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Ralf Schade: Zwei Jahrzehnte bei ENOPLAN

Ralf Schade: Zwei Jahrzehnte bei ENOPLAN

Seit 20 Jahren ist Ralf Schade nun Geschäftsführer bei ENOPLAN. Ursprünglich hatte er mal andere Ziele. Wie es dazu kam, dass ein Berliner sich in Bruchsal schon seit zwei Jahrzehnten wohlfühlt und was er in dieser Zeit in der Welt der Energie alles erlebte, von der Liberalisierung des Strom- bzw. Energiemarktes bis zur Energiewende, erfahren Sie hier im Interview, das er seiner Assistentin Tanja Tritsch gegeben hat.

Ladeinfrastruktur

Kostenfreie ENOPLAN
Webinare und Seminare

Die Themen:

Das Risiko von schwankenden Märkten beim Energieeinkauf durch Energieeinkaufsmodelle minimieren und optimalen Energieversorger auswählen

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung, wie z. B. bei den Netzentgelten, sichern

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen – neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

Anforderungen bei den gesetzlichen Rückerstattungen korrekt abbilden und für das Unternehmen erfolgreich umsetzen

Rückerstattungsmöglichkeiten bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen sichern und die Meldeverpflichtungen korrekt umsetzen

Steuern und Abgaben – Ausblick und konkrete Optimierungsansätze bei Energiesteuern und Energieabgaben

Melden Sie sich jetzt zum kostenfreien ENOPLAN Webinar oder Seminar an! Mit der Bestätigung der Anmeldung per E-Mail erhalten Sie von uns alle relevanten Informationen.

Datenschutz*

Nutzen Sie die Chance, unseren Fachexperten Ihre Energiefragen zu stellen!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

ENO-Preismonitor – Strom, Erdgas und Öl

Strommarkt

Strom

Der Terminmarkt für die Jahre 2022–2025 zeigt momentan eine steigende Tendenz. Grund hierfür sind vor allem gestiegene CO2-Zertifikatskosten, unterdurchschnittliche Temperaturen sowie eine allgemein gute bis sehr gute wirtschaftliche Stimmung – trotz Corona. Der Markt dürfte sich in den nächsten Monaten auch weiterhin gut unterstützt zeigen. Der größte Faktor ist aktuell CO2.

Erdgasmarkt

Erdgas

Auch der Erdgasmarkt hat zugelegt und zeigt sich aufgrund der kalten Temperaturen sowie der unterdurchschnittlich gefüllten Erdgasspeicher gut unterstützt. Die LNG-Versorgung sollte über das Kalenderjahr konstant sein. Daher könnten die Preise mit steigenden Temperaturen theoretisch nachlassen, wobei laut Meinung von Analysten durch die Befüllung der Erdgasspeicher der Preis nicht weit fallen sollte.

Ölmarkt

Öl

Derzeit gibt es relativ wenige deutliche Einflüsse auf die weltweiten Ölpreise, wenn man mal von der Corona-Entwicklung absieht. Hier ist das Bild recht unterschiedlich. Während man in den USA allmählich einen gewissen Optimismus hinsichtlich der Konjunktur sieht, herrscht in Europa und Indien wegen (wieder) steigender Infektionszahlen große Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung im 2. Quartal 2021. Auch wenn für das 2. Halbjahr mit einer Erholung gerechnet wird, ist die Rohstoffnachfrage, insbesondere die nach Öl, derzeit gedämpft. Ob die seitens der OPEC plus vor Kurzem beschlossene schrittweise Lockerung der Förderquoten das richtige Mittel ist, muss sich zeigen.

Vor diesem Hintergrund notiert das Barrel der Nordseesorte Brent derzeit bei rund 63 US-Dollar (vor vier Wochen: gut 68 US-$/b). Die US-Leitsorte WTI kostet momentan an die 60 US-Dollar je Barrel (vor vier Wochen: knapp 66 US-$/b). Die Preise beider Sorten sind damit binnen Monatsfrist jeweils um 5 bis 6 Dollar/b zurückgegangen und nur noch rund 1 bis 2 US-$/b teurer als vor acht Wochen.

