+49 (0)7251 / 926-555 info@enoplan.de

Neues Bundes-Klimaschutzgesetz wird viel Geld und Anstrengungen kosten

NEWS

08. Juli 2021

 

Neues Bundes-Klimaschutzgesetz wird viel Geld und Anstrengungen kosten

Am 24. Juni beschloss der Bundestag die Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes. Mit dem Gesetz wird das Ziel der Klimaneutralität um fünf Jahre auf 2045 vorgezogen. Der Weg dahin wird mit verbindlichen Zielen für die 20er und 30er Jahre festgelegt. Das Zwischenziel für 2030 wird von derzeit 55 auf 65 Prozent Treibhausgasminderung gegenüber 1990 erhöht. Für 2040 gilt ein neues Zwischenziel von 88 Prozent Minderung. 

Den Löwenanteil der zusätzlichen Minderung bis 2030 sollen die Energiewirtschaft und die Industrie übernehmen. Das BMU gibt zu, dass erhebliche weitere Anstrengungen und Investitionen erforderlich sind, um die neuen Ziele zu erreichen. Mit dem Klimaschutz-Sofortprogramm 2022 stellt die Bundesregierung daher insgesamt rd. 8 Mrd. Euro für 2022 für alle Sektoren zur Verfügung.

Mit dem BMU-Programm zur Dekarbonisierung der Industrie werden weitere 650 Mio. Euro bereitgestellt, insgesamt stehen laut BMU für Investitionskostenförderung und Klimaschutzverträge in den Jahren 2021-2025 ca. 3,5 Mrd. Euro Fördermittel zur Verfügung. Das gebe der Industrie mehr Planungs- und Investitionssicherheit zur Umsetzung von transformativen Klimaschutzprojekten.

Aus Sicht der Energiewirtschaft sind das neue Klimaschutzziel sowie die neuen Sektorvorgaben äußerst ambitioniert, mahnt der BDEW. In allen Sektoren werde die Realisierung von noch mehr Projekten in noch mehr Bereichen in noch kürzerer Zeit erforderlich, der Investitionsbedarf sei enorm. Bei der Beseitigung bestehender Hemmnisse sei besondere Eile geboten, da die Projektumsetzung von nicht beliebig schnell änderbaren Voraussetzungen abhänge, beispielsweise den Kapazitäten von Lieferanten, Bauwirtschaft und Handwerk oder öffentlicher Verwaltung.

Der BDEW fordert u. a. die Reduzierung der EEG-Umlage auf null, um grünen Strom auch in der Mobilität und im Wärmemarkt wettbewerbsfähig zu machen, und die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Die Ausbaupfade im EEG müssten angehoben werden. Die zunehmende Volatilität der Einspeisung wegen des Erneuerbaren-Ausbaus, die deutliche Zunahme an Elektrofahrzeugen oder Wärmepumpen erforderten den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur.

Was Sie jetzt über die brandaktuellen Energiethemen wissen müssen!

Kostenfreie ENOPLAN Webinar-Reihe für Entscheider im Mittelstand

Energiebeschaffung

in steigenden Märkten, Alternativen, Einkaufsmodelle und intelligentes Einkaufsmanagement

16.07.2021 | 10:00 Uhr

 

Eigenerzeugung

Aufgabenstellungen und jährliche Meldungen, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern

19.07.2021 | 10:00 Uhr

 

Klimaziele / CO2-Preise

Überblick über die CO2-Preise, CO2-Management und Klimaneutralität

26.07.2021 | 13:00 Uhr

 

Energiewende

Mit ENOPLAN durch die Energiewende – Welche gesetzlichen Verpflichtungen wie
z. B. Elektromobilität kommen auf Sie zu? Wir nehmen Sie bei der Umsetzung an die Hand!

02.08.2021 | 13:00 Uhr

 

Anmeldung

ENOPLAN hat für Sie eine völlig neue, kostenfreie Webinar-Reihe entwickelt! Nutzen Sie die Gelegenheit, sich online über die derzeit brandaktuellen und relevanten Energiethemen zu informieren! Außerdem haben Sie die Möglichkeit, live Ihre Fragen im Chat zu stellen und sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

Ja, ich möchte mich zu folgenden kostenfreien Webinaren anmelden:

Datenschutz*

ENOPLAN Webinare

Alle Webinare sind kostenfrei und dauern ca. eine Stunde. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

Sie können sowohl mit einem Computer oder Laptop als auch mit einem Smartphone oder Tablet am Webinar teilnehmen. Eine Webcam und ein Mikrofon benötigen Sie nicht. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich telefonisch zum Webinar zuzuschalten. Die Einwahldaten dazu erhalten Sie mit den Zugangsdaten per E-Mail.

