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NEWS

10. August 2020

 

EU: Beihilfe nun auch für „Unternehmen in Schwierigkeiten“ möglich

Die Europäische Kommission hat beschlossen, einige EU-Beihilfevorschriften gezielt anzupassen, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Unternehmen abzufedern. Insbesondere geht es dabei um die sogenannten „Unternehmen in Schwierigkeiten“, die normalerweise nicht in den Genuss von Beihilfe kommen können. Denn viele vor der Krise gesunde Unternehmen befänden sich nun in Schwierigkeiten. Aus diesem Grund hat die Kommission die bestehenden Vorschriften gezielt geändert, damit solche Unternehmen während eines bestimmten Zeitraums weiterhin Beihilfen erhalten können.

Auch BesAR-Nutzer dürfen hoffen

Im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR) können stromkostenintensive Unternehmen aus Branchen, die im internationalen Wettbewerb stehen, ihre EEG-Umlage reduzieren lassen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist das Überschreiten eines bestimmten Schwellenwertes bei der Stromkostenintensität (Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung des Unternehmens). Aufgrund der stark zurückgegangenen Strompreise geht die Stromkostenintensität natürlich parallel ebenfalls zurück. Somit könnten bislang profitierende Unternehmen aus der BesAR herausfallen. Die EU-Kommission hat dies auch als Problem erkannt und empfohlen, die Berechnungsmethoden zu ändern. Somit kann wohl auch die deutsche BesAR der aktuellen Situation angepasst werden.

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Die Themen:

Energieeinkauf in der Krise und Energieeinkaufsmodell
Energiekostenoptimierungsmöglichkeiten
Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen
Meldungen und Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen
Verpflichtende Installation der Messtechnik zum 31.12.2020 zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen
Aktuelle Leitfäden und aktuelle Gesetzgebung
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