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NEWS

09. November 2020

 

Bepreisung des CO2-Ausstoßes von Brennstoffen (BEHG): Preisanpassungen möglich?

Gemäß dem neuen BEHG („Brennstoffemissionshandelsgesetz“) wird ab 1. Januar 2021 eine zusätzliche Bepreisung des CO2-Ausstoßes von Brennstoffen eingeführt. Die CO2-Abgabe ist jedoch nicht an den direkten Verbrauch beim Endverbraucher gekoppelt, sondern der Energielieferant ist verpflichtet, entsprechend der von ihm gelieferten Brennstoffmenge (auch Gas) kostenpflichtig Emissionszertifikate zu erwerben und an die zuständige Behörde abzugeben. Für die Zertifikate gelten zunächst Festpreise für die Jahre 2021 bis 2025, für das Jahr 2021 sind dies 25 Euro je Tonne CO2. Dies bedeutet für das Kalenderjahr 2021 einen Preisaufschlag von 0,455 ct/kWh (sofern kein Biogasanteil enthalten ist).

Die Gasversorger werden die Kunden informieren, um diese gesteigerten Brennstoffkosten an die Endverbraucher weiterzugeben. Wirtschaftlich betrachtet ist die Weitergabe nachvollziehbar, da es sich hierbei um zusätzliche Kosten für die Gasversorger handelt, die bei der jeweiligen Angebotskalkulation noch nicht berücksichtigt werden konnten bzw. unbekannt waren. Laut unseren Juristen ist die rechtliche Bewertung hier etwas komplexer. Dies muss im Einzelfall juristisch geprüft werden.

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Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

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