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15.01.2018 | Rückzahlungen drohen im Bereich KWKG, Offshore-Umlage, § 19-Umlage sowie bei Eigenerzeugungsanlagen

Im Geschäftsjahr 2017 haben die Netzbetreiber erstmalig insbesondere zum Thema der KWKG-Umlage die Verbraucher größer 1 Mio. kWh angeschrieben, um abzufragen, ob der Strom selber verbraucht wird oder an Dritte, wie z. B. andere Gesellschaften (auch konzernintern), fremd betriebene Kantinen oder Mieter weitergeleitet wird. Dies hat...
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Im Geschäftsjahr 2017 haben die Netzbetreiber erstmalig insbesondere zum Thema der KWKG-Umlage die Verbraucher größer 1 Mio. kWh angeschrieben, um abzufragen, ob der Strom selber verbraucht wird oder an Dritte, wie z. B. andere Gesellschaften (auch konzernintern), fremd betriebene Kantinen oder Mieter weitergeleitet wird. Dies hat die Ursache, dass insbesondere von der EU zukünftig darauf geachtet wird, dass finanzielle Sondertatbestände, Rückerstattungen oder Subventionen nur noch allein derjenige erhält, der diese auch beantragt hat.

Bei der KWKG-Umlage gab es vorher eine gesplittete Tarifierung bis 1 Mio. kWh (hoher Satz) und ab 1 Mio. kWh eine niedrigere Tarifierung. Somit zielte die Abfrage der Netzbetreiber darauf, dass diese niedrigere Tarifierung ab einer Mio. kWh ausschließlich die Großverbraucher erhalten sollten. Bei gemeldeten Kleinverbrauchern oder Weiterleitung wurde diese Verbrauchsmenge dann mit dem hohen Satz abgerechnet.

Auch bei Eigenerzeugungsanlagen gilt diese Regel, da bei erzeugtem und selbst verbrauchtem Strom den reduzierten EEG-Satz nur derjenige erhalten darf, der Betreiber und Verbraucher der Anlage ist. Alle an Dritte weitergeleiteten Mengen müssen abgegrenzt und gemeldet werden. Das Besondere ist hierbei, dass die Meldungen der abgegrenzten Verbrauchsmengen durch geeichte, teils lastgangscharfe Messungen durchgeführt werden müssen, da die Meldungen ansonsten nicht anerkannt werden.

Gerne beraten wir Sie bei dieser Thematik. Nichtmeldungen oder fehlerhafte Meldungen führen zu Rückzahlungen von erhaltenen Subventionen oder zu Rückzahlungen bei den Abgaben.

 

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11.12.2017 | Marktstammdatenregister: Start verzögert sich

Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte...
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Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte Marktstammdatenregister eintragen lassen (wir berichteten darüber u. a. ausführlich im Juni).

Nun teilte die Bundesnetzagentur mit, dass sich der Start des Marktstammdatenregisters voraussichtlich um ein Jahr bis Sommer 2018 verzögert, weil die Arbeiten am Webportal des Registers "leider nicht rechtzeitig abgeschlossen werden" konnten. Der Starttermin soll im Februar bekannt gegeben werden.

Zurzeit können nur Strom- und Gasnetzbetreiber ihr Unternehmen im MaStR-Webportal registrieren. Alle anderen Marktakteure haben diesbezüglich zwar Aufschub, müssen jedoch nötige Meldungen durch die bisherigen Verfahren vornehmen, wenn sie für eine Förderung nach EEG oder KWKG registriert sein müssen.

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13.11.2017 | EEG-Umlage für 2018 leicht gesunken

Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken und beträgt nun 6,792 Cent je Kilowattstunde. Dies war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher...
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Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken und beträgt nun 6,792 Cent je Kilowattstunde. Dies war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher als prognostiziert ausfielen. Zusätzlich war der Liquiditätspuffer auf dem EEG-Konto wieder sehr hoch.

Diese Entwicklung halten wir jedoch nur für eine temporäre Erscheinung, da die Offshore-Windparks erst jetzt und in den Folgejahren stark ans Netz gehen und somit noch mehr EEG-Strom vergütet werden muss. Somit ist in den Folgejahren mit einem weiter steigenden EEG-Satz auf diesem sehr hohen Niveau zu rechnen. Die einzige Möglichkeit, ohne die EEG-Härtefallklausel für Produzenten zu optimieren, ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren. Hier stehen Ihnen die Kundenbetreuer der ENOPLAN GmbH, auch in Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH, für Analysen und gezielte Messtechnik für Verbrauchseinsparungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

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09.10.2017 | Expertenmeinung: EEG-Umlage wird 2018 voraussichtlich leicht sinken, 2019 aber deutlich steigen

Agora Energiewende ist der Meinung, dass die EEG-Umlage im Jahr 2018 voraussichtlich leicht sinken und im Bereich von 6,6 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Dies hat der der Thinktank auf Basis seines EEG-Rechners ermittelt, der für nächstes Jahr einen Wert von 6,74 ct/kWh liefert. Wegen kleiner Prognoseunsicherheiten...
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Agora Energiewende ist der Meinung, dass die EEG-Umlage im Jahr 2018 voraussichtlich leicht sinken und im Bereich von 6,6 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Dies hat der der Thinktank auf Basis seines EEG-Rechners ermittelt, der für nächstes Jahr einen Wert von 6,74 ct/kWh liefert. Wegen kleiner Prognoseunsicherheiten prognostiziert Agora Energiewende jedoch stets eine Bandbreite für die künftige Umlage.

Im Jahr 2017 bezahlen die meisten Stromverbraucher 6,88 ct/kWh für die Förderung von Ökostrom. Offiziell wird die EEG-Umlage für 2018 am 15. Oktober von den vier Betreibern der Stromübertragungsnetze bekannt gegeben.

Zwei Gründe sehen die Experten für das prognostizierte Absinken um ca. 0,3 ct/kWh. So würden die Strompreise im Großhandel nach ersten Anzeichen im Jahr 2018 wohl leicht steigen, außerdem weist das EEG-Konto 2017 einen kräftigen Überschuss aus – ein Großteil dieser "Liquiditätsrücklage" könne im kommenden Jahr an die Stromverbraucher zurückgegeben werden und so die Umlage dämpfen. Allerdings gebe es auch gegenläufige Effekte.

Für 2019 sieht der Agora-EEG-Rechner jedoch eine Steigerung der Umlage auf mehr als 7,5 ct/kWh, denn zu einer hohen Rückvergütung aus der Liquiditätsrücklage wie 2018 werde es 2019 nicht mehr kommen. Zudem werden 2019 die letzten Offshore-Windkraftanlagen der ersten Generation ans Netz gehen; diese erhalten noch eine relativ hohe Vergütung. Agora Energiewende rechnet damit, dass nach 2019 nur noch leichte Anstiege zu verzeichnen sein werden. Im Zeitraum von 2021 bis 2023 werde die EEG-Umlage – je nach erwartetem Börsenstrompreis und Zubau der Erneuerbaren Energien – ihr Maximum erreichen und anschließend wieder sinken.

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11.09.2017 | Erinnerung: ENOPLAN-Seminare - Vermeiden Sie Rückzahlungen bei Eigenstromnutzung!

Aufgrund der derzeit sehr risikoreichen Gesetzgebung bezüglich Eigenerzeugungsanlagen bietet ENOPLAN kostenfrei Seminare an, um dieses Thema noch einmal zu verdeutlichen. Denn bei Nichtbeachtung der Meldefristen bzw. bei nicht vorliegender Betreiber- und Verbraucheridentität geht es immerhin um die Rückzahlung des reduzierten...
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Aufgrund der derzeit sehr risikoreichen Gesetzgebung bezüglich Eigenerzeugungsanlagen bietet ENOPLAN kostenfrei Seminare an, um dieses Thema noch einmal zu verdeutlichen. Denn bei Nichtbeachtung der Meldefristen bzw. bei nicht vorliegender Betreiber- und Verbraucheridentität geht es immerhin um die Rückzahlung des reduzierten EEG-Satzes bei Eigenstromnutzung. Im Rahmen des Seminars erläutern wir sowohl die derzeit notwendigen Meldefristen als auch die Lösungsansätze bei fehlender Eigentümer- und Verbraucheridentität.
 

Die kostenlosen Seminare werden an folgenden Terminen und Orten angeboten:
 

18.10.2017 – Hamburg

19.10.2017 – Düsseldorf

20.10.2017 – Frankfurt

24.10.2017 – München

25.10.2017 – Stuttgart

 

Bei Interesse an einem dieser Termine oder Fragen wenden Sie sich bitte an Manuel Böhmer, Telefon: 07251 926-188, E-Mail: manuel.boehmer@enoplan.de. Wir werden Sie aber auch noch einmal gesondert diesbezüglich ansprechen.

 

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07.08.2017 | EEG: Überschüsse von Strafzinsen bedroht

Eigentlich erfreulich: Im Juni war das EEG-Konto mit fast 4,9 Milliarden Euro im Plus. Da sich dies auf die Höhe der EEG-Umlage 2018 positiv auswirken würde, also eine gute Nachricht. Aber nun geistert eine große Sorge durch die Medien. Da die Überschüsse auf dem Konto per Gesetz zu verzinsen sind – mit 0,3 Prozent über dem...
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Eigentlich erfreulich: Im Juni war das EEG-Konto mit fast 4,9 Milliarden Euro im Plus. Da sich dies auf die Höhe der EEG-Umlage 2018 positiv auswirken würde, also eine gute Nachricht. Aber nun geistert eine große Sorge durch die Medien. Da die Überschüsse auf dem Konto per Gesetz zu verzinsen sind – mit 0,3 Prozent über dem Euribor, der aber derzeit bei ca. minus 0,4 liegt – entstehen negative Zinsen, die das Konto belasten.

