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Strengere CO2-Bepreisung durch den EU Green Deal wird die Strompreise zunächst erhöhen

Eine Verschärfung des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) im Einklang mit dem Green Deal der EU könnte die Dekarbonisierung des europäischen Stromsektors dramatisch beschleunigen und wahrscheinlich ein Ende der Kohleverstromung herbeiführen – so das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) anlässlich seiner neuen Studie. Diese zeigt die erheblichen Veränderungen auf, die Europas Stromsystem durchlaufen wird, sobald das neu beschlossene Klimaziel von minus 55 Prozent zu einer Verknappung der ETS-Mengen führt.

Höhere CO2-Preise seien nicht nur ein unvermeidlicher Schritt, um die Emissionen zu senken – sie würden auch viel schneller zu einem kostengünstigen, von erneuerbaren Energien geprägten Stromsystem führen. Computermodelle, mit denen die Umsetzung der Ziele simuliert wurden, zeigen, dass die erneuerbaren Energien bereits 2030 fast drei Viertel der Stromerzeugung ausmachen und bereits 2040 null Emissionen im Stromsektor erreicht werden könnten.

Unter dem bisherigen EU-Klimaziel, das eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 um lediglich 40 Prozent vorsah, wurde erwartet, dass der CO2-Preis im Rahmen des EU-Emissionshandels bis 2030 auf 35 Euro/Tonne steigen würde; unter dem neuen EU-Ziel von minus 55 Prozent würde sich der CO2-Preis im ETS mehr als verdreifachen: auf rund 130 Euro/Tonne im Jahr 2030 – so die Autoren der Studie.

Die Abschaltung fossiler Kraftwerke vor dem Ende ihrer Lebensdauer und der frühere Ausbau von Wind- und Solarenergie in diesem Jahrzehnt werden die Preise vorübergehend erhöhen, prognostiziert man beim PIK. Nach 2025 würden die Kosten aufgrund der größeren Verfügbarkeit von günstigem Wind- und Solarstrom aber wieder sinken und die Strompreise letztlich auf das Niveau des letzten Jahrzehnts zurückführen.

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