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09.09.2019 | Die EEG-Umlage steigt 2020 wohl leicht an

Agora Energiewende prognostiziert auf Basis der Strommarkt-Entwicklungen im laufenden Jahr für das nächste Jahr einen leichten Anstieg der EEG-Umlage. Die Abgabe für die Ökostrom-Förderung wird voraussichtlich zwischen 6,5 und 6,7 Cent pro Kilowattstunde liegen, zur Zeit liegt sie bei 6,41 ct/kWh. Da auch die Börsenstrompreise...
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Agora Energiewende prognostiziert auf Basis der Strommarkt-Entwicklungen im laufenden Jahr für das nächste Jahr einen leichten Anstieg der EEG-Umlage. Die Abgabe für die Ökostrom-Förderung wird voraussichtlich zwischen 6,5 und 6,7 Cent pro Kilowattstunde liegen, zur Zeit liegt sie bei 6,41 ct/kWh. Da auch die Börsenstrompreise steigen, müssen Haushalte insgesamt mit höheren Strompreisen um etwa 1 ct/kWh rechnen. Hierfür liegt der Grund in steigenden Preisen für Emissionszertifikate, die Energieunternehmen europaweit für jede ausgestoßene Tonne CO2 einkaufen müssen und durch die Strom aus Kohle und Gas an der Strombörse teurer wird. Aktuelle Termingeschäfte an der Strombörse zeigen daher für 2020 eine Steigerung der Großhandelspreise um rund 0,4 Cent pro Kilowattstunde an.

Der leichte Anstieg der EEG-Umlage ist laut Agora Energiewende auf zwei Gründe zurückzuführen. Erstens kommen die Vergütungen von neuen Windkraftanlagen auf See zum Tragen: Bis 2020 soll ihre Leistung von 6,4 auf 7,8 Gigawatt wachsen. Dieser Zubau wird derzeit noch deutlich höher gefördert als andere Erneuerbare-Energien-Anlagen. Zweitens gehen die Überschüsse auf dem EEG-Konto zurück (siehe unseren folgenden Artikel).

Aufgrund des steigenden Börsenstrompreises werden Erneuerbare-Energien-Anlagen 2020 höhere Erlöse am Strommarkt erzielen. Dementsprechend sinken die Förderkosten für die Anlagen. Schon im ersten Halbjahr 2019 war sehr gut zu beobachten, wie ein steigender CO2-Preis dazu führt, dass klimaschädliche Kohlekraftwerke aus dem Markt gedrängt werden. Ab einem CO2-Preis von 50 Euro werde sich die Energiewende weitgehend selbst tragen, glaubt Agora Energiewende.

Perspektive:
Berechnungen von Agora Energiewende weisen darauf hin, dass die EEG-Umlage 2021 bei rund 7 ct/kWh den Kostengipfel erreicht haben wird. Anschließend fallen nach und nach die kostenintensiven Anlagen der ersten Generation aus der EEG-Förderung und die Umlage sinkt allmählich.

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05.08.2019 | Konsultationsfassung und Energiedienstleistungsgesetz

Die Bundesnetzagentur hat eine Konsultationsfassung des Leitfadens zum Thema Messen und Schätzen bei EDLG-Umlagepflichten veröffentlicht. Diese Konsultation finden Sie unter:

www.bundesnetzagentur.de/eigenversorgung

Hier können Stellungnahmen zum Konsultationsentwurf bis zum 15. September 2019 an die Bundesnetzagentur gesendet...
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Die Bundesnetzagentur hat eine Konsultationsfassung des Leitfadens zum Thema Messen und Schätzen bei EDLG-Umlagepflichten veröffentlicht. Diese Konsultation finden Sie unter:

www.bundesnetzagentur.de/eigenversorgung

Hier können Stellungnahmen zum Konsultationsentwurf bis zum 15. September 2019 an die Bundesnetzagentur gesendet werden. Hierbei geht es insbesondere um die Abgrenzung der Strommengen für die Abwicklung der EEG-Umlagepflichten. Die Abgrenzung der Drittmengen ist erforderlich, um die EEG-Umlagen abzurechnen und die umlagepflichtigen Privilegien in Anspruch nehmen zu können. Mit dem Konsultationsverfahren legt die Bundesnetzagentur ihr Grundverständnis zu dieser Thematik offen. Das Merkblatt dient als Orientierung, um Rechtsunsicherheiten zu mindern und eine praxisnahe Anwendung zu fördern.

Zugleich hat der Bundestag die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes verabschiedet. Diese wird aller Voraussicht nach im Herbst 2019 in Kraft treten. Auch die von uns geforderte Bagatellgrenze von 500.000 kWh/a Gesamtenergieverbrauch für Einzelunternehmen ist enthalten. Hier entfällt die Auditpflicht. Zusätzlich entfällt das Multi-Site-Verfahren für Krankenhäuser und Industriekunden und es wird nach einer Übergangsphase eine elektronische Erklärung gegenüber der BAFA bezüglich der Auditpflicht verlangt. Über alles Weitere informiert Sie gerne Ihr Kundenbetreuer.

 

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08.07.2019 | Immer weniger Energieversorger bieten bei den Verbrauchern an

Nach über 20 Jahren liberalisiertem Energiemarkt muss man leider ein trauriges Fazit ziehen: Der zu Beginn sehr dynamische Energiemarkt mit vielen Anbietern aus gestandenen Energieversorgern und neuen Energiehändlern ist mittlerweile fast zum Erliegen gekommen. Viele große Energieversorger sehen den Kunden heute als Risiko,...
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Nach über 20 Jahren liberalisiertem Energiemarkt muss man leider ein trauriges Fazit ziehen: Der zu Beginn sehr dynamische Energiemarkt mit vielen Anbietern aus gestandenen Energieversorgern und neuen Energiehändlern ist mittlerweile fast zum Erliegen gekommen. Viele große Energieversorger sehen den Kunden heute als Risiko, insbesondere bei schlechter Bonität, risikoreichem Energieverhalten mit Eigenerzeugungsanlagen oder unplanmäßigem Verbrauch – auch besonders große Kunden bekommen kaum noch Angebote. Zusätzlich sind viele Energiehändler vom Markt verschwunden, da sie sich verkalkuliert haben und in den letzten zwei bis drei Jahren insolvent gegangen sind. Die größten davon, die Deutsche Energie AG und die EnVersum, haben sehr viele namhafte Unternehmen in Deutschland beliefert, sodass deren Wegfall schon eine deutliche Verknappung der Anbieterseite zur Folge hat. Die Deutsche Energie hat zum Beispiel den Deutschen Bundestag oder auch die Stadt Erfurt beliefert.

