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11. März 2021

 

Luftqualität 2020: Nur noch wenige Städte über Stickstoffdioxid-Grenzwert

2020 wurde der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft voraussichtlich nur noch an rund drei bis vier Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten. 2019 waren es noch 21 Prozent. Insgesamt ist die Belastung mit NO2 deutschlandweit damit weiter deutlich rückläufig. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (Stand 01.02.2021) von bislang rund 400 Messstationen.

Waren im Jahr 2019 noch 25 Städte von der Überschreitung des NO2-Grenzwertes betroffen, so werden es 2020 deutlich weniger als zehn sein. Dazu gehören München und Hamburg sowie voraussichtlich Stuttgart.

Hauptquelle der Stickstoffoxide in Städten ist der Straßenverkehr und hier vor allem Diesel-Pkw. Modellierungen des UBA zeigen, dass Softwareupdates und Flottenerneuerung im Jahr 2020 zusammen eine deutliche Minderung von rund drei Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter bewirkten. Eine weitere Reduktion bewirkten lokale Maßnahmen wie Tempolimits und Fahrverbote sowie der Einsatz schadstoffärmerer Busse, meteorologische Einflüsse und in geringem Umfang auch der Verkehrsrückgang im Corona-Lockdown vom 23.3. bis 19.4.2020.

Auch war 2020 das am geringsten mit Feinstaub belastete Jahr seit Beginn der Feinstaubmessungen Ende der 1990er Jahre. Die Feinstaubgrenzwerte für PM10 und PM2,5 wurden deutschlandweit eingehalten. Allerdings legt die WHO höhere Maßstäbe an, ihre Empfehlungen konnten nicht durchgängig eingehalten werden. Die außergewöhnlich geringe Feinstaubbelastung im Jahr 2020 ging mit einem extrem milden und feuchten Winter einher. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatten nur einen geringen Einfluss auf die Feinstaubkonzentrationen, da der Straßenverkehr im Vergleich zu den Stickstoffoxiden wesentlich weniger zur Feinstaubbelastung beiträgt.

Das UBA hält es für nötig, besonderes Augenmerk auf die nicht-verbrennungsbedingten Partikelemissionen aus dem Abrieb von Bremsscheiben, Kupplungen und Reifen, auf die Emissionen aus Holzfeuerungen sowie die sekundäre Feinstaubbelastung aus den Ammoniakemissionen der Landwirtschaft zu legen.

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