(Chart mit freundlicher Genehmigung von Tecson)

Dies ist eine allgemeine Marktinformation und Analyse, die wir nach bestem Wissen zusammengestellt haben. Alle Informationen stammen aus Quellen, welche wir als zuverlässig ansehen. Dies stellt ausdrücklich keine Kaufempfehlung dar. Jede Beschaffungsstrategie muss einzeln betrachtet und auf den Kunden abgestimmt werden. Wir übernehmen keine Haftung für hieraus abgeleitete Eindeckungen und Abschlüsse.

Kostenfreie ENOPLAN
Webinare und Seminare

Auch im Jahr 2021 bieten wir für Entscheider im Mittelstand wieder kostenfreie einstündige Webinare und dreistündige Seminare an. Nutzen Sie die Chance, sich umfassend über die komplexen Energiethemenstellungen zu informieren, denn viele Unternehmen haben nicht alle Anforderungen im Blick!

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ENOPLAN Webinare

Alle Webinare sind kostenfrei und dauern ca. eine Stunde. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

Sie können sowohl mit einem Computer oder Laptop als auch mit einem Smartphone oder Tablet am Webinar teilnehmen. Eine Webcam und ein Mikrofon benötigen Sie nicht. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich telefonisch zum Webinar zuzuschalten. Die Einwahldaten dazu erhalten Sie mit den Zugangsdaten per E-Mail.

ENOPLAN Seminare

Alle Seminare sind kostenfrei und dauern ca. drei Stunden. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per E-Mail. Die genaue Anschrift zum Veranstaltungsort teilen wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn des Seminars mit.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen je Seminar begrenzt. Die Einhaltung der zum Zeitpunkt der Seminare geltenden Sicherheits-, Hygiene- und Abstandsregelungen wird garantiert.

ENOPLAN-Geschäftsführer
Ralf Schade

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener, Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge nach Änderung der Gesetzesvorlage beschlossen

NEWS

11. März 2021

 

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge nach Änderung der Gesetzesvorlage beschlossen

Bundestag und Bundesrat haben Anfang März den Gesetzentwurf der Regierungskoalition zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz, GEIG) in der vom Wirtschaftsausschuss geänderten Fassung verabschiedet. Das Gesetz wird dann auf Gebäude angewendet, für die der Bauantrag nach Inkrafttreten des GEIG gestellt wird.

Ziel des Gesetzes ist die Beschleunigung des Ausbaus von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Gebäuden. Wohn- und Nichtwohngebäude sollen mit größeren Parkplätzen ausgestattet werden, damit Ladepunkte geschaffen und Elektrofahrzeuge leichter zu Hause, am Arbeitsplatz oder bei alltäglichen Besorgungen aufgeladen werden können. Die wichtigsten Regelungen:

Wer ein neues Wohngebäude mit mehr als fünf Pkw-Stellplätzen baut, soll künftig Leitungsinfrastruktur berücksichtigen müssen.

Bei neuen Nicht-Wohngebäuden mit mehr als sechs Stellplätzen muss mindestens jeder dritte Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur ausgestattet und zusätzlich ein Ladepunkt errichtet werden.

Bei Modernisierung eines Nichtwohngebäudes mit mehr als 10 Stellplätzen muss jeder fünfte Stellplatz mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet und zusätzlich mindestens ein Ladepunkt errichtet werden.

Bei einem Bestandsparkplatz mit mehr als 20 Stellplätzen muss ab 2025 ein Ladepunkt errichtet werden.

Im Gesetz werden Optionen wie sogenannte „Quartierslösungen“ sowie die Bündelung von Ladepunkten eingerichtet. Das Gesetz gilt nicht für Nicht-Wohngebäude kleiner und mittlerer Unternehmen, die weitgehend selbst genutzt werden. Auch sind Ausnahmen vorgesehen, wenn die Kosten für die Lade- und Leitungsinfrastruktur in bestehenden Gebäuden sieben Prozent der Gesamtkosten einer größeren Renovierung des Gebäudes überschreiten. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

Ladeinfrastruktur

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Nutzen Sie die Chance, unseren Fachexperten Ihre Energiefragen zu stellen!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
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Nutzen Sie den direkten Draht zu den ENOPLAN-Energieexperten!

NEWS

11. Februar 2021

 

Nutzen Sie den direkten Draht zu den ENOPLAN-Energieexperten!

