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Die DEG Deutsche Energie GmbH („DEG“) hat Ende 2018 kurz vor Weihnachten verkündet, dass die Bilanzkreisverträge gekündigt werden und kurz danach Insolvenz beantragt. Seitens ENOPLAN haben wir damals alles in unserer Macht Stehende für unsere Kunden, die in einem Lieferverhältnis zur DEG standen, getan, um eine unterbrechungslose und preislich attraktive Energieversorgung aufrechtzuerhalten. Wir haben zudem den Impuls dafür gesetzt, die Hintergründe der Insolvenz rechtlich bewerten zu lassen, nachdem wir in Erfahrung bringen konnten, dass die DEG kurz vorher auf ein überschuldetes Bus-Unternehmen verschmolzen wurde.

In einem gegen die Gesellschafter der DEG angestrengten Verfahren hat jetzt das LG Heilbronn mit Urteil vom 19. Februar 2020 festgestellt, dass die Gesellschafter der DEG einem Kunden zu Schadensersatz verpflichtet sind, da die Verschmelzung auf die Busgesellschaft und das weitere Vorgehen der DEG den Kunden vorsätzlich sittenwidrig geschädigt habe. Das Urteil ist nach Auskunft der das Verfahren betreuenden Kanzlei Fey Hill Bunnemann noch nicht rechtskräftig. Ob aufgrund des Sachverhalts auch für andere Kunden ein Anspruch besteht, wäre im Einzelfall zu prüfen, ebenso wie die Risiken und Chancen bei einem Vorgehen. Wir empfehlen, einen Anwalt Ihres Vertrauens einzuschalten. Bei der Kanzlei Fey Hill Bunnemann steht Herr Dr. Bunnemann als Ansprechpartner zur Verfügung.