Geplante Szenarien zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten sorgen für Diskussion
Die Bundesregierung lässt Zeitungsberichten zufolge Szenarien über verlängerte Restlaufzeiten der Atomkraftwerke (AKW) um bis zu 28 Jahre rechnen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hätten sich Umwelt- und Wirtschaftsministerium mit dem Kanzleramt darauf verständigt, auch eine Verlängerung der Laufzeiten um 28 Jahre prüfen zu lassen. Gutachter sollen demnach vier verschiedene Szenarien mit einer Laufzeitverlängerung von vier, zwölf, 20 und 28 Jahren kalkulieren. Bislang wollte die schwarz-gelbe Koalition maximal 20 zusätzliche Jahre prüfen. Der derzeit noch geltende ausgehandelte Atomkompromiss sieht Regellaufzeiten von 32 Jahren vor. Bei einer Verlängerung um 28 Jahre würden sich somit Gesamtlaufzeiten von 60 Jahren ergeben. Dies würde bedeuten, dass etwa 2050 die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden würden.
Quelle: IWR, 26.03.2010


