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NEWS

14. Dezember 2020

 

Jahresrückblick

Dieses Jahr war mit seinen privaten und geschäftlichen Herausforderungen sehr anspruchsvoll. Und diese Tatsache schlägt sich auch bei vielen Themenstellungen im Energiebereich nieder. Gern geben wir Ihnen einen Überblick über zwei der wichtigsten Themenkomplexe in diesem Jahr.

Energiebelieferung

Die Gas- und Stromhandelspreise sind in diesem Jahr auch von der Corona-Systematik geprägt worden. Dadurch, dass viele Unternehmen ihre Energie nicht verbrauchen konnten, gab es einen Angebotsüberschuss, sodass die kurzfristigen Gas- und Stromprodukte im Preis in diesem Jahr deutlich nachgaben. Insbesondere der Gasmarkt hatte längerfristig ein gutes Marktniveau, während der Strommarkt nach einem deutlichen Absinken sich wieder festigte und je nach Marktinformation schwankte.

Besonders betroffen in diesem Jahr waren die Energieversorger, die eingekaufte Energiemengen ihrer Kunden wieder kurzfristig an der Börse verkaufen mussten und somit deutliche Verluste einfuhren. Dieses führte dazu, dass vier wettbewerbsfähige Versorger sich kurzfristig aus dem Belieferungsgeschäft zurückgezogen haben und bestimmte Branchen, die von der Wirtschaftskrise betroffen waren, gar keine Angebote mehr erhalten haben. Hier wieder Vertrauen und Stabilität hineinzubekommen braucht Zeit. Des Weiteren werden sich die Rahmenbedingungen in den zukünftigen Energielieferverträgen insoweit ändern, als die Themen Vorkasse, niedrige Toleranzbänder und gegebenenfalls Sicherheitsleistungen weiter zunehmen.

Jahresrückblick

Steuern und Abgaben

Eines der wichtigsten Themen in diesem Jahr war die Deckelung der EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde. Hier hat der Gesetzgeber eingreifen müssen, da die Prognosen Mitte des Jahres bei 8,5 ct/kWh lagen und das zu einer dramatischen Erhöhung der Energiepreise geführt hätte. Die Kompensation der EEG-Deckelung wird einerseits über den Staatshaushalt, aber auch über die Einführung der CO2-Abgabe im Gaspreis realisiert werden.

Die tatsächliche Abgabenhöhe der EEG-Umlage wurde dann bei ca. 9,7 ct/kWh ermittelt, sodass 3 Cent durch die Einführung der CO2-Abgabe, aber auch durch den Staathaushalt refinanziert werden müssen. Die Entlastung ist für die Unternehmen im EEG-Bereich kaum zu spüren, da der ursprüngliche Wert in diesem Jahr leicht über dem festgelegten Wert von 6,5 ct/kWh lag. Lediglich die Unternehmen im Gasbereich haben mit einer deutlichen Erhöhung von ca. 20 bis 25 Prozent durch die Einführung der CO2-Abgabe zu rechnen.

Bei allen anderen Sonderthemen bleibt es spannend, wie der Gesetzgeber im Jahr 2021 verfährt. Insbesondere bei den Sondertatbeständen, wie z. B. der intensiven Netznutzung, der Besonderen Ausgleichsregelung, gab es in 2020 Sonderregelungen, die in 2021 auch wieder zur Diskussion stehen. Hier halten wir Sie mit unseren aktuellen News auf dem Laufenden und verweisen auch gerne auf die Webinare und Seminare, die wir im kommenden Jahr durchführen.

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Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen, neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

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Steuern und Abgaben – Ausblick, Optimierungsansätze und konkrete Hinweise

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Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen

Energieeinkauf und Energieeinkaufsmodelle in schwankenden Märkten optimieren

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung

Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen erfolgreich umsetzen

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Praktische Hinweise bei aktuellen Leitfäden und aktueller Gesetzgebung

Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Thema Energie!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.