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Im Jahr 2018 haben die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus 55 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, entspricht dies einem Anteil von 12,6 Prozent an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland (436 TWh einschließlich Kraftwerken der allgemeinen Versorgung). Damit war der Anteil des Industriestroms an der gemeldeten Bruttostromerzeugung um 0,3 Prozentpunkte höher als 2017. Seit 2008 stieg der Anteil um 4,0 Prozentpunkte. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe oder an das Elektrizitätsversorgungsnetz abgegeben.

Die Zusammensetzung der zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger hat sich seit 2008 verändert: Der Anteil von Erdgas stieg von 35,9 Prozent im Jahr 2008 auf nunmehr 49,2 Prozent und ist somit zum wichtigsten Energieträger in der Industrie avanciert. Der Anteil der Energie, die durch Stein- und Braunkohle gewonnen wurde, ging hingegen von 25,4 Prozent (2008) auf 12,1 Prozent (2018) zurück.

30 Prozent der 2018 von der Industrie erzeugten Strommenge stammen aus Betrieben der Chemischen Industrie, 19 Prozent aus der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie 13 Prozent aus der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus.