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05. Oktober 2020

 

CO2-Mehrkosten finden die meisten Deutschen zu hoch

Wie das Verbraucherportal Verivox in einer Umfrage ermittelt hat, finden die meisten Deutschen die durch die Einführung des CO2-Preises im kommenden Jahr verteuerten Faktoren Heizen und Autofahren zu teuer.

Ab Januar 2021 kostet der Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid 25 Euro. Eine Durchschnittsfamilie mit Auto (Heizbedarf von 20.000 Kilowattstunden, VW Sharan und 14.000 Kilometer Fahrleistung) zahlt 2021 allein an der Tankstelle 58 Euro mehr. Die Heizkosten steigen um 108 Euro (Gas) bzw. 158 Euro (Heizöl). Die meisten Deutschen (59 Prozent) halten diese Mehrkosten für zu hoch, 30 Prozent der Befragten finden sie angemessen, 3 Prozent zu niedrig.

Der CO2-Preis steigt sukzessive weiter bis zum Jahr 2025 auf 55 Euro pro Tonne. Die gleiche Musterfamilie müsste dann jährlich sogar 238 Euro mehr für Gas, 348 Euro mehr für Heizöl und 127 Euro mehr für Benzin ausgeben.

Auf die Frage, wie hoch die monatlichen Mehrkosten ausfallen dürften, gab knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) an, bis zu 10 Euro monatlich zu tolerieren. Rund ein Viertel (23 Prozent) ist bereit, zwischen 10 und 20 Euro zusätzlich pro Monat für den Klimaschutz zu schultern.

Interessant dabei sind unter anderem zwei Aspekte: 1. Je jünger die Umfrageteilnehmer, desto höher die Bereitschaft, einen Preis für CO2 zu bezahlen. 2. Aufgrund der hohen Mehrkosten wollen anscheinend viele Verbraucher ihr Verhalten ändern: Von diesen wollen aber mehr Leute lieber die Heizung runterdrehen als das Auto stehen lassen.

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Die Themen:

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Energiekostenoptimierungsmöglichkeiten
Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen
Meldungen und Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen
Verpflichtende Installation der Messtechnik zum 31.12.2020 zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen
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