ENOPLAN-Geschäftsführer
Ralf Schade

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener, Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Steigende Energiepreise – wie organisiere ich meinen Energieeinkauf?

NEWS

10. Juni 2021

 

Steigende Energiepreise – wie organisiere ich meinen Energieeinkauf?

Viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, in einem sehr volatilen Markt und auf sehr hohem Preisniveau eine Entscheidung für den Abschluss ihrer Energielieferverträge in naher Zukunft treffen zu müssen. Aufgrund des hohen Preisniveaus warten derzeit viele Unternehmen ab, was in den letzten Wochen und Monaten zur Folge hatte, dass das Preisniveau sich immer höher entwickelt hat. Die Hoffnung, dass die Preise fallen, sind insbesondere durch das Klimaschutzgesetz deutlich reduziert worden.

Die Verunsicherung bezüglich der Handlungsalternativen ist groß – und dafür haben wir Produkte entwickelt, die Ihnen die Möglichkeit geben, schnell zu handeln, wenn der Preis an der Börse fällt, und alle Möglichkeiten des Marktes aus Spot-, Future-Produkten und Limits zu nutzen. Die größte Problematik dabei ist, dass die Energieversorger, wenn die Börse fällt, mit einer Vielzahl an Anfragen konfrontiert werden, die in kurzer Zeit nicht bearbeitet werden können. Auch die Vorbereitung einer Ausschreibung dauert mehrere Tage. Die nahe Vergangenheit hat gezeigt, dass deutliche Preisreduktionen an der Börse nur sehr kurzfristig sind, sodass diese dann von den Unternehmen nicht genutzt werden können. Hierfür haben wir die Lösung entwickelt, damit Sie in solchen Situationen schnell agieren können. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie hierzu Beratungsbedarf haben.

Preise

Kontakt

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Beratungsbedarf haben! Füllen Sie dazu einfach untenstehendes Kontaktformular aus – wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen!

Oder rufen Sie uns an: 07251 / 926-555!

Newsletter

Datenschutz

ENOPLAN-Geschäftsführer
Ralf Schade

ENOPLAN GmbH | Zeiloch 14 | D-76646 Bruchsal | Tel. 07251 / 926-555 | E-Mail: info@enoplan.de

Ralf Schade: Zwei Jahrzehnte bei ENOPLAN

Ralf Schade: Zwei Jahrzehnte bei ENOPLAN

Seit 20 Jahren ist Ralf Schade nun Geschäftsführer bei ENOPLAN. Ursprünglich hatte er mal andere Ziele. Wie es dazu kam, dass ein Berliner sich in Bruchsal schon seit zwei Jahrzehnten wohlfühlt und was er in dieser Zeit in der Welt der Energie alles erlebte, von der Liberalisierung des Strom- bzw. Energiemarktes bis zur Energiewende, erfahren Sie hier im Interview, das er seiner Assistentin Tanja Tritsch gegeben hat.

Ladeinfrastruktur

Kostenfreie ENOPLAN
Webinare und Seminare

Die Themen:

Das Risiko von schwankenden Märkten beim Energieeinkauf durch Energieeinkaufsmodelle minimieren und optimalen Energieversorger auswählen

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung, wie z. B. bei den Netzentgelten, sichern

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen – neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

Anforderungen bei den gesetzlichen Rückerstattungen korrekt abbilden und für das Unternehmen erfolgreich umsetzen

Rückerstattungsmöglichkeiten bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen sichern und die Meldeverpflichtungen korrekt umsetzen

Steuern und Abgaben – Ausblick und konkrete Optimierungsansätze bei Energiesteuern und Energieabgaben

Melden Sie sich jetzt zum kostenfreien ENOPLAN Webinar oder Seminar an! Mit der Bestätigung der Anmeldung per E-Mail erhalten Sie von uns alle relevanten Informationen.

Datenschutz*

Nutzen Sie die Chance, unseren Fachexperten Ihre Energiefragen zu stellen!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

ENO-Preismonitor – Strom, Erdgas und Öl

Strommarkt

Strom

Der Terminmarkt für die Jahre 2022–2025 zeigt momentan eine steigende Tendenz. Grund hierfür sind vor allem gestiegene CO2-Zertifikatskosten, unterdurchschnittliche Temperaturen sowie eine allgemein gute bis sehr gute wirtschaftliche Stimmung – trotz Corona. Der Markt dürfte sich in den nächsten Monaten auch weiterhin gut unterstützt zeigen. Der größte Faktor ist aktuell CO2.

