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Im Laufe des Jahres 2019 ist der Stand des EEG-Kontos deutlich zusammengeschmolzen. Zum Jahreswechsel lag das Guthaben bei rund 2 Mrd. Euro und somit ca. 2,5 Mrd. Euro unter Vorjahr, wie die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) im Januar mitteilten. Letztendlich dürften hauptsächlich die gesunkenen Einnahmen der ÜNB aus der Strom-Vermarktung und Zahlungen der EEG-Umlage um 2,2 Mrd. Euro (insbesondere vor dem Hintergrund der Absenkung der EEG-Umlage), aber auch die um etwa 0,9 Mrd. Euro höheren Auszahlungen an EEG-Vergütungen im Jahr 2019 an der Entwicklung schuld sein. Normalerweise sinkt der EEG-Kontostand in der warmen Jahreszeit, um sich anschließend wegen der dann geringeren Vergütungen wieder zu erholen. Dies war diesmal nicht der Fall. Allerdings liegt die EEG-Umlage für 2020 ähnlich hoch wie 2018, sodass sich das wieder ändern könnte.