Wärmepumpen: Angebote genau prüfen!
Die tatsächlichen Kosten für Wärmepumpenanlagen liegen oft höher als es die anbieterseitigen Zahlen vermuten lassen, so das Ergebnis einer unlängst von Energieexperten der Verbraucherzentralen bundesweit durchgeführten Untersuchung von über 50 Fachunternehmen. Daher bieten die Verbraucherzentralen nun eine Checkliste, die helfen soll, typische Fehler und überzogene Erwartungen bei Planung und Installation einer Wärmepumpe zu vermeiden. Darüber hinaus können Interessenten im Rahmen eines Beratungsgespräches mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale eine Mustervereinbarung erhalten, in der Unternehmer vor der Installation einer Wärmepumpe eine sogenannte Mindest-Jahresarbeitszahl zusichern. Wird diese nicht erreicht, muss der Anbieter die zusätzlich entstehenden Stromkosten ersetzen, es sei denn, der Unternehmer hat die Unterschreitung nicht zu vertreten. In der Praxis führen fehlerhafte Planung und Installation häufig zu niedrigeren Jahresarbeitszahlen als von den Anbietern in der Werbung und in Vorab-Berechnungen versprochen. Damit Wärmepumpen als sinnvolle Alternative zu klassischen Wärmeerzeugern eingesetzt werden können, sollte man daher Angebote von einem unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentralen prüfen lassen.
Die "Checkliste Wärmepumpen" steht zum kostenlosen Download bereit unter: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, unter "Info-Broschüren" (http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/brosch_check_wp.html?&no_cache=1).