Erdgasmarkt

Erdgas

Auch der Erdgasmarkt hat zugelegt und zeigt sich aufgrund der kalten Temperaturen sowie der unterdurchschnittlich gefüllten Erdgasspeicher gut unterstützt. Die LNG-Versorgung sollte über das Kalenderjahr konstant sein. Daher könnten die Preise mit steigenden Temperaturen theoretisch nachlassen, wobei laut Meinung von Analysten durch die Befüllung der Erdgasspeicher der Preis nicht weit fallen sollte.

Ölmarkt

Öl

Derzeit gibt es relativ wenige deutliche Einflüsse auf die weltweiten Ölpreise, wenn man mal von der Corona-Entwicklung absieht. Hier ist das Bild recht unterschiedlich. Während man in den USA allmählich einen gewissen Optimismus hinsichtlich der Konjunktur sieht, herrscht in Europa und Indien wegen (wieder) steigender Infektionszahlen große Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung im 2. Quartal 2021. Auch wenn für das 2. Halbjahr mit einer Erholung gerechnet wird, ist die Rohstoffnachfrage, insbesondere die nach Öl, derzeit gedämpft. Ob die seitens der OPEC plus vor Kurzem beschlossene schrittweise Lockerung der Förderquoten das richtige Mittel ist, muss sich zeigen.

Vor diesem Hintergrund notiert das Barrel der Nordseesorte Brent derzeit bei rund 63 US-Dollar (vor vier Wochen: gut 68 US-$/b). Die US-Leitsorte WTI kostet momentan an die 60 US-Dollar je Barrel (vor vier Wochen: knapp 66 US-$/b). Die Preise beider Sorten sind damit binnen Monatsfrist jeweils um 5 bis 6 Dollar/b zurückgegangen und nur noch rund 1 bis 2 US-$/b teurer als vor acht Wochen.

(Chart mit freundlicher Genehmigung von Tecson)

Dies ist eine allgemeine Marktinformation und Analyse, die wir nach bestem Wissen zusammengestellt haben. Alle Informationen stammen aus Quellen, welche wir als zuverlässig ansehen. Dies stellt ausdrücklich keine Kaufempfehlung dar. Jede Beschaffungsstrategie muss einzeln betrachtet und auf den Kunden abgestimmt werden. Wir übernehmen keine Haftung für hieraus abgeleitete Eindeckungen und Abschlüsse.

Kostenfreie ENOPLAN
Webinare und Seminare

Auch im Jahr 2021 bieten wir für Entscheider im Mittelstand wieder kostenfreie einstündige Webinare und dreistündige Seminare an. Nutzen Sie die Chance, sich umfassend über die komplexen Energiethemenstellungen zu informieren, denn viele Unternehmen haben nicht alle Anforderungen im Blick!

Melden Sie sich jetzt zum kostenfreien ENOPLAN Webinar oder Seminar an!
Mit der Bestätigung der Anmeldung per E-Mail erhalten Sie von uns alle relevanten Informationen.

Das Risiko von schwankenden Märkten beim Energieeinkauf durch Energieeinkaufsmodelle minimieren und optimalen Energieversorger auswählen

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung, wie z. B. bei den Netzentgelten, sichern

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen – neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

Anforderungen bei den gesetzlichen Rückerstattungen korrekt abbilden und für das Unternehmen erfolgreich umsetzen

Rückerstattungsmöglichkeiten bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen sichern und die Meldeverpflichtungen korrekt umsetzen

Steuern und Abgaben – Ausblick und konkrete Optimierungsansätze bei Energiesteuern und Energieabgaben

Datenschutz*

ENOPLAN Webinare

Alle Webinare sind kostenfrei und dauern ca. eine Stunde. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

Sie können sowohl mit einem Computer oder Laptop als auch mit einem Smartphone oder Tablet am Webinar teilnehmen. Eine Webcam und ein Mikrofon benötigen Sie nicht. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich telefonisch zum Webinar zuzuschalten. Die Einwahldaten dazu erhalten Sie mit den Zugangsdaten per E-Mail.

