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NEWS

11. Februar 2021

 

Strom- und Gaspreise der Grundversorgung erreichen Höchststände

 

Die Strompreise im örtlichen Grundversorgungstarif sind im Januar 2021 im bundesweiten Durchschnitt auf ein Allzeithoch gestiegen. Mit 33,77 Cent pro Kilowattstunde (kWh) ist Strom im Basistarif teurer als jemals zuvor. In der Gas-Grundversorgung ist der Durchschnittspreis mit 7,54 Cent/kWh auf den höchsten Stand seit 12 Jahren geklettert. Das hat eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox ergeben.

Die Bundesregierung wollte die Haushalte bei den Strompreisen durch Deckelung der EEG-Umlage entlasten, was bei vielen Haushalten nicht angekommen sei – im Gegenteil: Bei den Strompreisen sei Deutschland nach wie vor Weltspitze, so Verivox. Die Kosten im Gas-Grundversorgungstarif sind so hoch wie seit März 2009 nicht mehr. Neben den leicht gestiegenen Netzkosten haben viele Gasversorger den ab diesem Jahr gültigen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne direkt an ihre Kunden weitergegeben, heißt es bei Verivox.

Preisänderungen im neuen Jahr

Im neuen Jahr halten sich die Strompreisänderungen der örtlichen Grundversorger in etwa die Waage, so die Verbraucherplattform. Für Januar und Februar 2021 haben insgesamt 111 der rund 800 regionalen Stromversorger Strompreissenkungen von rund 2 Prozent angekündigt. Die durchschnittliche Entlastung liegt bei 25 Euro pro Jahr. Gleichzeitig melden 96 Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent, was Mehrkosten von rund 34 Euro pro Jahr entspricht.

Im Bereich Gas stehen zahlreiche Preiserhöhungen an. Für Januar und Februar 2021 haben insgesamt 347 der rund 700 regionalen Gasversorger Preiserhöhungen von rund 7 Prozent angekündigt. Die durchschnittlichen Mehrkosten liegen bei 95 Euro pro Jahr. Für den gleichen Zeitraum melden 14 Grundversorger Preissenkungen von durchschnittlich 6 Prozent, was einer Entlastung von rund 84 Euro pro Jahr entspricht.

Es lohnt sich für Energieverbraucher weiterhin, genaue Vergleiche zwischen Tarifen, Konditionen und Angeboten anzustellen.

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