Zwar sind nach Aussagen von Übertragungsnetzbetreibern diese bemüht, durch geschickte Anlagen diese Strafzinsen gering zu halten, sie würden aber kaum komplett zu vermeiden sein. In den ersten sechs Monaten des Jahres seien über 800.000 Euro an solchen negativen Zinsen angefallen, die letztendlich auch die Stromkunden treffen. Für den hohen Stand des Kontos seien höher als erwartet ausgefallene Börsenstrompreise verantwortlich, ebenso wie geringer als erwartet eingespeiste Mengen an Strom aus Erneuerbaren.



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10.07.2017 | Netzentgeltreform im Bundestag beschlossen

Das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) passierte nach zähem Ringen Ende Juni den Bundestag. Die Übertragungsnetzentgelte sollen bundesweit angeglichen werden. Diese Angleichung soll stufenweise erfolgen.

Hintergrund: Die Netzgebiete in Deutschland sind in unterschiedlich hohem Maße von den vermiedenen Netzentgelten...
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Das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) passierte nach zähem Ringen Ende Juni den Bundestag. Die Übertragungsnetzentgelte sollen bundesweit angeglichen werden. Diese Angleichung soll stufenweise erfolgen.

Hintergrund: Die Netzgebiete in Deutschland sind in unterschiedlich hohem Maße von den vermiedenen Netzentgelten betroffen – in Gebieten mit hohem Anteil an dezentralen Erzeugungsanlagen (etwa im Norden) sind auch die Netzentgelte hoch, was in erster Linie die ansässigen Industrieunternehmen belastet.

Das Bundeswirtschaftsministerium argumentierte, dass für den notwendigen zügigen Netzausbau eine faire Verteilung der Kosten auf alle Schultern entscheidend sei. Deshalb werden regionale Unterschiede bei den Netzentgelten stufenweise von 2019 bis 2023 angeglichen. Ab 1.1.2023 sollen die Übertragungsnetzentgelte dann bundesweit einheitlich sein.

Außerdem hat man sich auf eine Vorgehensweise beim kritisch gesehenen Abschmelzen des Privilegs der vermiedenen Netzentgelte geeinigt. Die Berechnungsgrundlagen werden bei allen Bestandsanlagen an die aktuelle Situation angepasst und ab 2018 auf dem Niveau des Jahres 2016 eingefroren. Bei der weiteren Abschmelzung wird unterschieden zwischen den volatilen (Sonne, Wind) und den steuerbaren Erzeugungsanlagen (z. B. KWK). Bei volatilen Anlagen werden die vermiedenen Netzentgelte für Neuanlagen ab 2018 komplett abgeschafft und für Bestandsanlagen ab 2018 in drei Schritten vollständig abgeschmolzen. Das kann im Norden und Osten zu einer spürbaren Dämpfung des Anstiegs der Netzkosten führen und kommt den Stromkunden in diesen Netzgebieten zugute. Bei steuerbaren Anlagen erhalten Neuanlagen ab 2023 keine Zahlungen aus vermiedenen Netzentgelten mehr. Die Korrektur insbesondere bei den KWK-Anlagen war besonders dringend eingefordert worden.

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12.06.2017 | Marktstammdatenregister: Achtung Registrierungspflicht!

Im Marktstammdatenregister (MaStR) werden folgende Register der Bundesnetzagentur zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst, d. h. ihre Funktion wird vom MaStR vollständig übernommen:

  • das PV-Meldeportal
  • das Anlagenregister

Das MaStR soll ein zentrales Register für die Energiewirtschaft sein. Es erfasst erstmals...
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Im Marktstammdatenregister (MaStR) werden folgende Register der Bundesnetzagentur zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst, d. h. ihre Funktion wird vom MaStR vollständig übernommen:

  • das PV-Meldeportal
  • das Anlagenregister

Das MaStR soll ein zentrales Register für die Energiewirtschaft sein. Es erfasst erstmals sämtliche Erzeugungsanlagen – erneuerbar und konventionell, Neuanlagen und Bestandsanlagen, Strom und Gas – sowie bestimmte Verbrauchsanlagen sowie die Betreiber der Anlagen. Die Betreiber müssen die Anlagendaten eingeben und die Daten aktuell halten. Die Netzbetreiber müssen die Angaben der Betreiber prüfen und ergänzen.

Einige wichtige Definitionen vorab: Im Sinn der "Verordnung über das zentrale elektronische Verzeichnis energiewirtschaftlicher Daten" (MaStRV) ist:
 

  • „Bestandseinheit“ jede Einheit, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen worden ist,
  • „Betreiber“, wer unabhängig vom Eigentum eine Einheit oder eine EEG- oder KWK-Anlage für die Erzeugung von Strom nutzt,
  • „EEG-Anlage“ jede Anlage zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, die nach der für sie maßgeblichen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine Anlage ist,
  • „Einheit“ jede ortsfeste
    • Gaserzeugungseinheit, Gasspeichereinheit, Gasverbrauchseinheit,
    • Stromerzeugungseinheit, Stromspeichereinheit, Stromverbrauchseinheit

etc. Weitere Infos finden sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur.


Was ist einzutragen?
 

  • alle Strom- und Gaserzeugungseinheiten und -anlagen, „… die mit dem Strom- bzw. Gasnetz direkt oder indirekt verbunden sind bzw. sein können“ lt. § 5 Abs. 2 Nr. 1a MaStRV
  • alle Marktakteure des Strom- bzw. Gasnetzes i.S.v. § 3 Abs. 1 MaStRV


Welche Daten sind relevant?

Stammdaten der Marktakteure und Anlagen der leitungsgebundenen Energieversorgung im Strom- und Gasmarkt

  • Stammdaten von Anlagen: technische Daten, Standorte & Netzanschlusspunkte, Nummern aus anderen Kontexten, Verbindung zum Anlagenbetreiber
  • Stammdaten von juristischen und natürlichen Personen: Kontaktdaten – mitunter vertraulich, Nummern aus anderen Kontexten, Verbindungen zu den Anlagen

aber: keine Bewegungsdaten (keine erzeugten Strommengen, Speicherfüllstände, vertragliche Beziehungen)


Bis wann muss eingetragen werden?

  • EEG-Neuanlagen: bis spätestens 3 Wochen nach Inbetriebnahme
  • Konventionelle Neuanlagen & Genehmigungen: bis November 2017, anschl. bis 3 Wochen nach Inbetriebnahme bzw. bis nach Änderung
  • Bestandsanlagen: 2-jährige Übergangsphase bis 30. Juni 2019

Eingetragen werden kann ab dem 01. Juli 2017.


Wenn nicht eingetragen wird, drohen Konsequenzen.

Bei vorsätzlich bzw. fahrlässig …

  • … nicht richtiger bzw. nicht ordnungsgemäßer Registrierung
  • … nicht rechtzeitiger Registrierung

gemäß § 21 Nr.1 MaStRV handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit i.S.v. § 95 Abs. 1 Nr. 5d EnWG, und zwar wegen der gesetzlichen Verpflichtung zur

  • Eintragung gemäß § 3 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 MaStRV bzw. § 5 MaStRV
  • Übernahme der Datenverantwortung (ständige Aktualisierung) gemäß § 7 Abs. 1 MaStRV

Dazu kommt, dass ein Anspruch auf

  • Marktprämie
  • Einspeisevergütung
  • Flexibilitätsprämie lt. EEG
  • bzw. Zuschlagszahlungen bzw. Förderungen nach KWKG

nur nach vorheriger Eintragung möglich ist, d. h. erst mit Eintragung im MaStR tritt die Fälligkeit ein.

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15.05.2017 | Transparenzverordnung: neue Meldepflicht bis zum 30. Juni

Für alle Strom- und Energiesteueranträge gibt es eine seit diesem Jahr neue, zusätzliche Meldepflicht: Bis zum 30.06.2017 muss das für die Transparenzverordnung relevante Formular an das zuständige Hauptzollamt übermittelt werden. Hierin müssen die einzelnen Steuerentlastungen pro Antragstellung und Jahr innerhalb der letzten drei...
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Für alle Strom- und Energiesteueranträge gibt es eine seit diesem Jahr neue, zusätzliche Meldepflicht: Bis zum 30.06.2017 muss das für die Transparenzverordnung relevante Formular an das zuständige Hauptzollamt übermittelt werden. Hierin müssen die einzelnen Steuerentlastungen pro Antragstellung und Jahr innerhalb der letzten drei Jahre genannt werden.

Ziel ist es, die erhaltenen Strom- und Energieerstattungen transparent zu machen. Hierbei gilt jedoch eine Bagatellgrenze, sodass man sich für drei Jahre befreien lassen kann, sofern man unter diese Bagatellgrenze fällt.

Wir gehen davon aus, dass die Hauptzollämter auf die Abgabe dieser Daten drängen werden, obwohl die Daten den Hauptzollämtern normalerweise schon durch die Antragstellung vorliegen.

Sollten Sie hier Unterstützung benötigen, rufen Sie uns einfach unter 07251 926-555 an.

 

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10.04.2017 | Grüne: CO2-Einsparziele für 2020 "krachend verfehlt"?

Im Jahr 2016 sind die energiebedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr vermutlich um 0,7 Prozent oder vier Millionen Tonnen Kohlendioxid angestiegen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von arepo consult im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Dabei sei eine deutliche Verringerung der...
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Im Jahr 2016 sind die energiebedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr vermutlich um 0,7 Prozent oder vier Millionen Tonnen Kohlendioxid angestiegen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von arepo consult im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Dabei sei eine deutliche Verringerung der Emissionen dringend nötig, um die Klimakatastrophe abzuwenden, so die Grünen. Dies bestätige, dass Programme und Maßnahmen der großen Koalition in der Substanz wirkungslos seien.

