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10. Juni 2021

 

Einbau-Verpflichtung für Kartenlesegeräte Bremsklotz für E-Mobilität

Verbände wie der BDEW kritisieren den Mitte Mai erfolgten Beschluss des Bundeskabinetts zur Ladesäulenverordnung, insbesondere den verpflichtenden Einbau von Kartenlesegeräten in allen Ladesäulen. Diese Pflicht könnte ein weiteres Hindernis auf dem Weg zu mehr Elektromobilität sein, so die Befürchtung.

Die Verbraucher könnten damit gleich dreifach verlieren: „Der Ausbau hakt, spontanes ad hoc Laden wird teurer und die heute digitale sichergestellte Preistransparenz geht mit den Kartenlesegeräten verloren. Die entsprechenden Modelle können nicht direkt verbaut werden, sondern müssen erst noch eichrechtlich geprüft und zugelassen werden. Dieser Prozess wird dauern, das verlangsamt natürlich das Ausbautempo. Zudem sind analoge Kartenlesegeräte bei der Einführung und dem weiteren Betrieb deutlich kostenintensiver als digitale Lösungen – diese zusätzlichen Kosten verteuern unnötig das öffentliche Laden“, heißt es vom BDEW.

Die Technik sei heute schon viel weiter: Digitale Bezahlsysteme gewährleisten Preistransparenz an der Ladesäule, sind schnell installierbar und nachträglich um neue Dienstleistungen erweiterbar sowie europäisch anschlussfähig, so der BDEW.