Dadurch, dass die Energiepreise in den letzten Monaten deutlich gestiegen sind und alle Verträge eine Strompreissteigerung zu erwarten haben, hat auch die Beratungsseite bezüglich des Energieeinkaufs wieder deutlich an Bedeutung gewonnen. Gerne können Sie hier Ihren ENOPLAN-Ansprechpartner zu dem Thema kontaktieren. Er hilft Ihnen gerne, die für Sie passende Einkaufsstrategie abzustimmen.

Des Weiteren sind wir immer wieder motiviert, mittelständische Energieversorger anzusprechen, über ihr Stammgebiet hinaus zu beliefern. Ziel ist, das Anbieterportfolio nachhaltig wieder zu vergrößern; jedoch wird das allein durch den Wegfall der Energiehändler in der Anzahl kaum möglich sein.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie zu dem Thema Fragen haben. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

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03.06.2019 | Kohlekraftwerke: 19 Prozent weniger Strom im 1. Quartal

Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 20. Mai meldete, haben die Stein- und Braunkohlekraftwerke von Januar bis März 2019 rund 12 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) weniger Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum: Speisten sie im ersten Quartal 2018 noch rund 63 Mrd. kWh Strom ein, so waren es 2019...
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Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 20. Mai meldete, haben die Stein- und Braunkohlekraftwerke von Januar bis März 2019 rund 12 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) weniger Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum: Speisten sie im ersten Quartal 2018 noch rund 63 Mrd. kWh Strom ein, so waren es 2019 rund 51 Mrd. kWh – ein Rückgang um 19 Prozent.

Gründe hierfür waren zum einen das nahezu durchgängig hohe Windaufkommen zu Beginn des Jahres 2019, insbesondere im März: Dadurch konnten die Erneuerbaren insgesamt 9,3 Mrd. kWh oder 16 Prozent mehr Strom als im Vorjahreszeitraum einspeisen, was den Bedarf an konventionell erzeugtem Strom reduzierte. Zum anderen lag es an unterschiedlichen Witterungsbedingungen: Während das erste Quartal 2018 vor allem im Februar und März außergewöhnlich kalt war, brachten diese Monate im Jahr 2019 besonders milde Temperaturen. Dementsprechend wurde weniger Energie für Heizwärme eingesetzt: Der Stromverbrauch ging im Vergleichszeitraum um 1,7 Prozent zurück.

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13.05.2019 | Bundeskartellamt kritisiert Vergleichsportale, die gegen Verbraucherrechte verstoßen

Das Bundeskartellamt legte Mitte April den Abschlussbericht seiner Sektoruntersuchung zu Vergleichsportalen im Internet vor. Das Amt kam zu dem Ergebnis, dass Verbraucher sich mit Vergleichsportalen einerseits schneller im Netz zurechtfinden und bessere und günstigere Leistungen finden können, dass es andererseits aber auch...
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Das Bundeskartellamt legte Mitte April den Abschlussbericht seiner Sektoruntersuchung zu Vergleichsportalen im Internet vor. Das Amt kam zu dem Ergebnis, dass Verbraucher sich mit Vergleichsportalen einerseits schneller im Netz zurechtfinden und bessere und günstigere Leistungen finden können, dass es andererseits aber auch verbraucherunfreundliche Tricks mancher Portale gibt. Verbraucher sollten darauf achten, wie ein Ranking tatsächlich zustande kommt oder ob in den Vergleich auch möglichst viele Angebote eingeflossen sind. Da Zivilklagen und Regulierung allein für derartige Probleme keine effektive Lösung böten und die Möglichkeiten der zivilrechtlichen Durchsetzung des Verbraucherschutzes durch Nachweisprobleme und mangelnde Breitenwirkung begrenzt seien, wünscht sich das Bundeskartellamt punktuell erweiterte Kompetenzen, um das bereits geltende allgemeine Verbraucherrecht in konkreten Einzelfällen zügig und zielgerichtet durchsetzen zu können.

In die Kritik gerieten bei der Untersuchung neben etwa Hotel-Vergleichsportalen auch Portale im Bereich Energie. Hier blenden laut dem Amt einige Portale beim Erstranking bestimmte Angebote aus, weil diese für den Verbraucher nachteilig sein könnten oder aber – ohne dass dies für den Verbraucher deutlich wird – weil das Portal hierfür keine Provision erhält. Moniert wurde unter anderem auch, dass viele Portale einzelne Angebote vor dem eigentlichen Ranking darstellen („Position 0“) und hierfür teilweise Zahlungen von den Anbietern erhalten, ohne dass der Verbraucher darüber informiert wird, dass es sich hierbei um Werbung bzw. eine Anzeige handelt.

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08.04.2019 | Neues Energiesammelgesetz: Beträchtliche Konsequenzen verunsichern die Unternehmen - Informieren Sie sich bei unseren kostenfreien Seminaren!

Mit dem Energiesammelgesetz hat die Bundesregierung weitreichende Anpassungen in verschiedenen Energiegesetzen vorgenommen, die Sie betreffen. In diesem Gesetz wurden zahlreiche Unsicherheiten der Meldefristen über 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen mit Selbstverbrauch beseitigt. Fest steht, dass Sie als Unternehmen...
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Mit dem Energiesammelgesetz hat die Bundesregierung weitreichende Anpassungen in verschiedenen Energiegesetzen vorgenommen, die Sie betreffen. In diesem Gesetz wurden zahlreiche Unsicherheiten der Meldefristen über 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen mit Selbstverbrauch beseitigt. Fest steht, dass Sie als Unternehmen zukünftig verschiedene Maßnahmen ergreifen müssen, da ansonsten Subventionsverluste bzw. die Rückzahlung von Subventionen drohen.
 

Um welche Sachverhalte es geht, wer überhaupt betroffen ist und was genau zu tun ist, darüber herrscht leider nach wie vor große Verwirrung. Um Abhilfe zu schaffen, hat ENOPLAN im März kostenfreie Business-Seminare angeboten, die schnell restlos ausgebucht waren. Wegen des großen Interesses haben wir uns daher dazu entschlossen, weitere Termine anzubieten. Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich noch heute an. Die Termine finden Sie in unserem Info-Kasten.