Ursächlich für die steigenden Emissionen ist der Anstieg des Primärenergieverbrauches. Damit wird der Energiegehalt aller im Inland eingesetzten Energieträger wie zum Beispiel Braun- und Steinkohle, Mineralöl oder Erdgas bezeichnet. Mit den steigenden Emissionen werde es für Deutschland noch schwieriger, seine Klimaziele zu erreichen: In jedem der Jahre bis 2020 müssten die jährlichen Emissionen nun durchschnittlich um 40 Millionen Tonnen gesenkt werden. Letztes Jahr um die gleiche Zeit habe diese Zahl noch bei 30 Millionen Tonnen notwendiger Reduktion pro Jahr gelegen.

Der Treibhausgas-Anstieg stammt laut den Grünen vor allem aus einer Zunahme des Mineralölverbrauchs. Allein 4,8 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase seien auf erhöhten Dieselkonsum im Transportbereich zurückzuführen. Deutlich mehr Warentransport müsse auf die Schiene, und es müssten auch endlich die Voraussetzungen geschaffen werden, damit sich Elektro-Autos in Deutschland durchsetzen können. Daneben spielten der zusätzliche Schalttag und das gestiegene Brutto-Inlands-Produkt eine Rolle.

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13.03.2017 | Mehr Transparenz in der Netzentgeltbildung

Erstmalig am 22. Februar 2017 veröffentlichte die Bundesnetzagentur Einzeldaten der Strom- und Gasnetzbetreiber, die von ihr reguliert werden oder sich in der Organleihe befinden. Erfasst sind bislang 1.147 Unternehmen, darunter 622 im Strombereich, der Rest im Gasbereich. Die Daten sind Grundlage der Bestimmung der...
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Erstmalig am 22. Februar 2017 veröffentlichte die Bundesnetzagentur Einzeldaten der Strom- und Gasnetzbetreiber, die von ihr reguliert werden oder sich in der Organleihe befinden. Erfasst sind bislang 1.147 Unternehmen, darunter 622 im Strombereich, der Rest im Gasbereich. Die Daten sind Grundlage der Bestimmung der Erlösobergrenze (EOG) und damit zur Netzentgeltbildung. Die bessere Transparenz, wie Netzentgelte zustande kommen, war der BNetzA durch eine Novellierung der Anreizregulierungsverordnung auferlegt worden.

In der Tabelle befinden sich u. a. Daten

  • zur Erlösobergrenze
  • zu den Effizienzwerten
  • zum Erweiterungsfaktor
  • zu den einzelnen Kostenbestandteilen (z.B. Kapitalkostenaufschlag, dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten, volatile Kostenanteile)
  • über die ermittelten Kennzahlen zur Versorgungsqualität

Verbrauchernahe Institutionen erhoffen sich von der Offenlegung mehr Einfluss auf die Netzbetreiber, ihre Netzentgelte zu senken, wenn beispielsweise festzustellen sei, dass ihre Erlösobergrenzen bislang sehr hoch liegen.

Die Daten sind derzeit noch nicht vollständig eingepflegt, da gerichtliche Eilverfahren laufen, mit denen einzelne Unternehmen die Offenlegung ihrer Daten verhindern wollen. Aber auch ein Blick in die vorhandenen Daten ist aufschlussreich. So fallen gerade bei den Übertragungsnetzbetreibern die in beträchtlichem Maße nach oben angepassten EOG ins Auge. Bei TenneT beispielsweise erhöhte sich die EOG von rund 597 Mio. Euro auf rund 2,2 Mrd. Euro. Euro. Bei 50Hertz hat sich die EOG ungefähr verdoppelt, bei Amprion fast verdoppelt, ebenso wie bei Transnet BW.

Nach Einschätzung von Unternehmen aus dem E.ON-Konzern spielt bei diesen Anpassungen die Energiewende eine große Rolle – Kosten für die Mitnutzung des vorgelagerten Netzes, zu zahlende vermiedene Netzentgelte und bei notwendiger Reduzierung der Einspeiseleistung vorzunehmende Entschädigungszahlungen. "Aufgrund der rasanten Zunahme der dezentralen Einspeisung in unser Netz sind diese Kosten in den letzten Jahren stark angestiegen, was zu einer deutlichen Erhöhung der Erlösobergrenze und demzufolge der Netzentgelte geführt hat", schreibt etwa die E.DIS AG.
 

Was ist die Erlösobergrenze?
Die Anreizregulierungsverordnung legt eine Erlösobergrenze (EOG) für die Netzbetreiber fest, die den gesamten zulässigen Netzkosten inkl. kalkulatorischen Abschreibungen und Eigenkapitalverzinsung entspricht. Die EOG eines Unternehmens, die es mit den Erlösen aus Netzentgelten und sonstigen Erlösen decken darf, wird durch eine Kostenprüfung ermittelt. Eine individuelle Anpassung der EOG an die Preisentwicklung oder wegen unvorhergesehener Änderungen kann durch den Netzbetreiber vorgenommen bzw. beantragt werden. Übersteigen die tatsächlichen Erlöse die Obergrenze um fünf Prozent bei Gas und Strom, müssen unverzüglich Anpassungen der Netzentgelte vorgenommen werden.

 

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14.02.2017 | Nachzahlungen vermeiden, finanzielle Nachteile für die Zukunft verhindern, Meldefristen beachten!

Kunden mit Eigenerzeugungsanlagen (PV, BHKW) haben im Jahr 2017 einige gesetzliche Meldepflichten zu beachten. Hierbei müssen an die unterschiedlichsten Instanzen entsprechende Daten und Verbräuche gemeldet werden. Ebenso müssen Stromverbrauchskunden mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 1 GWh an einer Abnahmestelle eine neu...
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Kunden mit Eigenerzeugungsanlagen (PV, BHKW) haben im Jahr 2017 einige gesetzliche Meldepflichten zu beachten. Hierbei müssen an die unterschiedlichsten Instanzen entsprechende Daten und Verbräuche gemeldet werden. Ebenso müssen Stromverbrauchskunden mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 1 GWh an einer Abnahmestelle eine neu eingeführte Meldepflicht beachten. Bei Missachtung der gesetzlichen Meldepflichten gibt es laut unserem Energiejuristen Nachzahlungsforderungen sowie ggf. finanzielle Nachteile in der Zukunft.

Hintergrund dieser Meldepflichten ist es, zu Unrecht genutzte Subventionen (reduzierte Umlagesätze) bei der Weiterleitung an Dritte zu vermeiden und zusätzliche Informationen über Erzeugungsmengen und Anlagedetails zu erhalten.

Dieses betrifft folgende Hauptthemen:
 

  1. Meldefrist nach dem KWK-Gesetz

Hier müssen alle Verbraucher größer 1 Mio. kWh an den Netzbetreiber melden, welche Verbrauchsmengen sie selber verwendet haben und welche Verbrauchsmengen sie an „Dritte“ weitergeleitet haben. Die Netzbetreiber versenden teilweise Abfragebriefe, welche laut Meinung unserer Juristen zu langfristigen Verpflichtungen für den Kunden führen können. Diese Fälle sollten entsprechend von Spezialisten/Rechtsanwälten überprüft werden, um entsprechende Nachteile zu vermeiden. Bei Nichteinhaltung der Meldefrist bzw. bei nicht korrekter Meldung können hierbei monetäre Nachteile von 7.460,00 Euro je GWh entstehen. Zusätzlich ist laut Juristenmeinung davon auszugehen, dass bei einer fehlenden Meldung die Übergangsregelung für das KWK-Gesetz in den Jahren 2017/2018 verloren geht, was gravierende monetäre Auswirkungen hat.

 

  1. Meldepflichten bei Eigenerzeugungsanlagen

Neben den Meldepflichten nach dem KWK-Gesetz für den Strombezug müssen auch Betreiber von Eigenerzeugungsanlagen entsprechende Meldungen vornehmen, um finanzielle Nachteile in Bezug auf die EEG-Umlage zu vermeiden.


 

Im Rahmen unserer Abfrageaktion haben wir alle Kunden bereits frühzeitig bezüglich dieser Themen angesprochen. Sollten Sie Fragen bezüglich der Umsetzung oder Bewertung dieser Themen haben, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Kundenbetreuer in Verbindung. Alternativ beantworten wir Ihnen unter 07251 926-555 gerne Ihre Fragen.

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12.12.2016 | Verfehlt Deutschland sein Klimaziel 2020?

Es sieht danach aus, als würde Deutschland seine Klimaziele 2020 nicht erreichen können. So ist es einer aktuellen Studie von izes / Institut für ZukunftsEnergieSysteme im Auftrag verschiedener Umweltverbände zu entnehmen. Ziel der Bundesregierung ist eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich...
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Es sieht danach aus, als würde Deutschland seine Klimaziele 2020 nicht erreichen können. So ist es einer aktuellen Studie von izes / Institut für ZukunftsEnergieSysteme im Auftrag verschiedener Umweltverbände zu entnehmen. Ziel der Bundesregierung ist eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990. Bis 2012 wurden die Emissionen um rund 25 Prozent verringert. Nach den Berechnungen des Projektionsberichts 2015 der Bundesregierung wird bis 2020 mit den bis Mitte 2014 beschlossenen Maßnahmen eine Absenkung um lediglich 32 bis 35 Prozent erreicht werden können – mithin 5 bis 8 Prozent zu wenig.

