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10. August 2020

 

EEG-Konto kräftig abgeschmolzen

Es deutete sich seit Monaten an, dass das EEG-Konto ins Minus geraten würde, und nun ist es soweit. Auf diesem Konto stehen die Ausgaben für die EEG-Vergütungen für Ökostromanlagen und die Einnahmen aus der Umlage sowie dem Verkauf des Ökostroms an der Börse einander gegenüber.

Schon im Laufe des Jahres 2019 war der Stand des EEG-Kontos deutlich gesunken und wies Anfang 2020 noch ein Guthaben von rund 2 Mrd. Euro (ca. 2,5 Mrd. Euro weniger als im Vorjahr) auf. Zu wetterbedingt ausgezeichneten Produktionszahlen der Erneuerbaren in den ersten sechs Monaten 2020 gesellten sich coronabedingt niedrige Börsenstrompreise – zusammen ließ dies das finanzielle Polster auf dem EEG-Konto rapide schwinden.

Der Juni war dabei ein Monat der Superlative in verschiedener Hinsicht. Die Einnahmen waren mit 1,89 Mrd. Euro die niedrigsten Monatseinnahmen in 2020. Gleichzeitig betrugen die Ausgaben im Juni 3,15 Mrd. Euro, nicht nur in diesem Jahr der höchste Wert, sondern überhaupt seit Einführung des Kontos. Der monatliche Saldo von minus 1,26 Mrd. Euro ist ein weiterer Rekord in der Geschichte des EEG-Kontos. Leider steht zu befürchten, dass sich das Minus verschärfen wird, da in der warmen Jahreszeit die Auszahlungen normalerweise relativ hoch ausfallen.

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Die Themen:

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Energiekostenoptimierungsmöglichkeiten
Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen
Meldungen und Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen
Verpflichtende Installation der Messtechnik zum 31.12.2020 zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen
Aktuelle Leitfäden und aktuelle Gesetzgebung
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