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Ölpreise leiden unter „Corona-Krise“

So schnell wird die „Corona-Krise“ wohl nicht vorbeigehen. Finanz- und Ölmärkte standen in den vergangenen Wochen stark unter dem Eindruck dieser Sorgen. Dass fast überall die Notenbanken, die Weltbank und der IWF Stabilisierungs- und Hilfsmaßnahmen und eine entsprechende Zinspolitik angekündigt haben, beruhigt die Märkte allerdings etwas. Hinzu kommt, dass auch Regierungen angemessen reagieren wollen. Die OPEC berät über eine Quotenanpassung, um den Ölpreis zu stützen, der seit 2011 nun seinen heftigsten Verfall erlebte.

Vor diesem Hintergrund notiert das Barrel der Nordseesorte Brent derzeit bei gut 52 (vor vier Wochen: gut 56 US-Dollar, vor acht Wochen: über 68 US-$/b). Die US-Leitsorte WTI kostet momentan knapp 48 (vor vier Wochen: zwischen 51 und 52, vor acht Wochen: um 63) US-Dollar je Barrel. Beide Leitsorten sind mithin weiter gesunken, aber nicht mehr so massiv.

(Chart mit freundlicher Genehmigung von Tecson)