Ab einem Jahresstromverbrauch von 1 Mio. kWh muss zur Reduzierung der § 19 StromNEV-Umlage weiterhin gemeldet werden, welche Drittverbraucher sich in Ihrem Unternehmen befinden. Dieses betrifft eigene Tochtergesellschaften, fremd betriebene Kantinen, Hausmeisterwohnungen etc. Ein Verzicht auf eine geeichte Messung ist nur in sehr eng gefassten Ausnahmefällen möglich, sodass Experten geeichte Messtechnik empfehlen.

Analog wurden auch die Regelungen bei Eigenerzeugungsanlagen mit Selbstverbrauch konkretisiert. Hier müssen zwingend jedes Jahr Drittverbrauchsmengen gemeldet werden. Ein Verzicht auf eine 1/4-Stunden-leistungsgemessene Abgrenzung ist auch hier nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Sie müssen jetzt handeln, um zum 31.12.2019 alle Meldungen form- und fristgerecht abgeben zu können.
 

Die Termine:

05.06.2019             10 - 13 Uhr             Dresden

26.06.2019             11 - 14 Uhr             Frankfurt/M.

27.06.2019             13 - 16 Uhr             Bremen

02.07.2019             10 - 13 Uhr             Karlsruhe

03.07.2019             10 - 13 Uhr             Düsseldorf

10.07.2019             10 - 13 Uhr             Augsburg


Weitere Informationen und den Anmeldebogen finden Sie hier zum Download.

 

Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Diener wenden.

Telefon: 07251 / 926-106 

E-Mail:  nicole.diener@enoplan.de

 

 


 

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11.03.2019 | IT-Sicherheitsvorfälle auch Thema z. B. für Versorger

Erst neulich ging es wieder durch die Medien: Im Jahr 2018 soll es erneut zu mehr IT-Sicherheitsvorfällen gekommen sein als im Vorjahr. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagte dazu nicht viel mehr als in seinem Lagebericht 2018.

Die Gefährdungslage in den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) sei...
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Erst neulich ging es wieder durch die Medien: Im Jahr 2018 soll es erneut zu mehr IT-Sicherheitsvorfällen gekommen sein als im Vorjahr. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagte dazu nicht viel mehr als in seinem Lagebericht 2018.

Die Gefährdungslage in den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) sei insgesamt auf hohem Niveau, aber in den verschiedenen Branchen unterschiedlich ausgeprägt. Die Meldungen aus den KRITIS-Sektoren stammten zumeist aus dem Bereich IT und Telekommunikation, am zweithäufigsten waren die Meldungen aus dem Energiesektor. KRITIS-Betreiber wie zum Beispiel Energieversorger sähen sich, zusätzlich zu normalen Angriffen aus dem Internet, auch neuen oder fortschrittlicheren Angriffen ausgesetzt.

Die Bedrohungslage müsse ernst genommen werden. Mit entsprechender Fachexpertise und entsprechendem Ressourcenaufwand systematisch ausgeführte Angriffe hätten durchaus das Potenzial, zum Beispiel die Energieversorgung zu gefährden. So drangen laut dem Lagebericht im Mai 2017 Hacker in das Netz eines Tochterunternehmens eines deutschen Energieversorgers ein und hatten für einen Zeitraum von wenigen Minuten Zugriff auf einen geringen Teil des Internetverkehrs.

Dem BSI liegen Informationen vor, die belegen, dass deutsche KRITIS-Betreiber verstärkt im Fokus ausländischer Cyber-Angriffe stehen und so mit einer veränderten Bedrohungslage rechnen müssen. Diese Vorfälle machten deutlich, dass die Cyber-Sicherheit in der Digitalisierung noch stärker betrachtet und beachtet werden muss. Die Digitalisierung im Zuge der Energiewende (Smart Metering etc.) dürfte das Problem durchaus weiter verschärfen.

 

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das Gemeinwesen. Dazu gehört etwa die Versorgung mit Energie, Wasser oder Wärme.

 


 

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14.01.2019 | Energiesammelgesetz verabschiedet –Drittmengenthematik bleibt komplex!

Das Energiesammelgesetz (EnSaG), das einige wichtige Änderungen im EEG, KWKG sowie EnWG beinhaltet, ist mit einiger Verspätung zum 01.01.2019 in Kraft getreten. Die größte Veränderung gab es bei der Drittmengenthematik. Grundsätzlich ist weiterhin eine 1/4-h-Leistungsmessung für die Strommengen erforderlich, die von einem Dritten...
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Das Energiesammelgesetz (EnSaG), das einige wichtige Änderungen im EEG, KWKG sowie EnWG beinhaltet, ist mit einiger Verspätung zum 01.01.2019 in Kraft getreten. Die größte Veränderung gab es bei der Drittmengenthematik. Grundsätzlich ist weiterhin eine 1/4-h-Leistungsmessung für die Strommengen erforderlich, die von einem Dritten verbraucht werden. Allerdings gibt es einige – wenn auch sehr eng gefasste – Ausnahmeregelungen:

 

  • geringfügige Mengen müssen nicht abgegrenzt werden (leider ohne Definition der Geringfügigkeit)
  • Worst Case-Schätzungen sind möglich, falls die Abgrenzung technisch unmöglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand und Kosten verbunden ist (auch dieser Punkt lässt Raum für Interpretationen)
  • Übergangsregelung für die Jahre 2018 und 2019, falls man die Drittmengen bisher nicht abgegrenzt hat – allerdings muss man in diesem Fall bis Mitte 2019 ein Messkonzept nachweisen und dieses auch bis 01.01.2020 umsetzen


Außerdem gibt es Ansatzpunkte für Unternehmen, die in der Vergangenheit zwar eine Meldung an den Übertragungsnetzbetreiber zur Abrechnung der Drittmengen gemacht haben, allerdings die Drittmengen nicht mit 1/4-h-Messungen abgegrenzt hatten.

Bei all diesen Ausnahmeregelungen ist jedoch zunächst entscheidend, dass man die eigene Situation im Detail analysiert und die vorhandenen Dritten korrekt einstuft. Generell empfehlen wir die Abgrenzung durch eine 1/4-h-Messung (falls es technisch möglich ist), um spätere Diskussionen zu vermeiden.

