauptgrund für die neue Zurückhaltung nennt die Zeitung den aufkeimenden Wettbewerb um private und gewerbliche Stromkunden, auf die rund ein Viertel des Gesamtabsatzes entfällt. Im vergangenen Jahr wechselten nach Zahlen der Bundesnetzagentur 2,1 Millionen Stromkunden den Anbieter, 60 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Doch während die Branche früher mehr oder weniger einheitlich agiert habe und allenfalls Zeitpunkt und Ausmaß der Erhöhungen variiert hätten - zeigten sich diesmal Risse in der Phalanx. So würden längst nicht alle Anbieter mitziehen. Als Hauptgrund für die neue Zurückhaltung nennt die Zeitung den aufkeimenden Wettbewerb um private und gewerbliche Stromkunden, auf die rund ein Viertel des Gesamtabsatzes entfällt. Im vergangenen Jahr wechselten nach Zahlen der Bundesnetzagentur 2,1 Millionen Stromkunden den Anbieter, 60 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.