ENOPLAN Seminare

Alle Seminare sind kostenfrei und dauern ca. drei Stunden. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung per E-Mail. Die genaue Anschrift zum Veranstaltungsort teilen wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn des Seminars mit.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen je Seminar begrenzt. Die Einhaltung der zum Zeitpunkt der Seminare geltenden Sicherheits-, Hygiene- und Abstandsregelungen wird garantiert.

ENOPLAN-Geschäftsführer
Ralf Schade

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener, Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge nach Änderung der Gesetzesvorlage beschlossen

NEWS

11. März 2021

 

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge nach Änderung der Gesetzesvorlage beschlossen

Bundestag und Bundesrat haben Anfang März den Gesetzentwurf der Regierungskoalition zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz, GEIG) in der vom Wirtschaftsausschuss geänderten Fassung verabschiedet. Das Gesetz wird dann auf Gebäude angewendet, für die der Bauantrag nach Inkrafttreten des GEIG gestellt wird.

Ziel des Gesetzes ist die Beschleunigung des Ausbaus von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Gebäuden. Wohn- und Nichtwohngebäude sollen mit größeren Parkplätzen ausgestattet werden, damit Ladepunkte geschaffen und Elektrofahrzeuge leichter zu Hause, am Arbeitsplatz oder bei alltäglichen Besorgungen aufgeladen werden können. Die wichtigsten Regelungen:

Wer ein neues Wohngebäude mit mehr als fünf Pkw-Stellplätzen baut, soll künftig Leitungsinfrastruktur berücksichtigen müssen.

Bei neuen Nicht-Wohngebäuden mit mehr als sechs Stellplätzen muss mindestens jeder dritte Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur ausgestattet und zusätzlich ein Ladepunkt errichtet werden.

Bei Modernisierung eines Nichtwohngebäudes mit mehr als 10 Stellplätzen muss jeder fünfte Stellplatz mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet und zusätzlich mindestens ein Ladepunkt errichtet werden.

Bei einem Bestandsparkplatz mit mehr als 20 Stellplätzen muss ab 2025 ein Ladepunkt errichtet werden.

Im Gesetz werden Optionen wie sogenannte „Quartierslösungen“ sowie die Bündelung von Ladepunkten eingerichtet. Das Gesetz gilt nicht für Nicht-Wohngebäude kleiner und mittlerer Unternehmen, die weitgehend selbst genutzt werden. Auch sind Ausnahmen vorgesehen, wenn die Kosten für die Lade- und Leitungsinfrastruktur in bestehenden Gebäuden sieben Prozent der Gesamtkosten einer größeren Renovierung des Gebäudes überschreiten. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

Ladeinfrastruktur

Kostenfreie ENOPLAN
Webinare und Seminare

Die Themen:

Das Risiko von schwankenden Märkten beim Energieeinkauf durch Energieeinkaufsmodelle minimieren und optimalen Energieversorger auswählen

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung, wie z. B. bei den Netzentgelten, sichern

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen – neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

Anforderungen bei den gesetzlichen Rückerstattungen korrekt abbilden und für das Unternehmen erfolgreich umsetzen

Rückerstattungsmöglichkeiten bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen sichern und die Meldeverpflichtungen korrekt umsetzen

Steuern und Abgaben – Ausblick und konkrete Optimierungsansätze bei Energiesteuern und Energieabgaben

Melden Sie sich jetzt zum kostenfreien ENOPLAN Webinar oder Seminar an! Mit der Bestätigung der Anmeldung per E-Mail erhalten Sie von uns alle relevanten Informationen.

Datenschutz*

Nutzen Sie die Chance, unseren Fachexperten Ihre Energiefragen zu stellen!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Nutzen Sie den direkten Draht zu den ENOPLAN-Energieexperten!

NEWS

11. Februar 2021

 

Nutzen Sie den direkten Draht zu den ENOPLAN-Energieexperten!

Über unser völlig neues Format „ENOPLAN Fachexperten-Interviews“ haben Sie die Möglichkeit, sich zu Spezialthemen zu informieren und im Anschluss daran unseren Experten Ihre individuellen Fragen zu stellen. Wir haben für Sie die derzeit relevantesten Energiethemen zusammengestellt. Bei folgenden Interviews können Sie online live dabei sein:

➨ §19-Meldung als Kostenoptimierung (was muss ich bei der Meldung bis Ende März beachten?)
➨ Überblick über Energiesonderthemen, Kostenoptimierung und Risiken vermeiden
➨ Überblick der Energieaudits und der Energiemanagementsysteme
➨ Meldeverpflichtung bei Energie-Eigenerzeugungsanlagen und Rückzahlung vermeiden

Ergänzend bieten wir unsere kostenlosen Webinare an, in denen Sie einen zusammenfassenden Überblick der aktuellen Energiethemen erhalten. Mehr dazu finden Sie hier.