Daneben gab es noch einige weitere Anpassungen, wie die Neuregelung der EEG-Umlageprivilegierung für KWK-Neuanlagen. Wer ein BHKW mit Eigenverbrauch und Inbetriebnahme nach dem 01.08.2014 betreibt, musste für das Verbrauchsjahr 2018 zunächst 100 Prozent EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlen, da die ursprünglich bis 31.12.2017 datierte Regelung mit der EU nicht rechtzeitig verlängert wurde. Dies wurde nun im Rahmen des EnSaG nachgeholt – rückwirkend zum 01.01.2018, sodass hier viele BHKW-Betreiber mit einer Gutschrift rechnen dürfen. Durch die Neuregelung bezahlen KWK-Neuanlagenbetreiber wie bisher 40 Prozent EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch.
 

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10.12.2018 | Erhalten Sie Ihren Energie-Award am ENOPLAN-Stand auf der E-World!

Seit letztem Jahr schon ist ENOPLAN auf der E-World – energy & water“, der Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft Europas, mit einem Stand vertreten und informiert dort die Messebesucher zu den relevantesten Themen im Energiebereich.

Für den Messeauftritt im Jahr 2019 vom 5. bis 7. Februar in Essen hat man sich etwas...
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Seit letztem Jahr schon ist ENOPLAN auf der E-World – energy & water“, der Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft Europas, mit einem Stand vertreten und informiert dort die Messebesucher zu den relevantesten Themen im Energiebereich.

Für den Messeauftritt im Jahr 2019 vom 5. bis 7. Februar in Essen hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen: Wenn Sie vorhaben, die E-World zu besuchen, dann melden Sie sich bitte bis zum 15.01.2019 bei uns und verabreden Sie einen Termin für einen kostenlosen Energiecheck. Gehen Sie mit uns einige Fragen durch und checken Sie Ihren Wissensstand. Sofern Sie diesen Check positiv absolvieren, bekommen Sie von uns einen Energie-Award als Energieexperte.

Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit, ob Sie alle Kostenoptimierungspotenziale nutzen, alle Meldungen durchführen, bei Ihren Eigenerzeugungsanlagen kein Rückzahlungsrisiko vorhanden ist und ob Sie alle Rückerstattungsmöglichkeiten nutzen.

Sollten Sie noch keine Eintrittskarte für die E-World haben, laden wir Sie gern auf die Messe ein.

 

Den Anmeldebogen finden Sie hier als PDF-Download.

 

Ihre ENOPLAN-Ansprechpartnerin ist Nicole Diener, Telefon 07251 926-106 oder
Mail
nicole.diener@enoplan.de.

 


 

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12.11.2018 | Beginn einer regen Kommunikation zwischen VNB und ÜNB – akutes Risiko für Unternehmen!

Im Energiemarkt kommt es – die neuen Medien machen's möglich – verstärkt zu direktem Austausch von Marktteilnehmern (z. B. Verteilnetzbetreiber, Übertragungsnetzbetreiber, aber auch BAFA) untereinander. Das kann für die Stromkunden bedeuten, dass sie unerwartet ins Visier des einen oder anderen Marktteilnehmers geraten und...
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Im Energiemarkt kommt es – die neuen Medien machen's möglich – verstärkt zu direktem Austausch von Marktteilnehmern (z. B. Verteilnetzbetreiber, Übertragungsnetzbetreiber, aber auch BAFA) untereinander. Das kann für die Stromkunden bedeuten, dass sie unerwartet ins Visier des einen oder anderen Marktteilnehmers geraten und demnächst Post bekommen.

ENOPLAN-Mitarbeitende berichten schon über erste solche Fälle. Konkret: Mehrere ENOPLAN-Kunden haben bereits Schreiben ihres zuständigen Übertragungsnetzbetreibers erhalten, mit ungefähr folgendem Inhalt: "Ihr Verteilnetzbetreiber hat uns darüber informiert, dass Sie eine Stromerzeugungsanlage betreiben und offensichtlich Strom an Dritte weiterleiten. Wir bitten um Stellungnahme bis zum ..."

Wenngleich gegen gute Kommunikation in der Regel nichts einzuwenden ist, entsteht hier aber doch ein Risiko für alle Unternehmen, die eine Eigenerzeugungsanlage mit Eigenverbrauch besitzen, Strom an dritte Letztverbraucher weiterleiten und evtl. keine Meldung oder eine Meldung an die falsche Stelle abgegeben haben. In diesem Fall droht die rückwirkende Nachzahlung der EEG-Umlage!

Bitte informieren Sie sich über die Sachlage in Ihrem Unternehmen bzw. sprechen Sie Ihren ENOPLAN-Berater an, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie immer alles richtig gemacht haben.

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08.10.2018 | Ökostrom: Kosten für Herkunftsnachweise stark gestiegen

"Der Marktanteil an Ökostromprodukten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass der erworbene Ökostrom tatsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Herkunftsnachweise machen die Herkunft des Stroms aus erneuerbaren Energien transparent. Sie bieten...
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"Der Marktanteil an Ökostromprodukten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass der erworbene Ökostrom tatsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Herkunftsnachweise machen die Herkunft des Stroms aus erneuerbaren Energien transparent. Sie bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern damit die notwendige Verlässlichkeit." So schreibt das Umweltbundesamt auf seiner Internetseite. Seit Januar 2013 darf ein Energieversorger Strom nur dann als solchen aus erneuerbaren Energien (EE) kennzeichnen und auf der Stromrechnung ausweisen, wenn er für die gelieferte Menge EE-Strom auch Herkunftsnachweise im Herkunftsnachweisregister entwertet hat.

Bereits seit Monaten steigen nun die Preise für die Herkunftsnachweise aufgrund der wachsenden Nachfrage bei gleichzeitig immer länger anhaltenden sommerlichen Temperaturen und einer insbesondere in Deutschland begrenzten Zahl von Anbietern ganz erheblich.

Damit müssen die Energieversorgungsunternehmen, die Haushalts- oder Industriekunden auf Ökostrom umstellen wollen, erstmal umgehen und sie ggfs. an die Kunden weitergeben können. Diese Kosten fallen bei Haushaltskunden eher weniger ins Gewicht, aber Industriekunden werden den Unterschied merken.

