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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Anfang Februar die Marktanalyse nach dem Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (MsbG) aktualisiert und veröffentlicht. Dies ist die Grundlage für die „technische Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme nach § 30 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)“ – die sogenannte „Markterklärung“.

Somit beginnt nun (endlich) offiziell die Rollout-Verpflichtung der grundzuständigen Messstellenbetreiber. Sie müssen innerhalb von drei Jahren zehn Prozent der Pflichteinbauten (insgesamt fast 4 Millionen Zähler) erledigt haben, der Rest kann in den anschließenden fünf Jahren folgen. Die Voraussetzungen zum Einbau von intelligenten Messsystemen sind gegeben, da drei Smart-Meter-Gateways voneinander unabhängiger Hersteller vom BSI zertifiziert wurden und die Markterklärung vorliegt. Damit sind grundzuständige Messstellenbetreiber verpflichtet, Stromkunden mit einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh bis höchstens 100.000 kWh sowie Einspeiser ab 7 kW Leistung mit einem intelligenten Messsystem auszustatten. Bei einem Jahresstromverbrauch von weniger als 6.000 kWh ist der Einbau optional und die Entscheidung über einen Einbau liegt beim grundzuständigen Messstellenbetreiber. Messsysteme, die nicht den Anforderungen des BSI entsprechen, dürfen dort nicht mehr verbaut werden.

Weitere Infos gibt es unter www.bsi.bund.de – oder fragen Sie einfach Ihren zuständigen ENOPLAN-Energieexperten.