Zur Kurskorrektur verabschiedete die Bundesregierung Ende 2014 das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020. Damit sollen 62 bis 78 Mio. Tonnen CO2 zusätzlich jährlich eingespart werden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die gewählten Maßnahmen per se zumeist notwendig sind und zu Treibhausgas-Einsparungen beitragen können. Aber in der Summe seien sie nicht ausreichend, um die in dieser Studie abgeschätzte maximale Maßnahmenlücke von bis zu 82 Mio. Tonnen CO2 schließen zu können.

Ein nicht unerheblicher Teil der beschlossenen Maßnahmen sei bereits jetzt zeitlich verzögert oder noch nicht begonnen worden, sodass auch die Minderungswirkung bis 2020 deutlich geringer ausfallen dürfte. Die Autoren regen ambitioniertere Maßnahmen an, die den Ausbau von erneuerbaren Energien und KWK sowie den Rückbau emissionsintensiver Stromerzeugungsanlagen, insbesondere Braunkohle, unterstützen und beschleunigen. Außerdem solle ein Fahrplan für den Kohleausstieg auf den Weg gebracht und gesetzlich festgeschrieben werden.

Medienberichten zufolge liegt bereits ein erster Entwurf des Bundesumweltministeriums für einen Klimaschutzbericht 2016 vor, derzeit laufen in Berlin die Anhörungen von Interessengruppen. Diesen soll noch im Dezember ein Beschluss des Berichts durch die Bundesregierung folgen.

 



"Klima-Aktionsprogramm wirkt wie ein Konjunkturpaket"

Das Bundesumweltministerium gab bei PricewaterhouseCoopers eine Studie in Auftrag, um das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 wirtschaftlich zu bewerten. Der Studie zufolge schaffen die von der Bundesregierung 2014 beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen zusätzliches Wirtschaftswachstum und 430.000 zusätzliche Jobs. Der volkswirtschaftliche Nutzen übersteige die Kosten der Maßnahmen deutlich.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Klima-Aktionsprogramm wirkt wie ein Konjunkturpaket. Die ausgelösten Investitionen führen zu Einsparung von Energiekosten, zu mehr einheimischer Wertschöpfung und zu zusätzlicher Beschäftigung. ... Wer hier auf die Bremse tritt, schadet unserer Volkswirtschaft."

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14.11.2016 | Es wird ein teures Jahr 2017 für Energieverbraucher

Alle Umlagen für das Jahr 2017 sind mittlerweile vollständig veröffentlicht und weisen darauf hin, dass 2017 ein teues Jahr für Nutzer von Energie werden dürfte.

Die Umlagen im Einzelnen:
 

  • EEG-Umlage: 6,880 ct/kWh
  • § 18-Abschaltumlage: 0,006 ct/kWh (diese Umlage wird wieder eingeführt)
  • Offshore-Haftungsumlage nach § 17f...
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Alle Umlagen für das Jahr 2017 sind mittlerweile vollständig veröffentlicht und weisen darauf hin, dass 2017 ein teues Jahr für Nutzer von Energie werden dürfte.

Die Umlagen im Einzelnen:
 

  • EEG-Umlage: 6,880 ct/kWh
  • § 18-Abschaltumlage: 0,006 ct/kWh (diese Umlage wird wieder eingeführt)
  • Offshore-Haftungsumlage nach § 17f EnWG: LV A': -0,028 ct/kWh; LV B': 0,038 ct/kWh; LV C': 0,025 ct/kWh
  • § 19-Umlage: LV A': 0,388 ct/kWh; LV B': 0,05 ct/kWh; LV C': 0,025 ct/kWh

 

 

 

 

Und noch die KWK-Umlage:

Bei der KWK-Umlage sind derzeit noch zwei Varianten im Umlauf. Ds liegt daran, dass ein aktuelles Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Nach dem Gesetzesentwurf soll es zukünftig nur einen Einheitssatz geben. Wir gehen davon aus, dass der Gesetzesentwurf sich durchsetzen wird.
 

  • KWK-Umlage nach Gesetzesentwurf (wahrscheinlich): 0,438 ct/kWh
  • KWK-Umlage auf Basis des aktuellen Gesetzes (unwahrscheinlich): LV A': 0,463 ct/kWh; LV B': 0,04 ct/kWh; LV C': 0,03 ct/kWh

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17.10.2016 | 2017 müssen Stromkunden sich auf höhere Preise einstellen – EEG-Umlage und Netzentgelte sind schuld

Dass im Jahr 2017 wohl die Stromkosten stärker zu Buche schlagen werden, darauf deuten bereits jetzt mehrere Indizien hin.

Soeben wurde die Höhe der EEG-Umlage 2017 durch die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bekannt gegeben (siehe unseren Sondernewsletter vom 14. Oktober). Sie beträgt für das kommende Jahr 6,880 Cent je...
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Dass im Jahr 2017 wohl die Stromkosten stärker zu Buche schlagen werden, darauf deuten bereits jetzt mehrere Indizien hin.

Soeben wurde die Höhe der EEG-Umlage 2017 durch die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bekannt gegeben (siehe unseren Sondernewsletter vom 14. Oktober). Sie beträgt für das kommende Jahr 6,880 Cent je Kilowattstunde Strom. Derzeit sind 6,354 ct/kWh zu zahlen. Das entspricht also einer Steigerung um 8,3 Prozent.

 



Für den Anstieg sprachen bereits Prognosen wie die von der Stiftungsinitiative Agora Energiewende, die sogar eine Größenordnung von 7,1 bis 7,3 ct/kWh annahm (wir berichteten), aber auch das Abschmelzen des EEG-Umlagekontos, dessen Stand im September regelmäßig für die Berechnung der EEG-Umlage herangezogen wird. Andere Experten sahen die neue Umlage bei knapp unter 7 ct/kWh und behielten damit Recht. Die ÜNB senkten allerdings ihre Liquiditätsreserve, was sich mildernd auswirkt.

Auch bezüglich der Netzentgelte ist nichts Erfreuliches zu erwarten. So hat laut Medienberichten der Übertragungsnetzbetreiber TenneT bereits verlauten lassen, dass er für 2017 seine Netzentgelte um 80 Prozent erhöhen will. TenneT ist der größte ÜNB in Deutschland und deckt hier ca. 50 Prozent der Fläche ab.

 

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12.09.2016 | Neuer Zivilschutzplan ist mehr als nur ein Hamsterkauf-Ratgeber

Schon seit 2012 wird an der Überarbeitung unserer zuletzt in den 90er Jahren angepassten "Konzeption Zivile Verteidigung" gearbeitet, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei der Vorstellung des Plans am 24. August betonte. Der Minister stellte klar, dass das beschlossene Papier entgegen entsprechender Verlautbarungen keine...
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Schon seit 2012 wird an der Überarbeitung unserer zuletzt in den 90er Jahren angepassten "Konzeption Zivile Verteidigung" gearbeitet, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei der Vorstellung des Plans am 24. August betonte. Der Minister stellte klar, dass das beschlossene Papier entgegen entsprechender Verlautbarungen keine Reaktion auf eine aktuelle terroristische Bedrohungslage sei.

 



Das Papier rät nicht etwa nur zu "Hamsterkäufen" seitens der Bevölkerung, sondern beschäftigt sich vielmehr auch mit der Möglichkeit eines flächendeckenden Ausfalls der Energieversorgung – z. B. durch Schäden an der Infrastruktur oder Cyberattacken – und beinhaltet Empfehlungen für die Bereiche Energie, Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. So wird ein Notfallplan Strom angekündigt, der laut der Konzeption von Bund und Ländern erarbeitet werden soll. Der BDEW vermisst hier (noch) die Einbeziehung der Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft, wie sie beim Notfallplan der Gaswirtschaft stattgefunden hat – dieser Plan liegt bereits vor. Im Krisenfall seien zudem funktionierende Notsysteme der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung entscheidend für die Bevölkerung, so der BDEW. In der Wasserwirtschaft gebe es bereits Regelwerke und Konzepte zur Notversorgung, die in Abstimmung mit den kommunalen und regionalen Behörden kontinuierlich weiterentwickelt werden. Auch ein Notbrunnensystem existiere bereits, das aus Sicht des BDEW allerdings modernisiert werden sollte.

Die Bundesbürger selbst sollten sich ebenfalls auf die Überbrückung kurzfristiger Stromausfälle vorbereiten. Der Zivilschutzplan nennt hier u.a. warme Decken und Kleidung, einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz für Kamin/Ofen, einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen (Kurbel-, Solarleuchten) sowie Ersatzleuchtmitteln, Batterien, Streichhölzern, geladene Akkus an Computern, Mobiltelefonen, Telefonen, die Vorhaltung solarbetriebener Batterieladegeräte und netzunabhängiger Radiogeräte sowie eine Bargeldreserve.

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15.08.2016 | Kaufprämie für Elektrofahrzeuge: Antragstellung seit 2. Juli 2016 möglich, Anlauf schleppend

Seit dem 2. Juli 2016 können Anträge für die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe dieses sogenannten Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Durch die Förderung soll die schnelle...
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Seit dem 2. Juli 2016 können Anträge für die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe dieses sogenannten Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Durch die Förderung soll die schnelle Verbreitung elektrisch betriebener Fahrzeuge im Markt unterstützt werden. Im Moment darf man noch bezweifeln, ob die neue Maßnahme wirklich viel bringt. Wie das BAFA mit einer Zwischenbilanz vom 4. August mitteilte, sind bis dahin 1.791 Anträge eingegangen, davon 1.194 für reine Batterieelektrofahrzeuge und 597 für Plug-In Hybride. Die Abwrackprämie war da vor einigen Jahren auf Anhieb deutlich erfolgreicher am Start.