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10.09.2018 | Transparenzvorschrift: Generalzolldirektion droht Bußgelder an

Die Generalzolldirektion informiert, dass bei der Umsetzung der Transparenzvorschrift (EnSTransV) 88 Prozent der meldepflichtigen Unternehmen ihrer Meldepflicht im Jahr 2017 nicht nachgekommen sind. Nur 12 Prozent der betroffenen Unternehmen haben eine Meldung abgegeben, davon 8 Prozent auf elektronischem Weg. Die Möglichkeit der...
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Die Generalzolldirektion informiert, dass bei der Umsetzung der Transparenzvorschrift (EnSTransV) 88 Prozent der meldepflichtigen Unternehmen ihrer Meldepflicht im Jahr 2017 nicht nachgekommen sind. Nur 12 Prozent der betroffenen Unternehmen haben eine Meldung abgegeben, davon 8 Prozent auf elektronischem Weg. Die Möglichkeit der Befreiung der Meldepflicht bei kleineren Unternehmen wird dabei bislang nur selten in Anspruch genommen. Wegen des Einführungsjahres werden die Zollbehörden für das Jahr 2017 nur bei Großkunden Zwangsgelder ansetzen. Ab 2018 gelten dann neue Regeln, sodass alle Unternehmen, die nicht ihrer Meldepflicht nachkommen, Ordnungswidrigkeiten begehen. ENOPLAN steht mit seinem Expertennetzwerk hier bei Fragen gerne zur Verfügung.

 

Info:

Nach Inkrafttreten der Transparenzvorschrift (EnSTransV) im Mai 2016 gilt für Unternehmen, die bestimmte energie- und stromsteuerrechtliche Steuerbegünstigungen in Anspruch nehmen, eine Anzeigepflicht gegenüber dem zuständigen Hauptzollamt. Die Meldung musste erstmals bis 30.06.2017 für das 2. Halbjahr 2016 erfolgen, sofern kein Antrag auf Befreiung von dieser Pflicht gewährt wurde. Um dem zu entgehen, können sich Unternehmen für drei Jahre befreien lassen, wenn die Steuerbegünstigung in den vergangenen drei Kalenderjahren nicht höher als jährlich 150.000 Euro war. Angezeigt werden müssen insbesondere die Entlastungen für produzierende Unternehmen nach § 9b StromStG und § 54 StromStG sowie der sogenannte Spitzenausgleich.

 

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13.08.2018 | Experten skeptisch bei der Energiewende

Ende Juni beschloss das Bundeskabinett den Monitoring-Bericht zur Energiewende für das Jahr 2016 (mit Verspätung aufgrund der zeitaufwändigen Regierungsbildung). Die Stellungnahme der wissenschaftlich begleitenden unabhängigen Expertenkommission gibt zu denken – sie kommt teilweise zu einer skeptischeren Einschätzung als die...
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Ende Juni beschloss das Bundeskabinett den Monitoring-Bericht zur Energiewende für das Jahr 2016 (mit Verspätung aufgrund der zeitaufwändigen Regierungsbildung). Die Stellungnahme der wissenschaftlich begleitenden unabhängigen Expertenkommission gibt zu denken – sie kommt teilweise zu einer skeptischeren Einschätzung als die Bundesregierung.

In einigen Bereichen besteht den Experten zufolge erheblicher Handlungsbedarf. Zwar sei der Ausstieg aus der Kernenergie auf einem guten Weg, das Oberziel der Energiewende, die Minderung der Treibhausgase, werde aber bis zum Jahr 2020 wohl deutlich verfehlt werden, auch wenn einzelne Aktivitäten der Bundesregierung positiv hervorgehoben werden (ein Klimaschutzgesetz sowie Anstrengungen zur Beendigung der Kohleverstromung). Die Versorgungssicherheit erscheint unter Berücksichtigung von Stromimporten in den kommenden Jahren unkritisch – der Netzausbau falle aber in den letzten Jahren immer weiter hinter die gesetzten Ziele zurück.

Verkehrsbereich besonders problematisch

Guten Fortschritten bei den erneuerbaren Energien stünden erhebliche Defizite bei der Steigerung der Energieeffizienz gegenüber. Insbesondere die Entwicklungen im Verkehrssektor gehen laut den Experten in die falsche Richtung. Hier würden die Energiewendeziele sowohl bezüglich der Steigerung des Anteils Erneuerbarer als auch bezüglich der Minderung des Endenergieverbrauchs deutlich verfehlt. Der Endenergieverbrauch des Verkehrs ist zum vierten Mal in Folge angestiegen, im Jahr 2016 um fast 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Emissionen des motorisierten Individualverkehrs nähmen aber wegen der steigenden Zahl an Fahrzeugen und daher der steigenden Gesamtfahrleistung stetig zu, während der durchschnittliche spezifische Energieverbrauch und damit auch die durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen im Pkw-Bestand seit Jahren stagnieren. Die Expertenkommission rät der Bundesregierung daher erneut, ein Bepreisungssystem für die Straßennutzung weitreichend einzuführen. Außerdem sollten die Kfz-Steuer und die Dienstwagenbesteuerung genutzt werden, um Anreize zu setzen, kleinere, leichtere, effizientere und klimafreundlichere Fahrzeuge zu kaufen und klimaschädliche Fahrzeuge unattraktiver zu machen.

Das Klimaschutzziel für das Jahr 2020 dürfte aller Voraussicht nach deutlich verfehlt werden. Es ist davon auszugehen, dass die Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 (ohne zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen) nur etwa 32 Prozent betragen wird. Auch die Erreichung des Ziels für 2030 ist mit der jetzigen Dynamik nicht möglich, denn von 2017 bis 2030 müssten die jährlichen Treibhausgasemissionen dreimal stärker gesenkt werden als in den Jahren von 2000 bis 2017.

 

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09.07.2018 | Netzentgelte werden bundesweit einheitlich

Der Bundesrat hat Anfang Juni die vorgelegte Verordnung der Bundesregierung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte beschlossen.

Die Rechtsverordnung sieht ab dem 1. Januar 2019 eine schrittweise Vereinheitlichung der je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausfallenden Übertragungsnetzentgelte...
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Der Bundesrat hat Anfang Juni die vorgelegte Verordnung der Bundesregierung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte beschlossen.

