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Wasserstoff kann vielseitig zur klimafreundlichen Wärme- und Stromproduktion in der Industrie und in Haushalten sowie für umweltfreundliche Mobilität genutzt werden. Zudem macht er es möglich, regenerativ erzeugte Energie in bedeutenden Mengen zu speichern. Wie der BDEW erläuterte, gibt es einen weiteren großen Pluspunkt: Das bestehende Gasnetz kann Wasserstoff in vielen Gebieten bereits bis zu zehn Prozent aufnehmen. Zukünftig kann die Gasinfrastruktur auf noch größere Mengen ertüchtigt werden. So kann Wasserstoff in der Gasinfrastruktur gespeichert und über die vorhandenen rund 484.500 Kilometer Gasnetz transportiert werden.

Voraussetzung für die Verwendung der Bezeichnung „grüner Wasserstoff“ ist, dass der eingesetzte Strom aus CO2-neutralen Energiequellen (z. B. Wind, Biomasse oder Photovoltaik) stammt. Um Wasserstoff durch und durch „grün“ zu machen, brauche es einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland – dies sei ein Grund mehr, bestehende Hemmnisse abzubauen, so der BDEW. Es steht zu hoffen, dass im neuen Jahr 2020 die Beklagungswelle bspw. gegenüber Windkraftanlagen abebbt, sonst wird das wohl eher schwierig.