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Ölpreise sind nervös

 

Ölpreise stark unter dem Eindruck des Corona-Virus

Das mit kriegerischen Auseinandersetzungen in Ölregionen sowie schwelenden Handels-Unstimmigkeiten zwischen Weltmächten unruhig begonnene Jahr ist nicht ruhiger geworden. Nachrichten dieser Art wurden verdrängt von der großen globalen Sorge wegen der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus. China rechnet mit erheblichen Auswirkungen auf seine Wirtschaft. Hier sind große Regionen wie gelähmt – geschlossene Geschäfte, Unternehmen, die ihre Türen erstmal zu lassen, eingestellter Personenverkehr und vieles mehr stimmt bedenklich, wie lange es für den weltgrößten Ölimporteur und zweitgrößten Ölverbraucher dauern wird, bis wieder ein normaler Zustand eintritt und wie die Konsequenzen verdaut werden. Selbstverständlich hätte ein Nachlassen des chinesischen Wirtschaftswachstums gravierende Auswirkungen auch auf die globale Wirtschaft.

Die Ölpreise sind auf jeden Fall stark in Mitleidenschaft gezogen. Die OPEC beratschlagt bereits über den Umgang mit der Situation.

Vor diesem Hintergrund notiert das Barrel der Nordseesorte Brent derzeit bei gut 56 (vor vier Wochen: über 68 US-Dollar, vor acht Wochen: etwas über 61 US-$/b). Die US-Leitsorte WTI kostet momentan zwischen 51 und 52 (vor vier Wochen: um 63, vor acht Wochen: um 56) US-Dollar je Barrel. Beide Leitsorten sind mithin massiv betroffen.

(Chart mit freundlicher Genehmigung von Tecson)