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Ölpreise sind nervös

 

Das Jahr hat unruhig begonnen. Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran hat an Schärfe deutlich zugenommen, ein iranischer General wurde bei einem US-Angriff getötet, der Iran kündigte Vergeltung an. Dies führte zu einem Sprung bei den Ölpreisen. Auch im Wirtschaftsbereich hat sich in den letzten Wochen einiges getan: Die Zölle zwischen China und den USA haben sich trotz der Mitte Dezember 2019 getroffenen ersten Übereinkunft noch nicht durchschlagend reduziert. Ende des Jahres hatte die OPEC eine deutlicher als angenommen ausfallende Kürzung der Ölfördermengen von 500.000 Barrel pro Tag für die nächsten Monate beschlossen. In den USA gehen die Rohölvorräte derzeit zurück. All diese Faktoren beunruhigen die Märkte.

Vor diesem Hintergrund notiert das Barrel der Nordseesorte Brent derzeit bei um 69 US-Dollar (vor vier Wochen: etwas über 61 US-$/b). Die US-Leitsorte WTI kostet momentan gut 63 (vor vier Wochen: um 56) US-Dollar je Barrel. Beide Leitsorten sind mithin innerhalb Monatsfrist um jeweils rund sieben Dollar angestiegen. Ein deutliches Absinken der Preise wird von Marktexperten in nächster Zeit nicht erwartet.

(Chart mit freundlicher Genehmigung von Tecson)