Über unser völlig neues Format „ENOPLAN Fachexperten-Interviews“ haben Sie die Möglichkeit, sich zu Spezialthemen zu informieren und im Anschluss daran unseren Experten Ihre individuellen Fragen zu stellen. Wir haben für Sie die derzeit relevantesten Energiethemen zusammengestellt. Bei folgenden Interviews können Sie online live dabei sein:

➨ §19-Meldung als Kostenoptimierung (was muss ich bei der Meldung bis Ende März beachten?)
➨ Überblick über Energiesonderthemen, Kostenoptimierung und Risiken vermeiden
➨ Überblick der Energieaudits und der Energiemanagementsysteme
➨ Meldeverpflichtung bei Energie-Eigenerzeugungsanlagen und Rückzahlung vermeiden

Ergänzend bieten wir unsere kostenlosen Webinare an, in denen Sie einen zusammenfassenden Überblick der aktuellen Energiethemen erhalten. Mehr dazu finden Sie hier.

Wir freuen uns, wenn wir Sie digital bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen dürfen!

Ja, ich möchte mich zu folgenden kostenfreien Online-Fachexperten-Interviews anmelden:

Datenschutz*

ENOPLAN Experten-Interviews

Aktuelles zur §19 Meldung 2021

22. Februar 2021 / 13:00 Uhr

Energie-Experte: Steffen Payer

Dauer: ca. 45 Minuten

Energiesonderthemen

5. März 2021 / 13:30 Uhr

Energie-Experte: David Heim

Dauer: ca. 45 Minuten

Energieaudits und Energiemanagementsysteme

11. März 2021 / 12:00 Uhr

Energie-Experte: Eike Sorgalla

Dauer: ca. 45 Minuten

Eigenerzeugungsanlagen

16. März 2021 / 13:00 Uhr

Energie-Experte: David Eiermann

Dauer: ca. 45 Minuten

Nutzen Sie die Chance, unseren Fachexperten Ihre Energiefragen zu stellen!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Marktstammdatenregister: Letzte Chance zur Registrierung!

NEWS

18. Januar 2021

 

Marktstammdatenregister: Letzte Chance zur Registrierung!

Alle Betreiber von bestehenden Anlagen erneuerbarer Energien, KWK-Anlagen und Stromspeichern müssen sich und ihre Anlagen bis 31. Januar 2021 im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet haben. Derzeit fehlen anscheinend noch viele Photovoltaik-Anlagenbetreiber. Melden müssen auch alle stromabnehmenden Unternehmen, die direkt an der Hoch- oder Höchstspannung angeschlossen sind, sowie alle gasabnehmenden Unternehmen, die direkt mit dem Fernleitungsnetz verbunden sind.

Wer seine Anlage gar nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht meldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer sehr empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann. Außerdem droht der Verlust oder die Reduktion der Vergütung.

Wer noch nicht aktiv geworden ist, sollte sich nun beeilen, denn es kommt aufgrund der am 31. Januar 2021 ablaufenden Übergangsfrist zur erstmaligen Registrierung aktuell zu einer erhöhten Nachfrage und damit eventuell zu einer verzögerten Bearbeitung des Anliegens, wie die Bundesnetzagentur mitteilt.

Weitere Informationen und Registrierung unter www.marktstammdatenregister.de

Marktstammdatenregister

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Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen, neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

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Steuern und Abgaben – Ausblick, Optimierungsansätze und konkrete Hinweise

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Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen

Energieeinkauf und Energieeinkaufsmodelle in schwankenden Märkten optimieren

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung

Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen erfolgreich umsetzen

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Praktische Hinweise bei aktuellen Leitfäden und aktueller Gesetzgebung

Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Thema Energie!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Jahresrückblick

NEWS

14. Dezember 2020

 

Jahresrückblick

Dieses Jahr war mit seinen privaten und geschäftlichen Herausforderungen sehr anspruchsvoll. Und diese Tatsache schlägt sich auch bei vielen Themenstellungen im Energiebereich nieder. Gern geben wir Ihnen einen Überblick über zwei der wichtigsten Themenkomplexe in diesem Jahr.

Energiebelieferung

Die Gas- und Stromhandelspreise sind in diesem Jahr auch von der Corona-Systematik geprägt worden. Dadurch, dass viele Unternehmen ihre Energie nicht verbrauchen konnten, gab es einen Angebotsüberschuss, sodass die kurzfristigen Gas- und Stromprodukte im Preis in diesem Jahr deutlich nachgaben. Insbesondere der Gasmarkt hatte längerfristig ein gutes Marktniveau, während der Strommarkt nach einem deutlichen Absinken sich wieder festigte und je nach Marktinformation schwankte.