Wir freuen uns, wenn wir Sie digital bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen dürfen!

Ja, ich möchte mich zu folgenden kostenfreien Online-Fachexperten-Interviews anmelden:

Datenschutz*

ENOPLAN Experten-Interviews

Aktuelles zur §19 Meldung 2021

22. Februar 2021 / 13:00 Uhr

Energie-Experte: Steffen Payer

Dauer: ca. 45 Minuten

Energiesonderthemen

5. März 2021 / 13:30 Uhr

Energie-Experte: David Heim

Dauer: ca. 45 Minuten

Energieaudits und Energiemanagementsysteme

11. März 2021 / 12:00 Uhr

Energie-Experte: Eike Sorgalla

Dauer: ca. 45 Minuten

Eigenerzeugungsanlagen

16. März 2021 / 13:00 Uhr

Energie-Experte: David Eiermann

Dauer: ca. 45 Minuten

Nutzen Sie die Chance, unseren Fachexperten Ihre Energiefragen zu stellen!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Marktstammdatenregister: Letzte Chance zur Registrierung!

NEWS

18. Januar 2021

 

Marktstammdatenregister: Letzte Chance zur Registrierung!

Alle Betreiber von bestehenden Anlagen erneuerbarer Energien, KWK-Anlagen und Stromspeichern müssen sich und ihre Anlagen bis 31. Januar 2021 im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet haben. Derzeit fehlen anscheinend noch viele Photovoltaik-Anlagenbetreiber. Melden müssen auch alle stromabnehmenden Unternehmen, die direkt an der Hoch- oder Höchstspannung angeschlossen sind, sowie alle gasabnehmenden Unternehmen, die direkt mit dem Fernleitungsnetz verbunden sind.

Wer seine Anlage gar nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht meldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer sehr empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann. Außerdem droht der Verlust oder die Reduktion der Vergütung.

Wer noch nicht aktiv geworden ist, sollte sich nun beeilen, denn es kommt aufgrund der am 31. Januar 2021 ablaufenden Übergangsfrist zur erstmaligen Registrierung aktuell zu einer erhöhten Nachfrage und damit eventuell zu einer verzögerten Bearbeitung des Anliegens, wie die Bundesnetzagentur mitteilt.

Weitere Informationen und Registrierung unter www.marktstammdatenregister.de

Marktstammdatenregister

Nehmen Sie an einem kostenfreien ENOPLAN Webinar oder Seminar teil!

Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen, neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

t

Steuern und Abgaben – Ausblick, Optimierungsansätze und konkrete Hinweise

s

Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen

Energieeinkauf und Energieeinkaufsmodelle in schwankenden Märkten optimieren

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung

Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen erfolgreich umsetzen

p

Praktische Hinweise bei aktuellen Leitfäden und aktueller Gesetzgebung

Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Thema Energie!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Jahresrückblick

NEWS

14. Dezember 2020

 

Jahresrückblick

Dieses Jahr war mit seinen privaten und geschäftlichen Herausforderungen sehr anspruchsvoll. Und diese Tatsache schlägt sich auch bei vielen Themenstellungen im Energiebereich nieder. Gern geben wir Ihnen einen Überblick über zwei der wichtigsten Themenkomplexe in diesem Jahr.

Energiebelieferung

Die Gas- und Stromhandelspreise sind in diesem Jahr auch von der Corona-Systematik geprägt worden. Dadurch, dass viele Unternehmen ihre Energie nicht verbrauchen konnten, gab es einen Angebotsüberschuss, sodass die kurzfristigen Gas- und Stromprodukte im Preis in diesem Jahr deutlich nachgaben. Insbesondere der Gasmarkt hatte längerfristig ein gutes Marktniveau, während der Strommarkt nach einem deutlichen Absinken sich wieder festigte und je nach Marktinformation schwankte.