 


Das Antragsverfahren verläuft zweistufig: Zunächst ist der Umweltbonus zusammen mit dem Kauf- oder Leasingvertrag über das Online-Portal zu beantragen. Der Käufer erhält im Anschluss vom BAFA einen Zuwendungsbescheid, mit dem er aufgefordert wird, eine Kopie des Kfz-Scheins, des Kfz-Briefs sowie der Rechnung im Antragsportal hochzuladen. Sind alle Fördervoraussetzungen nachgewiesen, zahlt das BAFA den Zuschuss aus.

Gefördert werden Elektroautos, für die ab dem 18. Mai 2016 ein Kauf- oder Leasingvertrag abgeschlossen wurde und die auf der „Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge“ aufgeführt sind. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird. Bei Leasingverträgen ist der Leasingnehmer antragsberechtigt.

Der Umweltbonus wird in Höhe von 4.000 Euro für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge und in Höhe von 3.000 Euro für Plug-In Hybride jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und der Industrie finanziert. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung der hierfür vorgesehenen Bundesmittel in Höhe von 600 Mio. Euro, längstens jedoch bis 2019. Man sollte allerdings darauf achten, dass auch der Autoverkäufer die Kaufprämie tatsächlich an den Käufer ausreicht.

Nähere Informationen gibt es unter: www.bafa.de > Wirtschaftsförderung > Elektromobilität (Umweltbonus)

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13.07.2016 | Brexit – energiepolitisch ein Desaster für Europa und Großbritannien

Die Nachricht vom britischen Votum pro Brexit hat weltweit für Turbulenzen an vielen Märkten gesorgt – ob Aktien (hier werden vor allem Banken und Energieversorger gebeutelt), Devisen oder Rohstoffe. Der DAX hat verloren, ebenso wie das britische Pfund. Gold wurde teurer, die Ölpreise sind kräftig abgerutscht, und genauso auch die...
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Die Nachricht vom britischen Votum pro Brexit hat weltweit für Turbulenzen an vielen Märkten gesorgt – ob Aktien (hier werden vor allem Banken und Energieversorger gebeutelt), Devisen oder Rohstoffe. Der DAX hat verloren, ebenso wie das britische Pfund. Gold wurde teurer, die Ölpreise sind kräftig abgerutscht, und genauso auch die CO2-Zertifikate. Nach Angaben des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) notiert ein Zertifikat, das zur Emission einer Tonne CO2 in der EU berechtigt, aktuell (Stand 30.6.) bei rund 5 Euro und ist damit um elf Prozent billiger als noch am Vortag. Medien mutmaßen bereits, dass Großbritannien sich nicht nur von der EU verabschieden wird, sondern auch den Emissionshandel aufgeben könnte.In einem Gastkommentar bei "Capital" äußerte sich am 29. Juni die Energieexpertin Claudia Kemfert, die die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung leitet, recht deutlich: Im Energie-EU-Binnenmarkt verliere nicht nur Europa einen wichtigen Handelspartner, sondern auf der anderen Seite der Partnerschaft Großbritannien. Energiepolitisch sei der Brexit eine Art nationaler Selbstmord. Die britische Energiepolitik sei derzeit weder nachhaltig, noch finanzierbar und vor allem hochriskant. Den Preis zahlten die Bürger in Form von hohen Energiekosten – und die EU in Form von Subventionen, mit denen nach dem EU-Ausstieg Schluss sein dürfte.

Wie Kemfert schreibt, muss ein Großteil der Energie seit jeher auf die Insel importiert werden. Aufgrund der Abwertung des britischen Pfunds würden solche Importe nun sehr viel teurer. Erschwerend komme hinzu, dass Großbritannien – neben der Atomkraft – immer mehr auf eine Energieversorgung mit Gas setze, wo wenige Anbieter den Markt beherrschen. Kemfert weist darauf hin, dass die Briten nicht nur die europäische Wirtschaftsgemeinschaft, sondern auch die sogenannte Energie-Union verlassen. Diese war erst vor kurzem von Europa beschlossen worden, um den zunehmenden geopolitischen Risiken zu begegnen und faire und transparente Lösungen bei den Energieimporten, vor allem aus Russland, zu erreichen. Daher sieht Kemfert Russland als Brexit-Gewinner – je größer die Uneinigkeit der noch 28 EU-Vertragsparteien, desto besser für die Geschäfte mit Kohle, Öl und Gas aus Russland. Das Fazit der Energieexpertin: Europa werde zwar geschwächt, solle sich aber nicht beirren lassen und die nachhaltige Energie- und Klimapolitik umso entschlossener fortsetzen. Deutschlands Rolle werde jetzt noch bedeutsamer und die deutsche Energiewende noch wichtiger für die EU.

 

 

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13.06.2016 | Stromkunden zahlen jährlich hunderte Millionen Euro zu viel an Netzentgelten

Deutsche Stromkunden bezahlten in den letzten Jahren hunderte Millionen Euro zu viel an Netzentgelten, berichtete das ARD-Magazin MONITOR am 12. Mai. Obwohl die Netzbetreiber laut Gesetz nur 9,05 Prozent Eigenkapitalrendite aufweisen dürften, hätten sie zum Teil deutlich höhere Renditen erzielt.

 

Allein in den letzten fünf...
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Deutsche Stromkunden bezahlten in den letzten Jahren hunderte Millionen Euro zu viel an Netzentgelten, berichtete das ARD-Magazin MONITOR am 12. Mai. Obwohl die Netzbetreiber laut Gesetz nur 9,05 Prozent Eigenkapitalrendite aufweisen dürften, hätten sie zum Teil deutlich höhere Renditen erzielt.

 

Allein in den letzten fünf Jahren seien die Netzentgelte beim Strom für einen Durchschnittshaushalt um 23 Prozent gestiegen und machten mittlerweile rund ein Viertel des Strompreises aus. Demgegenüber stünden hohe Renditen der Netzbetreiber, etwa bei Netze BW mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von 72,3 Prozent in der Sparte Elektrizitätsverteilung von 2012 bis 2014.

 




Auch eine Untersuchung des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bundesnetzagentur wurde in der Sendung zitiert, der zufolge die Stromnetzbetreiber zwischen 2006 bis 2012 im Schnitt eine Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent erwirtschaftet hätten – was deutlich höher wäre als die gesetzlich vorgegebenen 9,05 Prozent.

Allerdings verwies die Bundesnetzagentur in diesem Zusammenhang auf ihre eigene Berechnungsmethode, die andere, niedrigere Ergebnisse erbringt. Allerdings will die Bundesnetzagentur  nicht mitteilen, in welcher Höhe die Renditen der Stromnetzbetreiber nach ihren Berechnungen ermittelt wurden.

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09.05.2016 | Atomkonzerne wehren sich gegen Risikoaufschlag

Mitte Oktober 2015 wurde das Gesetz zur Nachhaftung für Rückbau- und Entsorgungskosten im Kernenergiebereich sowie die Einrichtung der "Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs" (KFK) beschlossen. Damit wurde festgeschrieben, dass Kernkraftwerksbetreiber für nukleare Entsorgungskosten haften. Und zwar...
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Mitte Oktober 2015 wurde das Gesetz zur Nachhaftung für Rückbau- und Entsorgungskosten im Kernenergiebereich sowie die Einrichtung der "Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs" (KFK) beschlossen. Damit wurde festgeschrieben, dass Kernkraftwerksbetreiber für nukleare Entsorgungskosten haften. Und zwar auch nachhaften, falls es die betreffende Firma irgendwann nicht mehr gibt (nach dem Motto 'Eltern haften für ihre Kinder' müssen die Muttergesellschaften für Pflichten von untergegangenen Töchtern haften). Damit wollte die Regierung die Risiken für öffentliche Haushalte und Steuerzahler minimieren.


Aufgabe der KFK sollte die Erarbeitung von Empfehlungen sein, "wie die Sicherstellung der Finanzierung von Stilllegung, Rückbau und Entsorgung so ausgestaltet werden kann, dass die Unternehmen auch langfristig wirtschaftlich in der Lage sind, ihre Verpflichtungen aus dem Atombereich zu erfüllen". Sprich: einen Vorschlag erarbeiten, wie die Kosten für den Atomausstieg zwischen Staat und den Energiekonzernen aufgeteilt werden, ohne dass es diesen Unternehmen das Genick bricht. Und diese haben daran nach Vorlage der Vorschläge der KFK Ende April 2016 ihre Zweifel.

So soll der Barwert der von den Konzernen gebildeten Rückstellungen plus einem Risikozuschlag von rund 35 Prozent an den Staat übertragen und in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, wonach dann die Haftung der Betreiber für die Zwischenlagerung enden soll. Dies soll die Mittel für die Zwischenlagerung und Auswahl, Bau, Betrieb und Stilllegung der nuklearen Endlager sichern. Insgesamt handelt es sich um ca. 23 Milliarden Euro.

Dies scheint den vier betroffenen Konzernen E.on, RWE, EnBW und Vattenfall erstmal zu teuer zu sein. Sie sehen durch den "hohen Risikoaufschlag" ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überfordert. Die Zwischen- und Endlagerung sei in Deutschland operative Aufgabe des Staates, der hierfür auch die politische Verantwortung trage, sagten sie unter anderem in einer postwendend herausgegebenen Verlautbarung. Allerdings glauben gewöhnlich gut unterrichtete Kreise, dass noch ein Konsens erreicht werden kann.

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04.02.2016 | WISO: "Überhöhte Netzentgelte"?