Die Rechtsverordnung sieht ab dem 1. Januar 2019 eine schrittweise Vereinheitlichung der je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausfallenden Übertragungsnetzentgelte vor. Die Vereinheitlichung soll in fünf Schritten erfolgen, sodass die betroffenen Netzentgelte ab dem 1. Januar 2023 bundeseinheitlich sind. Im Kalenderjahr 2019 wird für 20 Prozent der Erlösobergrenzen, die für die Entgeltbildung relevant sind, ein bundeseinheitlicher Entgeltanteil an den Übertragungsnetzentgelten ermittelt. In den Folgejahren steigert sich dieser Anteil an den Erlösobergrenzen um jeweils 20 Prozent. Damit werden ab dem Kalenderjahr 2023 die Übertragungsnetzentgelte vollständig bundeseinheitlich gebildet. Für Länder wie Nordrhein-Westfalen kann mit steigenden Netzentgelten gerechnet werden, während Länder mit starker Windenergie wie Mecklenburg-Vorpommern entlastet werden dürften.

 

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12.06.2018 | Bundesregierung muss illegale Beihilfen von großen Stromverbrauchern zurückfordern

Die Europäische Kommission entschied Ende Mai, dass die Befreiung von Netzentgelten, die in Deutschland bestimmten großen Stromverbrauchern in den Jahren 2012 und 2013 gewährt worden war, gegen die EU-Beihilferegeln verstieß. Es gab keine Gründe dafür, diese Verbraucher von der Zahlung der Netzentgelte zu befreien (die neue...
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Die Europäische Kommission entschied Ende Mai, dass die Befreiung von Netzentgelten, die in Deutschland bestimmten großen Stromverbrauchern in den Jahren 2012 und 2013 gewährt worden war, gegen die EU-Beihilferegeln verstieß. Es gab keine Gründe dafür, diese Verbraucher von der Zahlung der Netzentgelte zu befreien (die neue deutsche Regelung ab 2014 war nicht Gegenstand der Untersuchungen).

Unter anderem argumentiert die EU-Kommission, dass es selbst bei konstantem Stromverbrauch keine objektive Rechtfertigung für eine vollständige Befreiung von Stromverbrauchern von Netzentgelten gebe. Alle Verbraucher sollten für die Kosten aufkommen, die sie dem Netz verursachen. Große Stromverbraucher mit konstanter Abnahme verursachen ebenfalls Netzkosten und nutzen Netzdienste. Da Deutschland jedoch nachgewiesen habe, dass die Großverbraucher und Abnehmer mit konstantem Verbrauch in den Jahren 2012 und 2013 aufgrund ihres konstanten und vorhersehbaren Verbrauchs geringere Kosten verursachten als andere Verbraucher, sei eine teilweise Verringerung der Netzentgelte für diese beiden Jahre gerechtfertigt.

Jetzt muss Deutschland nach der im Beschluss der Kommission festgelegten Methode für jeden Begünstigten der Befreiung die Höhe der von ihm in den Jahren 2012 und 2013 verursachten Netzkosten ermitteln. Dann muss die Bundesrepublik die illegalen Beihilfen von den einzelnen Begünstigten zurückfordern.

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08.05.2018 | 20 Jahre Liberalisierung des Energiemarkts: Was hat das gebracht?

Seit mittlerweile 20 Jahren können Verbraucher in Deutschland ihre Energielieferanten frei wählen. Ende April 1998 war bei uns ein entsprechendes Energiewirtschaftsrecht in Kraft getreten. Ein wichtiges Ziel war seinerzeit, die Energiepreise zu reduzieren. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox nahm das Jubiläum zum Anlass,...
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Seit mittlerweile 20 Jahren können Verbraucher in Deutschland ihre Energielieferanten frei wählen. Ende April 1998 war bei uns ein entsprechendes Energiewirtschaftsrecht in Kraft getreten. Ein wichtiges Ziel war seinerzeit, die Energiepreise zu reduzieren. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox nahm das Jubiläum zum Anlass, Bilanz zu ziehen.

Der Anfang war eher schleppend, erst ein Jahr später – 1999 – kam es zu den ersten Anbieter­wechseln im Bereich Strom. Bei Gas gab es die Wechselmöglichkeit sowieso erst ab 2007. Heute kann man einen lebhaften Wettbewerb feststellen, und Neukunden sind bei den Versorgern sehr begehrt. Auf den ersten Blick hatten die Verbraucher aber von der Liberalisierung des Energiemarktes nicht allzu viel, denn die Preise sind laut Verivox seither um über 60 Prozent gestiegen.

Strom

Nach anfänglich zwei Jahre lang sinkenden Strompreisen steigen diese in Deutschland seitdem kontinuierlich und kräftig. Als Hauptgrund macht das Verbraucherportal die Entwicklung von Steuern, Abgaben und Umlagen aus, die private Verbraucher zuzüglich zum eigentlichen Kilowattstundenpreis zahlen müssen: "Sie haben sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht und machen aktuell rund 56 Prozent des Endpreises aus. Zudem entfallen rund 25 Prozent auf Gebühren für die Stromnetze." Trotzdem positiv: Die Auswahl von Anbietern für private Stromverbraucher hat sich erheblich vergrößert, ebenso wie die Sparmöglichkeiten.

Gas

Auf dem Gasmarkt sieht es ganz anders aus. Seit der Wechselmöglichkeit anno 2007 hat sich der Gaspreis kaum verändert. Auch hier liegt der Grund laut Verivox in der unveränderten Steuerlast: "Aktuell liegt der Anteil von Steuern und Abgaben im Bereich Gas bei 26 Prozent. Rund 27 Prozent entfallen auf Gebühren für die Gasnetze, der Versorgeranteil liegt bei rund 47 Prozent." Die Anzahl von Anbietern und die Sparmöglichkeiten haben sich beim Gas aber massiv erhöht.

Fazit

Einer der erhofften Vorteile der Liberalisierung ist eingetreten: Aufgrund der Wettbewerbsvielfalt sind Anbieterwechsel relativ problemlos möglich geworden und können jedes Jahr viel Geld sparen. Ein wirklicher Erfolg wäre nur sichtbar, wenn der staatliche Anteil des Strompreises die Preisbildung nicht überlagern würde.