Besonders betroffen in diesem Jahr waren die Energieversorger, die eingekaufte Energiemengen ihrer Kunden wieder kurzfristig an der Börse verkaufen mussten und somit deutliche Verluste einfuhren. Dieses führte dazu, dass vier wettbewerbsfähige Versorger sich kurzfristig aus dem Belieferungsgeschäft zurückgezogen haben und bestimmte Branchen, die von der Wirtschaftskrise betroffen waren, gar keine Angebote mehr erhalten haben. Hier wieder Vertrauen und Stabilität hineinzubekommen braucht Zeit. Des Weiteren werden sich die Rahmenbedingungen in den zukünftigen Energielieferverträgen insoweit ändern, als die Themen Vorkasse, niedrige Toleranzbänder und gegebenenfalls Sicherheitsleistungen weiter zunehmen.

Jahresrückblick

Steuern und Abgaben

Eines der wichtigsten Themen in diesem Jahr war die Deckelung der EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde. Hier hat der Gesetzgeber eingreifen müssen, da die Prognosen Mitte des Jahres bei 8,5 ct/kWh lagen und das zu einer dramatischen Erhöhung der Energiepreise geführt hätte. Die Kompensation der EEG-Deckelung wird einerseits über den Staatshaushalt, aber auch über die Einführung der CO2-Abgabe im Gaspreis realisiert werden.

Die tatsächliche Abgabenhöhe der EEG-Umlage wurde dann bei ca. 9,7 ct/kWh ermittelt, sodass 3 Cent durch die Einführung der CO2-Abgabe, aber auch durch den Staathaushalt refinanziert werden müssen. Die Entlastung ist für die Unternehmen im EEG-Bereich kaum zu spüren, da der ursprüngliche Wert in diesem Jahr leicht über dem festgelegten Wert von 6,5 ct/kWh lag. Lediglich die Unternehmen im Gasbereich haben mit einer deutlichen Erhöhung von ca. 20 bis 25 Prozent durch die Einführung der CO2-Abgabe zu rechnen.

Bei allen anderen Sonderthemen bleibt es spannend, wie der Gesetzgeber im Jahr 2021 verfährt. Insbesondere bei den Sondertatbeständen, wie z. B. der intensiven Netznutzung, der Besonderen Ausgleichsregelung, gab es in 2020 Sonderregelungen, die in 2021 auch wieder zur Diskussion stehen. Hier halten wir Sie mit unseren aktuellen News auf dem Laufenden und verweisen auch gerne auf die Webinare und Seminare, die wir im kommenden Jahr durchführen.

Nehmen Sie an einem kostenfreien ENOPLAN Webinar oder Seminar teil!

Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Verpflichtende Installation der Messtechnik zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen, neue Ansätze für kostenoptimiertes Vorgehen

t

Steuern und Abgaben – Ausblick, Optimierungsansätze und konkrete Hinweise

s

Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen

Energieeinkauf und Energieeinkaufsmodelle in schwankenden Märkten optimieren

Vielfältige Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung

Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen erfolgreich umsetzen

p

Praktische Hinweise bei aktuellen Leitfäden und aktueller Gesetzgebung

Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Thema Energie!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Übersicht: Steuern, Abgaben und Umlagen 2019 bis 2021

NEWS

09. November 2020

 

Übersicht: Steuern, Abgaben und Umlagen 2019 bis 2021

Schon seit dem Frühsommer ist bekannt, dass die EEG-Umlage im nächsten Jahr auf 6,5 ct/kWh gedeckelt ist. Nun wurden auch die weiteren Steuern, Abgaben und Umlagen veröffentlicht.

Im Frühjahr 2020 war die Angst umgegangen: Die EEG-Umlage drohte im Jahr 2021 aufgrund des coronabedingten Rückgangs der Wirtschaftsleistung und des damit verbundenen Rückgangs des Börsenstrompreises stark anzusteigen, trotz der beginnenden Zuführung von Einnahmen aus dem nationalen Brennstoffemissionshandel. Anfang Juni verkündete die Bundesregierung jedoch ihr Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket und deckelte damit die EEG-Umlage 2021 auf 6,5 ct/kWh. Mehrere Branchenexperten hatten eine Explosion der Abgabe auf 8 bis 9 ct/kWh befürchtet.

Steuern

 

Diese Deckelung reduziert natürlich auch bei den Haushalten die Stromkosten zunächst. Allerdings sollen die durch die Deckelung bewirkten Mindereinnahmen durch den 2021 einzuführenden CO2-Preis hereingeholt werden. Dieser wird z. B. das Tanken und Heizen verteuern – unter dem Strich dürften die Energiekosten für zahlreiche private Verbraucher in 2021 wohl steigen.

