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… woher unsere Akkus kommen?

Lithium-Ionen-Akkumulatoren dienen als Energiespeicher in Elektrofahrzeugen, Smartphones oder Akkuschraubern und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2018 rund 202 Millionen solcher Akkus im Wert von 2,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert – fast viermal so viel wie 2012 (damals 55 Millionen). Nach bisherigen Zahlen dürften auch 2019 die Ein- und Ausfuhren gestiegen sein.

Deutschlands Hauptlieferant (rund 40 Prozent) ist nach wie vor die Volksrepublik China. 83 Prozent der deutschen Importe stammen aus vier asiatischen Ländern (China, Japan, Südkorea und Singapur). Deutschland exportierte 2018 rund 97 Millionen Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 1,1 Milliarden Euro. Damit hat sich die Exportmenge seit 2012 (27 Millionen Stück) fast vervierfacht. Hauptabnehmerland im Jahr 2018 war Ungarn.

Die EU-Kommission hat Ende 2019 umfangreiche Subventionen für die Fertigung von Akkumulatoren für Elektroautos in Europa genehmigt. Neben Deutschland planen nun auch Frankreich, Belgien, Finnland, Italien, Polen und Schweden, den Aufbau einer heimischen Batteriezell-Fertigung finanziell zu fördern. 2018 produzierten in Deutschland 20 Unternehmen rund 48 Millionen Lithium-Ionen-, Nickel-Cadmium-, Nickel-Metallhydrid-, Lithium-Polymer-, Nickel-Eisen- und andere Akkus im Wert von 288 Millionen Euro, 18 Prozent mehr als in 2017.