Besonders betroffen in diesem Jahr waren die Energieversorger, die eingekaufte Energiemengen ihrer Kunden wieder kurzfristig an der Börse verkaufen mussten und somit deutliche Verluste einfuhren. Dieses führte dazu, dass vier wettbewerbsfähige Versorger sich kurzfristig aus dem Belieferungsgeschäft zurückgezogen haben und bestimmte Branchen, die von der Wirtschaftskrise betroffen waren, gar keine Angebote mehr erhalten haben. Hier wieder Vertrauen und Stabilität hineinzubekommen braucht Zeit. Des Weiteren werden sich die Rahmenbedingungen in den zukünftigen Energielieferverträgen insoweit ändern, als die Themen Vorkasse, niedrige Toleranzbänder und gegebenenfalls Sicherheitsleistungen weiter zunehmen.

Jahresrückblick

Steuern und Abgaben

Eines der wichtigsten Themen in diesem Jahr war die Deckelung der EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde. Hier hat der Gesetzgeber eingreifen müssen, da die Prognosen Mitte des Jahres bei 8,5 ct/kWh lagen und das zu einer dramatischen Erhöhung der Energiepreise geführt hätte. Die Kompensation der EEG-Deckelung wird einerseits über den Staatshaushalt, aber auch über die Einführung der CO2-Abgabe im Gaspreis realisiert werden.

Die tatsächliche Abgabenhöhe der EEG-Umlage wurde dann bei ca. 9,7 ct/kWh ermittelt, sodass 3 Cent durch die Einführung der CO2-Abgabe, aber auch durch den Staathaushalt refinanziert werden müssen. Die Entlastung ist für die Unternehmen im EEG-Bereich kaum zu spüren, da der ursprüngliche Wert in diesem Jahr leicht über dem festgelegten Wert von 6,5 ct/kWh lag. Lediglich die Unternehmen im Gasbereich haben mit einer deutlichen Erhöhung von ca. 20 bis 25 Prozent durch die Einführung der CO2-Abgabe zu rechnen.

Bei allen anderen Sonderthemen bleibt es spannend, wie der Gesetzgeber im Jahr 2021 verfährt. Insbesondere bei den Sondertatbeständen, wie z. B. der intensiven Netznutzung, der Besonderen Ausgleichsregelung, gab es in 2020 Sonderregelungen, die in 2021 auch wieder zur Diskussion stehen. Hier halten wir Sie mit unseren aktuellen News auf dem Laufenden und verweisen auch gerne auf die Webinare und Seminare, die wir im kommenden Jahr durchführen.

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Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen, neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

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Steuern und Abgaben – Ausblick, Optimierungsansätze und konkrete Hinweise

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Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen

Energieeinkauf und Energieeinkaufsmodelle in schwankenden Märkten optimieren

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung

Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen erfolgreich umsetzen

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Praktische Hinweise bei aktuellen Leitfäden und aktueller Gesetzgebung

Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Thema Energie!

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Übersicht: Steuern, Abgaben und Umlagen 2019 bis 2021

NEWS

09. November 2020

 

Übersicht: Steuern, Abgaben und Umlagen 2019 bis 2021

Schon seit dem Frühsommer ist bekannt, dass die EEG-Umlage im nächsten Jahr auf 6,5 ct/kWh gedeckelt ist. Nun wurden auch die weiteren Steuern, Abgaben und Umlagen veröffentlicht.

Im Frühjahr 2020 war die Angst umgegangen: Die EEG-Umlage drohte im Jahr 2021 aufgrund des coronabedingten Rückgangs der Wirtschaftsleistung und des damit verbundenen Rückgangs des Börsenstrompreises stark anzusteigen, trotz der beginnenden Zuführung von Einnahmen aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel. Anfang Juni verkündete die Bundesregierung jedoch ihr Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket und deckelte damit die EEG-Umlage 2021 auf 6,5 ct/kWh. Mehrere Branchenexperten hatten eine Explosion der Abgabe auf 8 bis 9 ct/kWh befürchtet.

Steuern

 

Diese Deckelung reduziert natürlich auch bei den Haushalten die Stromkosten zunächst. Allerdings sollen die durch die Deckelung bewirkten Mindereinnahmen durch den 2021 einzuführenden CO2-Preis hereingeholt werden. Dieser wird z. B. das Tanken und Heizen verteuern – unter dem Strich dürften die Energiekosten für zahlreiche private Verbraucher in 2021 wohl steigen.

