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10. August 2020

 

Stromkunden werden bei der EEG-Umlage entlastet

Um die Stromkosten ab kommendem Jahr für Endverbraucher günstiger zu machen, wurde die Erneuerbaren-Energien-Verordnung Anfang Juli geändert. Künftig wird die EEG-Umlage, wie im Klimapaket beschlossen, durch einen finanziellen Zuschuss aus Erlösen der CO2-Bepreisung im Wärme- und Verkehrsbereich entlastet. Bislang finanzieren die Verbraucher die gesamten Förderkosten für den Ausbau erneuerbarer Energien über den Strompreisbestandteil der EEG-Umlage.

Nun droht die EEG-Umlage im Jahr 2021 aufgrund des coronabedingten Rückgangs der Wirtschaftsleistung und des damit verbundenen Rückgangs des Börsenstrompreises aber stark anzusteigen, trotz der beginnenden Zuführung von Einnahmen aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel. Daher hat die Bundesregierung in ihrem neuen Konjunkturpaket eine weitere wichtige Maßnahme beschlossen, um für mehr Verlässlichkeit bei den staatlichen Strompreisbestandteilen zu sorgen. So wird ab 2021 zusätzlich zu diesen Einnahmen aus dem BEHG ein weiterer Zuschuss aus Haushaltsmitteln des Bundes zur schrittweisen verlässlichen Senkung der EEG-Umlage geleistet, sodass diese im Jahr 2021 bei 6,5 ct/kwh, im Jahr 2022 bei 6,0 ct/kwh liegen wird.

Bund und Länder hatten sich bereits Ende 2019 darauf geeinigt, den CO2-Preis für Unternehmen, die Heiz- und Kraftstoffe verkaufen, ab Januar 2021 auf zunächst 25 Euro je Tonne CO2 festzulegen. Dann steigt der Preis schrittweise bis zu 55 Euro im Jahr 2025 an. Danach soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten.

Branchenexperten sind in manchen Punkten skeptisch, da das BEHG in einigen Details wohl noch konkreter sein könnte. Etwa ob und welcher Weise auch Biomasse und „sonstige Energieerzeugnisse“ betroffen sein könnten und ob anlagenbetreibende Unternehmen eine Doppelbelastung fürchten müssen.

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Die Themen:

Energieeinkauf in der Krise und Energieeinkaufsmodell
Energiekostenoptimierungsmöglichkeiten
Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen
Meldungen und Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen
Verpflichtende Installation der Messtechnik zum 31.12.2020 zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen
Aktuelle Leitfäden und aktuelle Gesetzgebung
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