Am 11. Januar sorgte eine WISO-Sendung zum Thema "Überhöhte Netzentgelte" für Kopfschütteln nicht nur bei Haushalts-, sondern sicher auch bei Unternehmenskunden. Der Hintergrund: Rund 800 Netzbetreiber sind in Deutschland dafür zuständig, den Strom durch ihre Leitungen zu allen Kunden durchzuleiten. Dafür kassieren sie eine...
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Am 11. Januar sorgte eine WISO-Sendung zum Thema "Überhöhte Netzentgelte" für Kopfschütteln nicht nur bei Haushalts-, sondern sicher auch bei Unternehmenskunden. Der Hintergrund: Rund 800 Netzbetreiber sind in Deutschland dafür zuständig, den Strom durch ihre Leitungen zu allen Kunden durchzuleiten. Dafür kassieren sie eine Durchleitungsgebühr, die sogenannten Netzentgelte. Deren Höhe kontrolliert die Bundesnetzagentur (BNetzA), die auch den Verdienst der Netzbetreiber, die sogenannte Erlösobergrenze, die an das Eigenkapital der Unternehmen geknüpft ist, genehmigen muss. WISO berichtete nun von einem geheimen Papier der BNetzA, das den Verdacht aufkommen lässt, dass Netzbetreiber anscheinend kreativ mit diesem Sachverhalt umgehen. Denn durch die Verlagerung von Fremdkapital zum Beispiel kann die Erlösobergrenze nach oben geschoben werden. Laut WISO könnte es in jedem Jahr um rund eine Milliarde Euro zu viel gezahlte Netzentgelte gehen.

 

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18.01.2016 | Störfälle in belgischen Atommeilern machen Deutschen Angst

"Es liegt nicht in der Gewalt der Bundesregierung, Atomkraftwerke in anderen Ländern abschalten zu lassen. So wie Deutschland sich nicht vorschreiben lässt, Atomkraftwerke zu betreiben, so können wir anderen nicht vorschreiben, wie sie ihren Energiebedarf decken", schreibt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dazu auf ihrer...
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"Es liegt nicht in der Gewalt der Bundesregierung, Atomkraftwerke in anderen Ländern abschalten zu lassen. So wie Deutschland sich nicht vorschreiben lässt, Atomkraftwerke zu betreiben, so können wir anderen nicht vorschreiben, wie sie ihren Energiebedarf decken", schreibt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dazu auf ihrer Facebookseite. Sie will aber alle zur Verfügung stehenden Kanäle nutzen, um der belgischen Regierung die  in Deutschland herrschende Besorgnis über den fortgesetzten Betrieb der AKWs in Tihange und Doel zum Ausdruck zu bringen.  Anfang Januar will sie ein Gespräch mit der belgischen Atomaufsicht führen.

 

Man sei besorgt, ob die erforderliche Reaktorsicherheit dieser Anlagen in vollem Umfang gewährleistet sei. Angesichts der jüngsten Störfälle in der Anlage Doel 3 nahe Antwerpen am ersten Weihnachtstag und Tihange 1, etwa 70 Kilometer von Aachen entfernt, wenige Tage vor Weihnachten ist diese Besorgnis wohl gerechtfertigt.

Aus Sicht des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen Oliver Krischer werden hier billigend Gefahren in Kauf genommen, die nicht nur Belgien, sondern ganz Mitteleuropa betreffen.

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09.11.2015 | Strompreis: Viele Faktoren sprechen für zukünftigen Preisanstieg

Wie wir bereits in unserem Sonder-Newsletter am 15. Oktober berichteten, steigt die EEG-Umlage für 2016 mit 6,354 ct/kWh auf einen neuen Rekord. Am selben Tag wurde auch die künftige Höhe der Offshore-Haftungsumlage nach § 17f EnWG veröffentlicht, die ebenfalls ansteigt – auf 0,04 ct/kWh. Die Umlage für abschaltbare Lasten nach §...
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Wie wir bereits in unserem Sonder-Newsletter am 15. Oktober berichteten, steigt die EEG-Umlage für 2016 mit 6,354 ct/kWh auf einen neuen Rekord. Am selben Tag wurde auch die künftige Höhe der Offshore-Haftungsumlage nach § 17f EnWG veröffentlicht, die ebenfalls ansteigt – auf 0,04 ct/kWh. Die Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 Abs. 1 AbLaV (aktuell 0,006 ct/kWh) läuft hingegen planmäßig zum Jahresende 2015 aus. Die Bundesnetzagentur hatte unter anderem festgestellt, dass abschaltbare Lasten innerhalb eines betrachteten Zeitraums nicht nötig waren, da ausreichende Leistungen im Markt vorhanden waren, gleichzeitig hätten die Anreize der abschaltbaren Lasten dafür gesorgt, dass Potenzial aus den Regelenergiemärkten abgezogen wurde – ein unerwünschter Effekt.

 


Auch die § 19 StromNEV-Umlage für 2016 wird ab dem 1. Januar in einer Rekordhöhe von 0,378 Cent/kWh von Letztverbrauchern (bezogen auf die Letztverbraucher-Gruppe A') erhoben (lesen Sie dazu unseren Artikel). Insgesamt dürfte davon auszugehen sein, dass diese Faktoren den Strompreis insgesamt in die Höhe treiben werden. Hinzu kommt noch die KWK-Umlage, die wegen einer in naher Zukunft in Kraft tretenden KWK-Gesetzesnovelle noch nicht genau feststeht, aber auf jeden Fall einen kräftigen Sprung nach oben hinlegen wird.

Noch unsicher: die KWK-Umlage

Bei der KWK-Umlage ist es etwas kompliziert: Aufgrund der aus dem aktuellen Novellierungsprozess zum KWKG resultierenden Rechtsunsicherheit müssen für das Jahr 2016 KWK-Aufschläge sowohl auf Basis des derzeit gültigen Gesetzes als auch auf Basis der parlamentarischen Beratungen ("indikativer Aufschlag") ermittelt werden. Das heißt, man bereitet sich auf zwei Fälle vor, je nachdem, ob die Gesetzesnovelle wie erwartet vor Jahresende in Kraft tritt oder nicht. Im ersteren Fall beträgt der KWK-Aufschlag inkl. der Korrekturen aus den Vorjahren 0,445 ct/kWh (Letztverbraucher-Gruppe A') oder 0,040 ct/kWh (Letztverbraucher-Gruppe B) bzw. 0,030 ct/kWh (Letztverbraucher-Gruppe C'). Im zweiten Fall bleibt es beim KWKG von 2012. Dann beträgt der Aufschlag 0,379 ct/kWh oder 0,050 ct/kWh bzw. 0,025 ct/kWh.

Zum Vergleich: Für das Jahr 2015 betrug der Aufschlag 0,254 ct/kWh oder 0,051 ct/kWh bzw. 0,025 ct/kWh. Er steigt also auf jeden Fall, und zwar nicht zu knapp.

Indikativer Aufschlag 2016 nach Gesetzesentwurf zum KWKG vom 17.09.2015:
 

LV Gruppe A'

LV Gruppe B'

LV Gruppe C'

0,445 ct/kWh
bis 1 Mio. kWh

0,040 ct/kWh
> 1 Mio. kWh

0,030 ct/kWh
> 1 Mio. kWh
Ausnahmeregel


KWK-Aufschlag ab 1. Januar 2016 nach KWKG 2012

LV Gruppe A

LV Gruppe B

LV Gruppe C

0,379 ct/kWh
bis 100.000 kWh

0,050 ct/kWh
> 100.000 kWh

0,025 ct/kWh
> 100.000 kWh
Ausnahmeregel

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15.10.2015 | EEG-Umlage 2016

Eigentlich ist die Situation auf dem EEG-Umlagekonto eher erfreulich (Überschüsse in Milliardenhöhe). Sie wird normalerweise als stärkster Einfluss für die Festlegung der neuen EEG-Umlage gewertet und hätte eigentlich in einer weiteren leichten Senkung der Abgabe resultieren müssen. Doch haben die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB)...
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Eigentlich ist die Situation auf dem EEG-Umlagekonto eher erfreulich (Überschüsse in Milliardenhöhe). Sie wird normalerweise als stärkster Einfluss für die Festlegung der neuen EEG-Umlage gewertet und hätte eigentlich in einer weiteren leichten Senkung der Abgabe resultieren müssen. Doch haben die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) anderen Faktoren (Anzahl zu entlastender Unternehmen, weitere Entwicklung der Börsenstrompreise und des gesamten Stromverbrauchs etc.) offensichtlich stärkere Bedeutung beigemessen. Soeben erreichte uns die Nachricht, dass die ungeliebte Umlage auf 6,354 ct pro kWh Strom im Jahr 2016 festgesetzt wurde.

 



Damit kommen wir den pessimistischen Prognosen einiger Experten wie der Denkfabrik Agora Energiewende recht nahe (wir berichteten in unserem letzten Newsletter). Sie hatten gemutmaßt, dass die neue EEG-Umlage trotz des leichten Rückgangs der Ökostromumlage im vergangenen Jahr und der hohen Rücklagen für 2016 mit einem Wert zwischen 6,4 bis 6,6 ct/kWh einen neuen Rekord aufstellen könnte. Bislang lag die höchste Umlage bei 6,24 ct/kWh im Jahr 2014, im Jahr 2015 schlugen 6,17 ct/kWh zu Buche. Schuld an der steigenden Umlage sind paradoxerweise die extrem niedrigen Börsenstrompreise. Denn die Ökostromerzeuger erhalten eine feste Vergütung, die durch den Verkauf des Stroms an der Börse aufgebracht wird. Wenn der Börsenstrompreis also im Keller ist, müssen die Stromverbraucher einspringen – über die EEG-Umlage.

Staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen machen nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mehr als die Hälfte des Strompreises aus. Gut ein weiteres Viertel entfällt auf die Netzentgelte. Aktuell zahlen Stromkunden 32,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben. Daran hat die EEG-Umlage mit 21,8 Milliarden Euro den größten Anteil. Laut der Bundesregierung beträgt der Anteil der EEG-Umlage an den Stromkosten derzeit 21,1 Prozent.

Ob sie nun ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger als vorher kostet – wir als Unternehmen kommen nicht umhin, bei unserem Energieverbrauch und unseren Energiekosten an jedem Stellschräubchen zu drehen, das sich uns bietet.

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12.10.2015 | Die KWKG-Novelle 2016

I. Aktueller Stand

Am 23. September 2015 wurde der Gesetzesentwurf für das neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) vorgelegt. Aus dem aktuellen Entwurf ergeben sich gravierende Änderungen, die sowohl den Einsatz von KWK betreffen (II.) als auch die Möglichkeiten zur Reduzierung der KWK-Umlage (III.). Die wichtigsten geplanten...
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I. Aktueller Stand

Am 23. September 2015 wurde der Gesetzesentwurf für das neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) vorgelegt. Aus dem aktuellen Entwurf ergeben sich gravierende Änderungen, die sowohl den Einsatz von KWK betreffen (II.) als auch die Möglichkeiten zur Reduzierung der KWK-Umlage (III.). Die wichtigsten geplanten Änderungen werden nachfolgend kurz dargestellt.

Für den Übergang vom aktuellen auf das neue KWK-G wird der 31.12.2015 maßgeblicher Stichtag sein. Um die Regelungen des aktuellen KWKG noch in Anspruch nehmen zu können, müssen Anlagen dann entweder vor dem 1. Januar 2016 den Dauerbetrieb aufgenommen oder aber bis zu diesem Zeitpunkt eine Genehmigung nach BImSchG vorliegen haben. Für die Letztgenannten ist eine Übergangsregelung vorgesehen, sodass diese bis zum 30. Juni 2016 in Dauerbetrieb genommen werden können.

 


II. Geplante Änderungen für den KWK-Einsatz

Vorrang der Direktvermarktung
Die bisherige Vergütungsstruktur für den ins Netz der allgemeinen Versorgung (Netz) eingespeisten Strom soll künftig nur noch für Anlagen mit einer Leistung bis 100 kWel gelten. Betreiber größerer Anlagen müssen den Strom künftig selbst verbrauchen (s. u.) oder direkt vermarkten, um den KWK-Zuschlag beanspruchen zu können.

Eine Direktvermarktung im Sinne des Gesetzes erfordert, dass der Strom in das Netz eingespeist und über dieses an einen Dritten (also nicht den Netzbetreiber) geliefert wird, wobei Dritter auch ein Letztverbraucher sein kann.

Anhebung des Zuschlags für eingespeisten KWK-Strom
Geplant ist die Anhebung des KWK-Zuschlags für den in das Netz eingespeisten KWK-Strom aus neuen, modernisierten oder nachgerüsteten KWK-Anlagen auf folgende Sätze:

  • 8 ct/kWh für den Leistungsanteil bis 50 kW,
  • 6 ct/kWh für den Leistungsanteil über 50 kW bis 100 kW,
  • 5 ct/kWh für den Leistungsanteil über 100 kW bis 250 kW,
  • 4,4 ct für den Leistungsanteil von 250 kW bis 2000 kW,
  • 3,1 ct/kWh für den Leistungsanteil über 2 MW.

Einschränkungen beim Eigenverbrauch
Die Zuschlagszahlung für selbst verbrauchten KWK-Strom soll künftig stark eingeschränkt werden. Diese kommt nur noch für Strom aus kleinen Anlagen bis 100 kWel oder aus Anlagen, die in stromkostenintensiven Unternehmen zum Einsatz kommen, in Frage.
Für Anlagen bis 100 kWel soll der Zuschlag für die selbst verbrauchten Strommengen auf 4 ct/kWh für den Leistungsanteil bis 50 kWel und 3 ct/kWh für den Leistungsanteil zwischen 50 kWel und 100 kWel beschränkt werden. Bei Anlagen in stromkostenintensiven Unternehmen soll der Anspruch auf KWK-Zuschlag für selbst verbrauchten Strom in der aktuell geltenden Höhe fortbestehen.

Änderung der Förderdauer
Die Förderdauer wird für die Anlagengröße bis 50 kWel auf 45.000 Vollbenutzungs-stunden (VBh) angehoben, wobei die Begrenzung der Förderdauer auf 10 Jahre entfällt. Im Übrigen gilt die alte Förderdauer von 30.000 VBh.

III. Änderung der KWKG-Umlage

Wie bisher werden die Kosten für die Förderung nach dem KWK-G als Zuschlag zum Netznutzungsentgelt (KWKG Umlage) auf die Letztverbraucher verteilt. Der Schwellenwert, bis zu dem die volle KWKG-Umlage zu zahlen ist, soll auf 1 GWh angehoben werden, wobei die Aufteilung in Letztverbrauchergruppen bestehen bleiben soll. Ab einem Stromverbrauch von über 1 GWh erfolgt eine Reduzierung der KWKG-Umlage auf 0,04 ct/kWh und für Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit einem entsprechenden Stromkosten-Umsatz-Verhältnis ist eine Reduzierung auf 0,03 ct/kWh

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15.09.2015 | Energiewende-Ziele der Bundesregierung in Gefahr

Zwar ist Deutschland beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Strombereich nach wie vor auf gutem Weg. Doch einige andere zentrale Energiewende-Ziele drohen deutlich verfehlt zu werden: Bei den Effizienzzielen und insbesondere im Verkehrssektor liegt Deutschland nach wie vor nicht auf Kurs, wie aktuelle Zahlen für das Jahr 2014...
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Zwar ist Deutschland beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Strombereich nach wie vor auf gutem Weg. Doch einige andere zentrale Energiewende-Ziele drohen deutlich verfehlt zu werden: Bei den Effizienzzielen und insbesondere im Verkehrssektor liegt Deutschland nach wie vor nicht auf Kurs, wie aktuelle Zahlen für das Jahr 2014 und das erste Halbjahr 2015 zeigen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), die im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen die Entwicklung der Energiewende-Indikatoren bis zum ersten Halbjahr 2015 betrachtet und die Ende August veröffentlicht wurde.

Problematisch wären demzufolge insbesondere die Energiewende-Ziele zur Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch und im Verkehrsbereich, zur Reduktion des Primärenergieverbrauchs, zur Reduktion des Bruttostromverbrauchs und zur Reduktion des Endenergieverbrauchs im Verkehrssektor.

 



Der Anteil der erneuerbaren Energien im Verkehrsbereich sei sogar zurückgegangen: Im Jahr 2013 betrug er noch 5,5 Prozent, in 2014 waren es 5,4 Prozent und im ersten Halbjahr 2015 nur noch 5,1 Prozent. Dies sei teilweise darauf zurückzuführen, dass der gesamte Endenergieverbrauch im Verkehrsbereich gestiegen ist.

Um aus der Energiewende nicht nur eine Stromwende, sondern auch eine Wärme-, Verkehrs- und Effizienzwende zu machen, bestehe weiterhin erheblicher Handlungsbedarf, so das FÖS.

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10.08.2018 | Stromnetzgebühren seit 2010 um 15 Prozent gestiegen

Wie eine Analyse des Verbraucherportals Verivox ergab, sind die Stromnetzgebühren für private Verbraucher in Deutschland in den letzten fünf Jahren um rund 15 Prozent angestiegen; ein Durchschnittshaushalt bezahlt jährlich 33 Euro (netto) mehr als im Jahr 2010. Im Jahr 2015 sind die Stromnetzgebühren für rund ein Viertel des...
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Wie eine Analyse des Verbraucherportals Verivox ergab, sind die Stromnetzgebühren für private Verbraucher in Deutschland in den letzten fünf Jahren um rund 15 Prozent angestiegen; ein Durchschnittshaushalt bezahlt jährlich 33 Euro (netto) mehr als im Jahr 2010. Im Jahr 2015 sind die Stromnetzgebühren für rund ein Viertel des gesamten Strompreises verantwortlich.

 



Regionale Unterschiede
Die Netzentgelte unterscheiden sich je nach Bundesland stark in Höhe und Entwicklung. Die östlichen Bundesländer haben mit einem Durchschnitt von 303 Euro deutlich höhere Gebühren als die alten Bundesländer (247 Euro). In den letzten 5 Jahren sind die Netzentgelte in den neuen Bundesländern um durchschnittlich 9 Prozent, in den alten Bundesländern um 16 Prozent angestiegen. Die höchsten Zuwächse gab es in Mecklenburg-Vorpommern (27 Prozent) und in Schleswig-Holstein (26 Prozent). Überdurchschnittlich stark sind sie auch in Baden-Württemberg (21 Prozent), Rheinland-Pfalz (19 Prozent) und Hamburg (18 Prozent) angestiegen. Einziger Ausreißer ist Sachsen-Anhalt, wo die Netzgebühren um 4 Prozent sanken.

Mehr Kostentransparenz gefordert
Die wichtigsten Faktoren für die Höhe der Netzentgelte sind das Alter der Verteilernetze, der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Bevölkerungsdichte und die Beschaffenheit der Landschaft. Über das Zustandekommen der Gebührenhöhe herrscht trotz Überwachung durch die Bundesnetzagentur verbreitet Unklarheit, mehr Kostentransparenz fordert Verivox vom Regulierer.