ENOPLAN hat die Entwicklung der aktuellen Umlagen 2019 bis 2021 in der folgenden Tabelle übersichtlich aufgelistet.

Steuern, Abgaben und Umlagen

Nehmen Sie an einem kostenfreien ENOPLAN-Webinar teil!

Energiekostenoptimierung und Risikominimierung im Energiebereich für Geschäftskunden

Welche Auswirkungen hat der Leitfaden Messen und Schätzen bei der Abrenzung von Drittmengen bei Eigenerzeugungsanlagen? Welche Messtechnik muss ich bis wann installieren, um die Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen sicherzustellen?

t

Steuern und Abgaben 2021 – Welche Auswirkungen haben diese für mich?

s

Welche Meldeverpflichtungen habe ich als Verbraucher größer
1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen?

Welche Konsequenzen hat die Einführung der CO2-Abgabe?

Welche Energieversorger bieten noch an und welche Energieeinkaufsmodelle gibt es?

Bekomme ich momentan überhaupt
marktgerechte Preise?

Welche Möglichkeiten der Energiekostenoptimierung
habe ich?

Welche gesetzlichen Rückerstattungen kann ich geltend machen?

Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Thema Energie!

Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Aktuelle Herausforderungen im Energiebereich

NEWS

05. Oktober 2020

 

Aktuelle Herausforderungen im Energiebereich

Neben den anstehenden Energiefristen für die Unternehmen bis Ende des Jahres bleibt auch bei den Energieversorgern weiterhin eine große Unsicherheit. Wenn die Energieverbräuche weiter rückläufig sind, müssen diese Energiemengen zu derzeit sehr niedrigen Spotmarktpreisen verkauft werden und die Verluste der Energieversorger erhöhen sich deutlich. Die neuen Angebote der wettbewerbsfähigen Energieversorger werden überwiegend nur noch mit Toleranzbändern oder Sicherheitsleistungen angeboten.

Eine große Aufgabenstellung stellt sich insbesondere den Unternehmen im Bereich Besondere Ausgleichsregelung und den Unternehmen mit Eigenerzeugungsanlagen im Selbstverbrauch. Hier besteht weiterhin die Vorgabe, bis zum 31.12. ein Messkonzept für mögliche Dritte, wie Hausmeisterwohnung, vermietete Büroräume (auch an Tochtergesellschaften) sowie sonstige Drittverbraucher wie Großkopierer, Funkmasten etc. zu erstellen. Dieses Messkonzept sollte bis Ende Mai von einem Wirtschaftsprüfer testiert werden, da die zuständigen Institutionen auf Nachfrage ein Wirtschaftsprüfungstestat verlangen können. Hier haben wir auf unserer Internetseite für Sie ein Video bereitgestellt, um insbesondere einige Fragen im Bereich der Untermesstechnik zu erläutern. Schauen Sie doch mal rein unter https://www.enoplan.de/videonews. Auch auf unseren Seminaren gehen wir detailliert auf das Thema Messkonzepte für Drittverbraucher ein. Informationen dazu finden Sie hier.

Des Weiteren wird uns zu Beginn des kommenden Jahres die Einführung der CO2-Abgabe beschäftigen. Diese Abgabe wird auf den Gasenergiepreis aufgeschlagen. Hier sind wir gespannt, in welcher Form die Energieversorger diese Weitergabe kommunizieren und juristisch begründen.

Herausforderungen

Sie haben den Durchblick im Energiemarkt verloren? Kommen Sie zu einem ENOPLAN Seminar oder buchen Sie sich einen Platz beim Webinar! Beides ist für Sie kostenfrei!

Die Themen:

Energieeinkauf in der Krise und Energieeinkaufsmodell
Energiekostenoptimierungsmöglichkeiten
Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen
Meldungen und Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen
Verpflichtende Installation der Messtechnik zum 31.12.2020 zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen
Aktuelle Leitfäden und aktuelle Gesetzgebung
Nutzen Sie die Chance, sich umfassend über die komplexen Energiethemenstellungen zu informieren, denn viele Unternehmen haben nicht alle Anforderungen im Blick!
Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.