 

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09.04.2018 | Wirtschaftliche Unsicherheiten wegen Meldungspflichten: Unternehmen sollten handeln!

Wirtschaftliche Unsicherheiten bei Meldungen größer 1 Mio. kWh und Eigenerzeugungsanlagen zum Selbstverbrauch waren im Energiebereich die Hauptthemen der letzten Monate. Die Unsicherheit der Messtechnik sowie bezüglich der Meldungen bei der Weiterleitung von Strom an Dritte – wie Hausmeisterwohnungen, andere...
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Wirtschaftliche Unsicherheiten bei Meldungen größer 1 Mio. kWh und Eigenerzeugungsanlagen zum Selbstverbrauch waren im Energiebereich die Hauptthemen der letzten Monate. Die Unsicherheit der Messtechnik sowie bezüglich der Meldungen bei der Weiterleitung von Strom an Dritte – wie Hausmeisterwohnungen, andere Unternehmensgesellschaften und dritte Verbraucher wie Getränkeautomaten etc. – ist nach wie vor groß. Zu unterschiedlich ist die Gesetzeslage je Themenstellung, und es bestehen leider viele Interpretationsmöglichkeiten.

Hier ist eine individuelle Betrachtung der jeweiligen Situation notwendig. Ziel ist es, sich als Unternehmen für die Zukunft so aufzustellen, dass „Dritte“ für alle Fälle – ob EEG oder KWK, §19 oder Offshore-Vergünstigungen – sauber abgegrenzt sind. So können zukünftige Nachzahlungen vermieden werden. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Eigenerzeugungsanlagen oder Standorte größer eine Mio. kWh haben. Unsere fundierten Lösungen für Ihr Problem erarbeiten wir mit einem Kompetenzteam aus Juristen und ggf. Wirtschaftsprüfern. Der Handlungsbedarf ist groß!

 

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12.03.2018 | Marktstammdatenregister: Start verzögert sich weiter

Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte...
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Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte Marktstammdatenregister eintragen lassen. Dieses sollte ursprünglich ab Sommer 2017 verfügbar sein, wurde aber nicht fertig, sodass der Start zunächst um ein Jahr bis Sommer 2018 verschoben wurde.

Nun kündigte die Bundesnetzagentur an, dass sich der Start des Registers weiter verzögert. Als Datum wurde voraussichtlich Anfang Dezember 2018 genannt. Die BNetzA teilt auf ihrer Webseite mit, dass  selbstverständlich keine Bußgeldverfahren für Verzögerungen eingeleitet werden, die sich aus der verspäteten Verfügbarkeit des Webportals ergeben.

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12.02.2018 | Immer mehr netzstabilisierende Noteingriffe steigern den Strompreis

Laut vorläufiger Bilanz des Übertragungsnetzbetreibers Tennet schlugen die Kosten für Noteingriffe ins Stromnetz im abgelaufenen Jahr mit annähernd einer Milliarde Euro zu Buche – so war es Anfang 2018 verschiedenen Medien zu entnehmen. In den beiden Vorjahren waren es "nur" 660 bzw. 710 Millionen Euro. Auch für die Verbraucher...
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Laut vorläufiger Bilanz des Übertragungsnetzbetreibers Tennet schlugen die Kosten für Noteingriffe ins Stromnetz im abgelaufenen Jahr mit annähernd einer Milliarde Euro zu Buche – so war es Anfang 2018 verschiedenen Medien zu entnehmen. In den beiden Vorjahren waren es "nur" 660 bzw. 710 Millionen Euro. Auch für die Verbraucher ist das keine schöne Nachricht, denn die Kosten erhöhen mit den Netzentgelten den Strompreis. Derzeit beträgt der Anteil der Netzentgelte mehr als ein Viertel des Strompreises. Weitere Steigerungen bei den Eingriffen sind zu erwarten, wenn die letzten Kernkraftwerke im Jahr 2022 vom Netz gehen.

Die stabilisierenden Eingriffe werden nötig, weil der schleppende Netzausbau bei entsprechenden Wetterlagen durch die starke Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien dazu führt, dass im Norden Kraftwerke vom Netz genommen werden müssen und im Süden der Strom dann aus Reservekraftwerken oder aus dem Ausland kommen muss. Abhilfe schaffen erst die Nord-Süd-Verbindungen, deren Fertigstellung für das Jahr 2025  erwartet wird.

 

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15.01.2018 | Rückzahlungen drohen im Bereich KWKG, Offshore-Umlage, § 19-Umlage sowie bei Eigenerzeugungsanlagen

Im Geschäftsjahr 2017 haben die Netzbetreiber erstmalig insbesondere zum Thema der KWKG-Umlage die Verbraucher größer 1 Mio. kWh angeschrieben, um abzufragen, ob der Strom selber verbraucht wird oder an Dritte, wie z. B. andere Gesellschaften (auch konzernintern), fremd betriebene Kantinen oder Mieter weitergeleitet wird. Dies hat...
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Im Geschäftsjahr 2017 haben die Netzbetreiber erstmalig insbesondere zum Thema der KWKG-Umlage die Verbraucher größer 1 Mio. kWh angeschrieben, um abzufragen, ob der Strom selber verbraucht wird oder an Dritte, wie z. B. andere Gesellschaften (auch konzernintern), fremd betriebene Kantinen oder Mieter weitergeleitet wird. Dies hat die Ursache, dass insbesondere von der EU zukünftig darauf geachtet wird, dass finanzielle Sondertatbestände, Rückerstattungen oder Subventionen nur noch allein derjenige erhält, der diese auch beantragt hat.

Bei der KWKG-Umlage gab es vorher eine gesplittete Tarifierung bis 1 Mio. kWh (hoher Satz) und ab 1 Mio. kWh eine niedrigere Tarifierung. Somit zielte die Abfrage der Netzbetreiber darauf, dass diese niedrigere Tarifierung ab einer Mio. kWh ausschließlich die Großverbraucher erhalten sollten. Bei gemeldeten Kleinverbrauchern oder Weiterleitung wurde diese Verbrauchsmenge dann mit dem hohen Satz abgerechnet.