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13.07.2015 | In 25 Jahren vom Start-up zum Qualitätsführer für Energiedienstleistungen

25 Jahre ENOPLAN, das ist ein Grund zu feiern! Wir können auf ein spannendes und ereignisreiches Vierteljahrhundert zurückblicken und betrachten diese Entwicklung mit großem Stolz. Die ENOPLAN GmbH hat sich bis heute zu einer der größten Ingenieurgesellschaften im Energiedienstleistungsbereich entwickelt. Jeder einzelne...
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25 Jahre ENOPLAN, das ist ein Grund zu feiern! Wir können auf ein spannendes und ereignisreiches Vierteljahrhundert zurückblicken und betrachten diese Entwicklung mit großem Stolz. Die ENOPLAN GmbH hat sich bis heute zu einer der größten Ingenieurgesellschaften im Energiedienstleistungsbereich entwickelt. Jeder einzelne Unternehmensbereich sowie unsere Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

 



Anlässlich des Firmenjubiläums, das am 20.Juni festlich begangen wurde, hat ENOPLAN eine informative und unterhaltsame Broschüre aufgelegt. Hier finden sich eine Vorstellung der verschiedenen Unternehmensbereiche, ein "Mitarbeiterbaum", Steckbriefe des Führungskreises, eine Chronologie von 1990 bis heute, lustige Geschichten hinter den Kulissen und die beliebtesten Cartoons aus unseren Newslettern.

Was ein Mitarbeiterbaum ist? Hier haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend ihrer Firmenzugehörigkeit in die Jahresringe eines Baumstamms eingeordnet – mit erstaunlichen Ergebnissen. Schauen Sie doch mal selbst nach – unsere Broschüre "25" können Sie gern bei uns bestellen, schreiben Sie einfach eine Mail an Herrn Rik Amberger:

 

rik.amberger@enoplan.de

 

 

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08.06.2015 | EEG-Umlage: steigt bis 2023, dann sinkt sie

Zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie, die das Öko-Institut für Agora Energiewende erarbeitet hat, zeigen, dass die EEG-Umlage voraussichtlich bis 2023 noch leicht steigen wird und danach sinken soll. Der Studie liegen die im EEG festgelegten Ziele und Ausnahmeregelungen, Großhandelsstrompreise auf dem heutigen Niveau sowie...
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Zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie, die das Öko-Institut für Agora Energiewende erarbeitet hat, zeigen, dass die EEG-Umlage voraussichtlich bis 2023 noch leicht steigen wird und danach sinken soll. Der Studie liegen die im EEG festgelegten Ziele und Ausnahmeregelungen, Großhandelsstrompreise auf dem heutigen Niveau sowie weitere maßvolle Kostensenkungen bei den Erneuerbare-Energien-Technologien zugrunde.

 



Verschiedene Szenarien wurden betrachtet. Im kommenden Jahr werde der deutlich positive Saldo des EEG-Kontos demzufolge vermutlich dazu führen, dass die EEG-Umlage auf dem heutigen Niveau stabil bleibt. Danach werde sie – bei einem konstanten Strompreis von 35 Euro/MW und einem konstanten Nettostromverbrauch – bis zum Jahr 2023 um circa 1,5 Cent/kWh ansteigen. Begründet wird die Annahme mit den weiter ansteigenden Förderkosten aufgrund des Zubaus neuer Anlagen (besonders Offshore-Windkraftanlagen) in den kommenden Jahren. Im anschließenden Verlauf, wenn ab ca. 2024 die teuren Bestandsanlagen mit hohen Vergütungsansprüchen allmählich aus dem System ausscheiden, sinke die Umlage bis zum Jahr 2035 auf circa 4,4 ct/kWh, während gleichzeitig der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 59 Prozent ansteige und sich damit gegenüber 2014 mehr als verdoppele.

Im Ergebnis wird Strom der Studie zufolge im Jahr 2035 also nicht mehr kosten als heute, allerdings wird er dann zu etwa 60 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen; den größten Beitrag dazu wird die Windkraft an Land leisten, gefolgt von Windkraft auf See und Photovoltaik.

 

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11.05.2015 | Energieaudits: Gehören Sie zu den Großen?

Falls ja, dann kommt einiges auf Sie zu. Wie bereits berichtet, hat das Bundeskabinett gravierende Änderungen der bisherigen Gesetzeslage im Bereich der Energieeffizienz verabschiedet ("EDL-G"). So sind Großunternehmen schon für das Jahr 2015 verpflichtet, Energieaudits nach DIN EN 16247-1 einzuführen, damit die...
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Falls ja, dann kommt einiges auf Sie zu. Wie bereits berichtet, hat das Bundeskabinett gravierende Änderungen der bisherigen Gesetzeslage im Bereich der Energieeffizienz verabschiedet ("EDL-G"). So sind Großunternehmen schon für das Jahr 2015 verpflichtet, Energieaudits nach DIN EN 16247-1 einzuführen, damit die Energieeffizienzziele der EU erreicht werden können. Unternehmen, die dieser Forderung bis zum 5. Dezember nicht nachkommen, müssen mit Sanktionen bis zu 50.000 Euro rechnen.

 



Betroffen von der Gesetzesänderung sind Großunternehmen, die nach Definition der EU nicht mehr als „kleine und mittlere Unternehmen“ (KMU) eingestuft werden – also alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro und/oder einer Bilanzsumme von mindestens 43 Millionen Euro.  In Zukunft müssen auch nicht-energieintensive Unternehmen die Energieeffizienz in den Fokus rücken – ob Unternehmen der produzierenden Industrie, Dienstleister wie Banken, Versicherungen oder Krankenhäuser, Einzelhandel, Hotelketten oder Transportunternehmen. Schauen Sie mal in unseren Infokasten, ob Sie betroffen sind und bedenken Sie dabei, dass auch Beteiligungsunternehmen ab einer bestimmten Größenordnung einbezogen werden müssen!
 

Infokasten:

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zur Information der Unternehmen den Entwurf eines Merkblatts veröffentlicht. Dieses Merkblatt enthält Angaben über die zum Energieaudit verpflichteten Unternehmen, über die geforderten Audits, die Bußgelder und die Energieauditoren, denn gemäß EDL-G sind die Energieaudits durch qualifizierte und unabhängige Experten durchzuführen, die beim BAFA gelistet sind. Das endgültige Merkblatt wird in Kürze veröffentlicht, Sie finden es ebenso wie eine Liste der zugelassenen Auditoren unter: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energie_audit/index.html

Auch ENOPLAN hat sich als Energieauditor registrieren lassen. Wenn Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich bitte zeitnah an:

Andreas Wagner

E-Mail andreas.wagner@enoplan.de

Telefon 07251 926-422

Auch wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie ein Energieaudit durchführen müssen, wenn Sie Beratungsbedarf zu Inhalten, Ablauf, Aufwand und Anforderungen von Energieaudits haben oder wenn Sie mehr über Energiekostenoptimierung erfahren möchten, kontaktieren Sie uns bitte.
 

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16.01.2017 | Änderungen 2017

Während sich bei der Stromsteuer und der Konzessionsabgabe wenig getan hat, sind bei der Höhe der §19-Umlage und der Offshore-Umlage je nach Verbrauchergruppe Änderungen eingetreten. EEG-Umlage und Abschalt-Umlage sind zum Jahresbeginn gestiegen. Aufpassen sollten Sie, ob Sie von den Änderungen im EEG-Gesetz und im KWK-Gesetz...
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Während sich bei der Stromsteuer und der Konzessionsabgabe wenig getan hat, sind bei der Höhe der §19-Umlage und der Offshore-Umlage je nach Verbrauchergruppe Änderungen eingetreten. EEG-Umlage und Abschalt-Umlage sind zum Jahresbeginn gestiegen. Aufpassen sollten Sie, ob Sie von den Änderungen im EEG-Gesetz und im KWK-Gesetz betroffen sind. Wie in unserem Dezember-Newsletter zu lesen war, müssen alle von der Besonderen Ausgleichsregelung begünstigten Unternehmen ab sofort die für ihr Unternehmen bezogenen Strommengen direkt dem Übertragungsnetzbetreiber melden und die anfallende EEG-Umlage abrechnen. Im Zuge des novellierten KWKG ist unter anderem eine neue Frist zu beachten, wenn man die Übergangsregelung nutzen will. Dazu beachten Sie bitte unseren ausführlichen Beitrag in den ENO-Marktnews.

 

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16.10.2017 | EEG-Umlage sinkt leicht auf 6,792 ct/kWh - keine Konzeption der Regierung, marktgetriebene Entwicklung

Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken. Dieses war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher waren wie prognostiziert. Zusätzlich war...
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Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken. Dieses war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher waren wie prognostiziert. Zusätzlich war der Liquiditätspuffer auf dem EEG-Konto wie immer sehr hoch, so dass dieser für die Zukunft auch hoffentlich angepasst wurde.
 
Dieses ist nur eine temporäre Erscheinung, da die Offshore-Windparks erst jetzt und in den Folgejahren stark ans Netz gehen und somit noch mehr EEG-Strom vergütet werden muss. Somit ist in den Folgejahren mit einem weiter steigenden EEG-Satz auf diesem sehr hohen Niveau zu rechnen. Die einzige Möglichkeit, ohne die EEG-Härtefallklausel für Produzenten zu optimieren, ist den Energieverbrauch zu reduzieren. Hier stehen Ihnen die Kundenbetreuer der ENOPLAN GmbH, auch in Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH, für Analysen und gezielte Messtechnik für Verbrauchseinsparungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.
 
Wir bedanken uns und verbleiben
 
mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Ralf Schade

 


 

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