ENOPLAN hat die Entwicklung der aktuellen Umlagen 2019 bis 2021 in der folgenden Tabelle übersichtlich aufgelistet.

Steuern, Abgaben und Umlagen

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Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Welche Auswirkungen hat der Leitfaden Messen und Schätzen bei der Abrenzung von Drittmengen bei Eigenerzeugungsanlagen? Welche Messtechnik muss ich bis wann installieren, um die Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen sicherzustellen?

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Steuern und Abgaben 2021 – Welche Auswirkungen haben diese für mich?

s

Welche Meldeverpflichtungen habe ich als Verbraucher größer
1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen?

Welche Konsequenzen hat die Einführung der CO2-Abgabe?

Welche Energieversorger bieten noch an und welche Energieeinkaufsmodelle gibt es?

Bekomme ich momentan überhaupt
marktgerechte Preise?

Welche Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung
habe ich?

Welche gesetzlichen Rückerstattungen kann ich geltend machen?

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Aktuelle Herausforderungen im Energiebereich

NEWS

05. Oktober 2020

 

Aktuelle Herausforderungen im Energiebereich

Neben den anstehenden Energiefristen für die Unternehmen bis Ende des Jahres bleibt auch bei den Energieversorgern weiterhin eine große Unsicherheit. Wenn die Energieverbräuche weiter rückläufig sind, müssen diese Energiemengen zu derzeit sehr niedrigen Spotmarktpreisen verkauft werden und die Verluste der Energieversorger erhöhen sich deutlich. Die neuen Angebote der wettbewerbsfähigen Energieversorger werden überwiegend nur noch mit Toleranzbändern oder Sicherheitsleistungen angeboten.

Eine große Aufgabenstellung stellt sich insbesondere den Unternehmen im Bereich Besondere Ausgleichsregelung und den Unternehmen mit Eigenerzeugungsanlagen im Selbstverbrauch. Hier besteht weiterhin die Vorgabe, bis zum 31.12. ein Messkonzept für mögliche Dritte, wie Hausmeisterwohnung, vermietete Büroräume (auch an Tochtergesellschaften) sowie sonstige Drittverbraucher wie Großkopierer, Funkmasten etc. zu erstellen. Dieses Messkonzept sollte bis Ende Mai von einem Wirtschaftsprüfer testiert werden, da die zuständigen Institutionen auf Nachfrage ein Wirtschaftsprüfungstestat verlangen können. Hier haben wir auf unserer Internetseite für Sie ein Video bereitgestellt, um insbesondere einige Fragen im Bereich der Untermesstechnik zu erläutern. Schauen Sie doch mal rein unter https://www.enoplan.de/videonews. Auch auf unseren Seminaren gehen wir detailliert auf das Thema Messkonzepte für Drittverbraucher ein. Informationen dazu finden Sie hier.

Des Weiteren wird uns zu Beginn des kommenden Jahres die Einführung der CO2-Abgabe beschäftigen. Diese Abgabe wird auf den Gasenergiepreis aufgeschlagen. Hier sind wir gespannt, in welcher Form die Energieversorger diese Weitergabe kommunizieren und juristisch begründen.

Herausforderungen

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Bundesrat billigt vor Sommerpause noch wichtige Energie-Gesetze

NEWS

10. August 2020

 

Bundesrat billigt vor Sommerpause noch wichtige Energie-Gesetze

Ein Mammutprogramm absolvierte der Bundesrat in seiner letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause am 3. Juli: Fast hundert Vorlagen standen zur Beratung, es ging um milliardenschwere Entscheidungen. Im Energiebereich sind vor allem von Bedeutung die Entscheidungen in Sachen Kohleausstieg, KWK-Gesetz, Brennstoffemissionsgesetz (BEHG – siehe unseren separaten Beitrag im Anschluss), Gebäudeenergiegesetz und die Forderung nach einer Reform des EEG. Hier unser Überblick:

Kohleausstiegsgesetz

Nun steht fest: Die Stein- und Kohlekraftwerke in Deutschland werden bis 2038 stillgelegt. Das Gesetz bestimmt den genauen Zeitplan für das Abschalten der Werke. Die Verringerung soll kontinuierlich erfolgen: In Jahren, in denen weniger Braunkohlewerke vom Netz gehen, sind mehr Steinkohlewerke stillzulegen. Das Abschalten der jeweiligen Braunkohlekraftwerke erfolgt zu konkreten Zeitpunkten über vertragliche Vereinbarungen mit den Betreibern. Für deren Entschädigung stehen insgesamt 4,35 Milliarden Euro zur Verfügung. Steinkohlekraftwerke werden über Ausschreibungsverfahren stillgelegt. Steinkohle-Betreiber können sich bis 2027 auf Ausschreibungen bewerben, um ihre Werke gegen Entschädigung abzuschalten. Je früher die einzelnen Werke abgeschaltet werden, desto höher fällt die Entschädigung aus. Ab 2031 erfolgt die Stilllegung dann per Gesetz. Für junge Steinkohle-Anlagen gibt es eine Härtefallregelung. Ebenfalls geregelt werden Kompensationen für den Anstieg von Strompreisen, der auf den Kohleausstieg zurückzuführen ist.

Kraft-Wärme-Kopplung

Darüber hinaus sieht der Gesetzesbeschluss eine Verlängerung bis Ende 2029 sowie Weiterentwicklung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes vor. Kraftwerksbetreiber sollen Anreize bekommen, von Kohle auf flexible und klimafreundlichere Stromerzeugung umzurüsten. Hierfür wird der Kohleersatzbonus für KWK-Anlagen auf Kohlebasis umgestaltet und erhöht.

Gebäudeenergiegesetz

Das Gesetz soll dazu beitragen, den Primärenergiebedarf von Gebäuden zu minimieren. Für die energetischen Anforderungen von Neubauten und Bestandsgebäuden gelten künftig einheitliche Regelungen. Erreicht werden sollen die Energieeinsparungen durch eine effiziente Anlagetechnik und einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz. Der verbleibende Energiebedarf soll zunehmend durch Erneuerbare gedeckt werden. Außerdem ist ein Einbauverbot für Ölheizungen ab 2026 vorgesehen, Gas- und Ölheizungen, die seit 1991 eingebaut oder aufgestellt wurden, dürfen nur 30 Jahre lang betrieben werden.

Schnelle EEG-Reform gefordert

Der Bundesrat hält es für erforderlich, das Erneuerbare-Energien-Gesetz schnell zu reformieren. Er schlägt zahlreiche Maßnahmen vor, damit das Klimaschutzziel 2030 mit einem Anteil von 65 Prozent an Erneuerbaren tatsächlich erreicht werden kann. Genannt wird u. a. eine systematische Reform der Abgaben und Umlagen im Energiebereich (Absenkung der EEG-Umlage und der Stromsteuer sowie steigende CO2-Preise in den Sektoren Wärme und Verkehr). Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Beitrag.

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ENOPLAN-Vertrieb wieder bei Ihnen vor Ort!

NEWS

06. Juli 2020

 

ENOPLAN-Vertrieb wieder bei Ihnen vor Ort!

 

Nach monatelangem Shutdown war die Freude zum Start der Vertriebsaktivitäten bei ENOPLAN riesig. Gemeinsam und zum gleichen Zeitpunkt begannen die Telefonie und der Vertrieb die Ansprache möglicher Interessenten. Wir alle freuen uns, dass wir uns unter Einhaltung aller erdenklichen Hygieneauflagen wieder vor Ort präsentieren können. Gerade da es im Bereich der Eigenerzeugung dringend Handlungsbedarf bezüglich der Implementierung eines Messkonzeptes bis Ende des Jahres gibt (siehe dazu unseren Beitrag in den ENO-Marktnews), da ansonsten die EEG-Reduktionen nachgezahlt werden müssen, ist es wichtig, sich mit Fachexperten zu diesem Thema persönlich auszutauschen.

Des Weiteren finden auch unsere beliebten kostenfreien Seminare wieder in der realen Welt statt. Unter dem Titel „Durchblick im Energiemarkt für Geschäftskunden“ informieren wir umfassend über das aktuelle Energiegeschehen und nennen Ihnen die kritischen Punkte, die in Zukunft beachtet werden müssen – von Energieeinkauf über Energiekostenreduktion und gesetzliche Auflagen sowie Meldepflichten bis zu den oben genannten Messkonzepten.

