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10. Juni 2021

 

Heizkostenvergleich Alt- und Neubau 2021

Seit 1990 konnten zwar schon über 40 Prozent CO2 im Gebäudesektor eingespart werden, doch liegen hier noch gewaltige Einsparpotenziale verborgen: Fast 20 Prozent aller CO2-Emissionen in Deutschland entstehen durch das Heizen von Gebäuden, jede vierte Heizung in Deutschland ist 25 Jahre alt und älter und arbeitet damit nicht mehr effizient. Der BDEW betont, dass die Energiewirtschaft daher intensiv an der Dekarbonisierung der verschiedenen Wärmeenergieträger arbeitet. Eine moderne Gasheizung könne heute schon mit Biogas und perspektivisch ohne größeren Umbau auch mit Wasserstoff betrieben werden. Für den effektiven Einsatz von Wärmepumpen seien Gebäudesanierungen zentral, da diese vor allem für Häuser mit hoher Gebäudeeffizienz geeignet sind.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft veröffentlichte vor einigen Tagen seinen neuen „BDEW-Heizkostenvergleich Alt- und Neubau 2021“. Verglichen werden hier nicht nur die jährlichen Energiekosten, sondern auch die Anschaffungs- und Wartungskosten. Laut BDEW zeigt der Vergleich zudem, dass die leitungsgebundenen Energieträger – Erdgas, Strom und Fernwärme – auch unter den Anforderungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes, der CO2-Bepreisung und der Bundesförderung effizienter Gebäude wirtschaftlich attraktive Lösungen in der Gebäudebeheizung bieten. Durch die verschiedenen Förderprogramme sei der Einbau klimafreundlicher Heizsysteme sowohl im Neu- als auch im Altbau für den Kunden attraktiv.

Der Heizkostenvergleich steht bereit unter www.bdew.de im Bereich „Energie“.