Auch bei Eigenerzeugungsanlagen gilt diese Regel, da bei erzeugtem und selbst verbrauchtem Strom den reduzierten EEG-Satz nur derjenige erhalten darf, der Betreiber und Verbraucher der Anlage ist. Alle an Dritte weitergeleiteten Mengen müssen abgegrenzt und gemeldet werden. Das Besondere ist hierbei, dass die Meldungen der abgegrenzten Verbrauchsmengen durch geeichte, teils lastgangscharfe Messungen durchgeführt werden müssen, da die Meldungen ansonsten nicht anerkannt werden.

Gerne beraten wir Sie bei dieser Thematik. Nichtmeldungen oder fehlerhafte Meldungen führen zu Rückzahlungen von erhaltenen Subventionen oder zu Rückzahlungen bei den Abgaben.

 

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11.12.2017 | Marktstammdatenregister: Start verzögert sich

Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte...
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Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte Marktstammdatenregister eintragen lassen (wir berichteten darüber u. a. ausführlich im Juni).

Nun teilte die Bundesnetzagentur mit, dass sich der Start des Marktstammdatenregisters voraussichtlich um ein Jahr bis Sommer 2018 verzögert, weil die Arbeiten am Webportal des Registers "leider nicht rechtzeitig abgeschlossen werden" konnten. Der Starttermin soll im Februar bekannt gegeben werden.

Zurzeit können nur Strom- und Gasnetzbetreiber ihr Unternehmen im MaStR-Webportal registrieren. Alle anderen Marktakteure haben diesbezüglich zwar Aufschub, müssen jedoch nötige Meldungen durch die bisherigen Verfahren vornehmen, wenn sie für eine Förderung nach EEG oder KWKG registriert sein müssen.

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13.11.2017 | EEG-Umlage für 2018 leicht gesunken

Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken und beträgt nun 6,792 Cent je Kilowattstunde. Dies war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher...
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Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken und beträgt nun 6,792 Cent je Kilowattstunde. Dies war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher als prognostiziert ausfielen. Zusätzlich war der Liquiditätspuffer auf dem EEG-Konto wieder sehr hoch.

Diese Entwicklung halten wir jedoch nur für eine temporäre Erscheinung, da die Offshore-Windparks erst jetzt und in den Folgejahren stark ans Netz gehen und somit noch mehr EEG-Strom vergütet werden muss. Somit ist in den Folgejahren mit einem weiter steigenden EEG-Satz auf diesem sehr hohen Niveau zu rechnen. Die einzige Möglichkeit, ohne die EEG-Härtefallklausel für Produzenten zu optimieren, ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren. Hier stehen Ihnen die Kundenbetreuer der ENOPLAN GmbH, auch in Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH, für Analysen und gezielte Messtechnik für Verbrauchseinsparungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

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09.10.2017 | Expertenmeinung: EEG-Umlage wird 2018 voraussichtlich leicht sinken, 2019 aber deutlich steigen

Agora Energiewende ist der Meinung, dass die EEG-Umlage im Jahr 2018 voraussichtlich leicht sinken und im Bereich von 6,6 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Dies hat der der Thinktank auf Basis seines EEG-Rechners ermittelt, der für nächstes Jahr einen Wert von 6,74 ct/kWh liefert. Wegen kleiner Prognoseunsicherheiten...
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Agora Energiewende ist der Meinung, dass die EEG-Umlage im Jahr 2018 voraussichtlich leicht sinken und im Bereich von 6,6 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Dies hat der der Thinktank auf Basis seines EEG-Rechners ermittelt, der für nächstes Jahr einen Wert von 6,74 ct/kWh liefert. Wegen kleiner Prognoseunsicherheiten prognostiziert Agora Energiewende jedoch stets eine Bandbreite für die künftige Umlage.

Im Jahr 2017 bezahlen die meisten Stromverbraucher 6,88 ct/kWh für die Förderung von Ökostrom. Offiziell wird die EEG-Umlage für 2018 am 15. Oktober von den vier Betreibern der Stromübertragungsnetze bekannt gegeben.

Zwei Gründe sehen die Experten für das prognostizierte Absinken um ca. 0,3 ct/kWh. So würden die Strompreise im Großhandel nach ersten Anzeichen im Jahr 2018 wohl leicht steigen, außerdem weist das EEG-Konto 2017 einen kräftigen Überschuss aus – ein Großteil dieser "Liquiditätsrücklage" könne im kommenden Jahr an die Stromverbraucher zurückgegeben werden und so die Umlage dämpfen. Allerdings gebe es auch gegenläufige Effekte.

Für 2019 sieht der Agora-EEG-Rechner jedoch eine Steigerung der Umlage auf mehr als 7,5 ct/kWh, denn zu einer hohen Rückvergütung aus der Liquiditätsrücklage wie 2018 werde es 2019 nicht mehr kommen. Zudem werden 2019 die letzten Offshore-Windkraftanlagen der ersten Generation ans Netz gehen; diese erhalten noch eine relativ hohe Vergütung. Agora Energiewende rechnet damit, dass nach 2019 nur noch leichte Anstiege zu verzeichnen sein werden. Im Zeitraum von 2021 bis 2023 werde die EEG-Umlage – je nach erwartetem Börsenstrompreis und Zubau der Erneuerbaren Energien – ihr Maximum erreichen und anschließend wieder sinken.

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16.10.2017 | EEG-Umlage sinkt leicht auf 6,792 ct/kWh - keine Konzeption der Regierung, marktgetriebene Entwicklung

Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken. Dieses war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher waren wie prognostiziert. Zusätzlich war...
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Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken. Dieses war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher waren wie prognostiziert. Zusätzlich war der Liquiditätspuffer auf dem EEG-Konto wie immer sehr hoch, so dass dieser für die Zukunft auch hoffentlich angepasst wurde.
 
Dieses ist nur eine temporäre Erscheinung, da die Offshore-Windparks erst jetzt und in den Folgejahren stark ans Netz gehen und somit noch mehr EEG-Strom vergütet werden muss. Somit ist in den Folgejahren mit einem weiter steigenden EEG-Satz auf diesem sehr hohen Niveau zu rechnen. Die einzige Möglichkeit, ohne die EEG-Härtefallklausel für Produzenten zu optimieren, ist den Energieverbrauch zu reduzieren. Hier stehen Ihnen die Kundenbetreuer der ENOPLAN GmbH, auch in Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH, für Analysen und gezielte Messtechnik für Verbrauchseinsparungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.
 
Wir bedanken uns und verbleiben
 
mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Ralf Schade

 


 

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