Außerdem finden Sie ENOPLAN jetzt auch bei den Social-Media-Präsenzen Facebook, LinkedIn und XING!

Sie haben den Durchblick im Energiemarkt verloren?

Kommen Sie zu einem kostenfreien ENOPLAN Tagesseminar oder nehmen Sie an einem kostenfreien Webinar teil!

Seit der Gründung der ENOPLAN GmbH im Jahr 1990 hat sich das Unternehmen vom Startup zu einem der größten Energiedienstleister und zum Qualitätsführer mit über 2.500 Kunden entwickelt. Unsere Kunden und ein flexibles Reagieren auf die sich wandelnden Anforderungen des Energiemarktes stehen dabei immer im Fokus. Deshalb dürfen wir 2020 auf erfolgreiche 30 Jahre zurückblicken und zu Recht stolz sein.

Mit Energie und Engagement möchten wir unser Firmenjubiläum mit zahlreichen kostenfreien Seminaren in ganz Deutschland sowie digitalen Webinaren begleiten. In dem immer undurchsichtiger und komplexer werdenden Energiedschungel geben wir Ihnen dabei Informationen und Handlungsempfehlungen zu sämtlichen Themen des Energiemarktes. Lassen Sie sich zu den vielen Möglichkeiten der Kostenoptimierung durch Netzentgeltoptimierung, individuellen Beschaffungsmodellen sowie den gesetzlichen Anforderungen des Marktes  informieren. Zudem beraten wir Sie zum Energiesammelgesetz, die daraus resultierenden Anforderungen für Verbraucher über 1 Mio. kWh sowie Unternehmen mit Eigenerzeugungsanlagen. 

Wir freuen uns darauf, Sie in unserem Jubliäumsjahr zu treffen!

Anmeldung zum Seminar oder Webinar „Durchblick im Energiemarkt für Geschäftskunden“

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ENOPLAN Seminare

Die Seminare sind für Sie und einen weiteren Mitarbeiter kostenfrei und dauern ca. drei Stunden. Die genaue Anschrift erhalten Sie nach der Anmeldung. Bei einem kleinen Business-Lunch werden Sie außerdem genügend Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Erfahrungsaustausch haben.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen je Seminar begrenzt. Die Einhaltung der zum Zeitpunkt der Seminare geltenden Sicherheits-, Hygierene und Abstandsregelungen wird garantiert.

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ENOPLAN Webinare

Die kostenfreien Webinare finden jeweils von 09:00 Uhr – 10:00 Uhr statt. Wenige Tage vor Beginn des Webinars erhalten Sie von uns die Zugangsdaten und den Link per E-Mail.

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Drohende Explosion der EEG-Umlage wohl abgewendet

NEWS

08. Juni 2020

 

Drohende Explosion der EEG-Umlage wohl abgewendet

Die EEG-Umlage droht im Jahr 2021 aufgrund des corona-bedingten Rückgangs der Wirtschaftsleistung und des damit verbundenen Rückgangs des Börsenstrompreises stark anzusteigen, trotz der beginnenden Zuführung von Einnahmen aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel (lesen Sie auch unseren anschließenden Artikel).

Soweit soll es aber nicht kommen: Am 4. Juni gab die Bundesregierung ihr neues Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket bekannt, und darin heißt es: Um für mehr Verlässlichkeit bei den staatlichen Strompreisbestandteilen zu sorgen, wird ab 2021 zusätzlich zu diesen Einnahmen aus dem BEHG ein weiterer Zuschuss aus Haushaltsmitteln des Bundes zur schrittweisen verlässlichen Senkung der EEG-Umlage geleistet, sodass diese im Jahr 2021 bei 6,5 ct/kWh, im Jahr 2022 bei 6,0 ct/kWh liegen wird. Der Finanzbedarf dafür wird mit 11 Milliarden Euro veranschlagt.

Das ist eine hoch willkommene Nachricht, denn in der Branche hatte sich diesbezüglich in den letzten Wochen tatsächlich große Unruhe breitgemacht. So hatte sich bei der Vorstellung der E.ON-Zahlen des 1. Quartals 2020 Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen besorgt über zusätzliche Belastungen insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben in der Corona-Krise gezeigt: Es drohe eine Explosion der EEG-Umlagekosten auf möglicherweise bis zu 8 ct/kWh.