Bundesrat billigt vor Sommerpause noch wichtige Energie-Gesetze

NEWS

10. August 2020

 

Bundesrat billigt vor Sommerpause noch wichtige Energie-Gesetze

Ein Mammutprogramm absolvierte der Bundesrat in seiner letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause am 3. Juli: Fast hundert Vorlagen standen zur Beratung, es ging um milliardenschwere Entscheidungen. Im Energiebereich sind vor allem von Bedeutung die Entscheidungen in Sachen Kohleausstieg, KWK-Gesetz, Brennstoffemissionsgesetz (BEHG – siehe unseren separaten Beitrag im Anschluss), Gebäudeenergiegesetz und die Forderung nach einer Reform des EEG. Hier unser Überblick:

Kohleausstiegsgesetz

Nun steht fest: Die Stein- und Kohlekraftwerke in Deutschland werden bis 2038 stillgelegt. Das Gesetz bestimmt den genauen Zeitplan für das Abschalten der Werke. Die Verringerung soll kontinuierlich erfolgen: In Jahren, in denen weniger Braunkohlewerke vom Netz gehen, sind mehr Steinkohlewerke stillzulegen. Das Abschalten der jeweiligen Braunkohlekraftwerke erfolgt zu konkreten Zeitpunkten über vertragliche Vereinbarungen mit den Betreibern. Für deren Entschädigung stehen insgesamt 4,35 Milliarden Euro zur Verfügung. Steinkohlekraftwerke werden über Ausschreibungsverfahren stillgelegt. Steinkohle-Betreiber können sich bis 2027 auf Ausschreibungen bewerben, um ihre Werke gegen Entschädigung abzuschalten. Je früher die einzelnen Werke abgeschaltet werden, desto höher fällt die Entschädigung aus. Ab 2031 erfolgt die Stilllegung dann per Gesetz. Für junge Steinkohle-Anlagen gibt es eine Härtefallregelung. Ebenfalls geregelt werden Kompensationen für den Anstieg von Strompreisen, der auf den Kohleausstieg zurückzuführen ist.

Kraft-Wärme-Kopplung

Darüber hinaus sieht der Gesetzesbeschluss eine Verlängerung bis Ende 2029 sowie Weiterentwicklung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes vor. Kraftwerksbetreiber sollen Anreize bekommen, von Kohle auf flexible und klimafreundlichere Stromerzeugung umzurüsten. Hierfür wird der Kohleersatzbonus für KWK-Anlagen auf Kohlebasis umgestaltet und erhöht.

Gebäudeenergiegesetz

Das Gesetz soll dazu beitragen, den Primärenergiebedarf von Gebäuden zu minimieren. Für die energetischen Anforderungen von Neubauten und Bestandsgebäuden gelten künftig einheitliche Regelungen. Erreicht werden sollen die Energieeinsparungen durch eine effiziente Anlagetechnik und einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz. Der verbleibende Energiebedarf soll zunehmend durch Erneuerbare gedeckt werden. Außerdem ist ein Einbauverbot für Ölheizungen ab 2026 vorgesehen, Gas- und Ölheizungen, die seit 1991 eingebaut oder aufgestellt wurden, dürfen nur 30 Jahre lang betrieben werden.

Schnelle EEG-Reform gefordert

Der Bundesrat hält es für erforderlich, das Erneuerbare-Energien-Gesetz schnell zu reformieren. Er schlägt zahlreiche Maßnahmen vor, damit das Klimaschutzziel 2030 mit einem Anteil von 65 Prozent an Erneuerbaren tatsächlich erreicht werden kann. Genannt wird u. a. eine systematische Reform der Abgaben und Umlagen im Energiebereich (Absenkung der EEG-Umlage und der Stromsteuer sowie steigende CO2-Preise in den Sektoren Wärme und Verkehr). Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Beitrag.

Sie haben den Durchblick im Energiemarkt verloren? Kommen Sie zu einem kostenfreien ENOPLAN Seminar!

Die Themen:

Energieeinkauf in der Krise und Energieeinkaufsmodell
Energiekostenoptimierungsmöglichkeiten
Gesetzliche Rückerstattungen und Anforderungen
Meldungen und Meldeverpflichtungen bei Verbrauchern größer 1 Mio. kWh und bei Eigenerzeugungsanlagen
Verpflichtende Installation der Messtechnik zum 31.12.2020 zur Sicherstellung der Subventionen der Eigenerzeugungsanlagen
Aktuelle Leitfäden und aktuelle Gesetzgebung
Nutzen Sie die Chance, sich umfassend über die komplexen Energiethemenstellungen zu informieren, denn viele Unternehmen haben nicht alle Anforderungen im Blick!
Bei weitergehenden organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Diener,
Telefon 07251 / 926-106 oder per E-Mail: nicole.diener@enoplan.de.