Die Ergebnisse einer aktuellen Kurzanalyse des Thinktanks Agora Energiewende deuteten auf noch Schlimmeres hin. Die EEG-Umlage 2021 könne von 6,8 ct/kWh auf ein Rekordhoch von etwa 8,6 ct/kWh steigen, sofern der Gesetzgeber die Einnahmen aus dem von ursprünglich 10 auf nun 25 Euro pro Tonne erhöhten CO2-Preis auf Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas ab 2021 nach dem novellierten BEHG nicht zügig auf das EEG-Konto weiterleitet. Die eigentlich beabsichtigte Senkung der EEG-Umlage könne aber aufgrund der Corona-Effekte nicht erreicht werden, so die Energiewende-Spezialisten, wussten allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nichts über das neueste Konjunkturpaket.

Agora Energiewende schlug eine Finanzspritze aus dem Bundeshaushalt im Zuge eines Corona-Wachstumspakets vor, die ab 2022 sukzessive durch die steigenden Einnahmen aus der CO2-Bepreisung abgelöst werden könnte. Bei einer nochmaligen Erhöhung des CO2-Preises wäre sogar die komplette Abschaffung der EEG-Umlage denkbar – angesichts aktuell sehr niedriger Öl- und Gaspreise „eine historische Chance“.

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Aktuelle Informationen zum Energiebereich in der Corona-Krise

Die Energieversorger reagieren immer sensibler auf die derzeitige Situation. Tagtäglich melden sich die Versorger mit neuen Einschränkungen bezüglich ihrer Angebote. Dazu zählen Vorkasse, Verschärfung bei den Bonitätsanforderungen, Einführung von Toleranzbändern etc. Die Anzahl der Versorger, die uneingeschränkt anbieten, hat sich deutlich reduziert und wir empfehlen unseren Kunden, die Energieabschlüsse zeitnah zu tätigen.

Bei den Fristen bezüglich der gesetzlichen Vorgaben hat sich nicht viel geändert. Zum einen können die EDLG-Audits später abgeschlossen werden, wenn die Verzögerung durch die Corona-Krise begründet ist, und zum anderen gibt es auch bei der Besonderen Ausgleichsregelung im Einzelfall Möglichkeiten bezüglich der WP-Testate – wir raten jedoch aufgrund der Wertigkeiten von diesen Möglichkeiten ab. Viele andere Themen, wie zum Beispiel die Einführung von Messkonzepten (Erfassung und Abgrenzung von Strommengen für Drittverbraucher in den Unternehmen) zum Ende des Jahres, sind leider immer noch nicht geklärt.

Spannend wird, wie die Politik mit den Themen der intensiven Netznutzung (hohe Netzentgeltreduktion ab 7.000 Benutzungsdauerstunden) umgeht, da viele Unternehmen diese Voraussetzung dieses Jahr nicht mehr erfüllen werden und dazu hohe Nachzahlungen drohen könnten. Spannend wird auch, welche Unternehmen unter welchen Voraussetzungen, z. B. bei der atypischen Netznutzung oder auch bei der Besonderen Ausgleichsregelung, im nächsten Jahr reinfallen. Hier muss und wird die Politik noch Rahmenbedingungen schaffen, da durch die Corona-Krise die ursprünglichen Ziele mittlerweile nicht mehr erreicht werden.

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Energiekostenrisiken in der Krise

Die allgemeine Verunsicherung scheint auch vor der Energiebranche nicht Halt zu machen. Trotz fallender Energiepreise verzeichnet die Branche aktuell keine erhöhte Wechselbereitschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Situation gehen die Energieverbräuche in vielen Bereichen stark zurück, in manchen Branchen sogar bis auf null. Deshalb stellt sich für viele Unternehmen die Frage, mit welchen sinnvollen Strategien man den möglichen Risiken in der Krise entgegenwirken kann.

Ist es ratsam, in der Krise den Strom- oder Gaslieferanten zu wechseln?
Bekomme ich überhaupt noch marktgerechete Angebote?
„Take or Pay“-Regelung: Gibt es deshalb für Ihr Unternehmen ein monetäres Risiko?
Welche Strategien muss Ihr Unternehmen wählen, um 2021 nicht von Nachzahlungen überrascht zu werden?
Wer untersützt Ihr Unternehmen bei den Verhandlungen mit dem Lieferanten?
Wie sieht es mit den aktuellen Meldeverpflichtungen aus?
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